Navigation öffnen

Hebamme/Entbindungspfleger

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum/zur Hebamme/Entbindungspfleger für das Ausbildungsjahr 2017/2018

Hebammen und Entbindungspfleger arbeiten täglich mit kleinen, süßen Babys zusammen. Du denkst dir jetzt: „Oooh, wie niedlich!“ – Stimmt schon, aber dieser Beruf hat es in sich. Wer eine Ausbildung zur Hebamme oder zum Entbindungspfleger anstrebt, muss verantwortungsbewusst, einfühlsam und sorgfältig arbeiten. Denn hier geht es schließlich um die Gesundheit von Mutter und Kind.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Hebamme/Entbindungspfleger


Berufsbild

Hebammen und Entbindungspfleger betreuen Mama und Kind – und  das schon ab der Schwangerschaft, bis einige Wochen bzw. Monate nach der Geburt. Sie arbeiten dabei hauptsächlich in Krankenhäusern, Hebammenpraxen, Geburtshäusern oder auch freiberuflich.

Anforderungen

Aus der Schule solltest du Vorkenntnisse in den Fächern Biologie, Chemie, Deutsch und Mathematik mitbringen. Vor allem Bio dürfte dir helfen, den menschlichen Körper mit all seinen Organen und Funktionsweisen zu verstehen.
Wenn du über eine Ausbildung zur Hebamme bzw. zum Entbindungspfleger nachdenkst, solltest du sehr einfühlsam sein, da du viele Schwangere und Mütter direkt nach der Geburt betreuen wirst. Gleichzeitig solltest du aber auch starke Nerven mitbringen, denn während einer Geburt stehst du in der ersten Reihe und hilfst dem Baby dabei, das Licht der Welt zu erblicken. Nach der Geburt bist du als Hebamme oder Entbindungspfleger zuständig für das Abnabeln, die Reinigung und Versorgung der Neugeborenen. Dieser Job ist alles andere als ein Bürojob, und trotzdem musst du dich auch hier mit Papierkram beschäftigen, z.B. bei der Dokumentation der Geburt. Außerdem solltest du dir bewusst sein, dass die Tätigkeit als Hebamme oder Entbindungspfleger auch körperlich anstrengend sein kann – eine Geburt dauert eben so lang, wie eine Geburt dauert, da musst du durch. Insgesamt solltest du also belastbar, sorgfältig, leistungs- und einsatzbereit, selbstständig aber auch verschwiegen sein.

Ausbildungsinhalte

  • Aufbau und Funktionsweise des menschlichen Körpers
  • Ablauf einer Schwangerschaft
  • Kindslagen, Geburtsphasen
  • Risikoschwangerschaften
  • Pflege der Apparate und Instrumente der Geburtshilfe
  • Lebens- und Reifezeichen eines Neugeborenen
  • Wickeln, Baden, Ankleiden und Füttern von Säuglingen
  • Maßnahmen bei Rückbildungsstörungen, Blutungen oder Infektionen
  • Krankheiten und Krankheitsursachen
  • Dosierung und Verabreichung von Medikamenten
  • Erste Hilfe in Notfällen

Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsform: schulische Ausbildung an Berufsfachschulen
Ausbildungskosten: Öffentliche Schulen erheben keine Gebühren, dort ist eine Ausbildung kostenfrei. Private Schulen hingegen erheben oft Lehrgangsgebühren.
häufig geforderter Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss (Fachoberschulreife/Realschulabschluss)
Gehalt (Bsp. monatlich, Brutto):
  • 1. Ausbildungsjahr: 975€
  • 2. Ausbildungsjahr: 1.040€
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.140€

Perspektiven

Wer nach der Ausbildung zur Hebamme bzw. zum Entbindungspfleger noch einmal Lust bekommt, die Schulbank zu drücken, kann ein Studium im Fach Hebammenkunde absolvieren.

Freie Ausbildungsplätze für Hebamme/Entbindungspfleger

Unternehmen die Hebamme/Entbindungspfleger ausbilden