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Leipzig bereitet sich auf dunklen Ansturm vor

Leben

Pfingsten steht vor der Tür – Zeit für die meisten Deutschen die bevorstehenden Feiertage zu planen und zu genießen. Bis es jedoch soweit kommt, haben die Veranstalter des diesjährigen 22. Wave-Gotik-Treffens (WGT) noch allerhand zu tun.

Der offizielle Kartenvorverkauf über das Internet ist abgeschlossen und Restkarten für das viertägige Festival sind nur noch vor Ort erhältlich.

Copyright Jennifer HoffertLeipzig bereitet sich auf den bevorstehenden düsteren Ansturm vor. Gäste aus der ganzen Welt suchen noch Unterkünfte in den meist bereits gut gebuchten Hotels, Pensionen oder sogar Studentenwohnungen, die extra für dieses Großevent vermietet werden. Doch unter den Besuchern reisen viele nicht nur in die „zweite Hauptstadt“ Sachsens, um an dem Spektakel teilzunehmen, sich herauszuputzen und durch die Stadt zu flanieren. Nein, es gibt auch immer mehr Schaulustige, die extra am kommenden Pfingstwochenende nach Leipzig kommen, um „nur mal zu gucken“.

Für die Festivalbesucher stehen in erster Linie jedoch die über 200 auftretenden Live-Acts und das Treffen alter Bekannter im Vordergrund. Schließlich gilt das WGT als eines der friedlichsten Festivals, auch wenn einige Gestalten finster drein blicken. Die meisten Einwohner freuen sich über den jährlichen Ansturm, das tut schließlich auch der Stadt gut. So zücken die Passanten auch hier und da die Kamera und halten besonders gelungene Kostüme gern mit ihrer Kamera fest. Diese sind oft aufwendig und liebevoll gestaltet und reichen von Steampunk über Gothic, Industrial, Mittelalter bis hin zum Barock. Ein besonderes Event zum jährlichen Treffen ist das viktorianische Frühstück am Freitag. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll und fühlt sich auch gleich zurückversetzt in das Zeitalter der langen Röcke und schmalen Taillen.

Copyright Luiz SonciniFür die Festivalbesucher stehen neben der musikalischen Untermalung zahlreiche Veranstaltungsorte in ganz Leipzig, wie die Oper, das Central Theater und der Südfriedhof, zur Verfügung. Aber auch kleine Locations, die Lesungen, Ausstellungen, Führungen und vieles mehr bereithalten werden oft und teilweise mit Warteschlangen besucht. Weiterhin ist das Heidnische Dorf „Yggdrasil“ mit Tanz, Musik und mittelalterlicher Handwerkskunst ganztägig geöffnet, um sich nach einemlangen Tag wiederzutreffen und diesen mit einem gepflegten Krug Met ausklingen zu lassen.

Das Programm zum diesjährigen Festival findet ihr >>hier<<

Wir sind für euch natürlich hautnah dabei und werden euch mit vielen spannenden Eindrücken davon berichten.

Fotos: Alexander Löbel, Jennifer Hoffert , Luiz Soncini

www.wave-gotik-treffen.de