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VEGGIE WEEK: Essgewohnheit oder Lebenseinstellung?

Afterwork

Wusstest du das Vegetarier weniger Wasser verbrauchen und deutlich mehr Energie sparen? Oder das Vegetarier nicht nur Tier- sondern auch Menschenleben retten?

Zu Beginn wusste ich das auch alles nicht. Für mich waren Vegetarier nur eins - Menschen die kein Fleisch und Fisch essen. Als Kind war das für mich unvorstellbar, da meine ganze Familie sehr gerne Fleisch isst. Doch auch ich wurde vor fast 5 Jahren neugierig wie es ist, mal ein oder zwei Wochen auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Ich sah es eher als Challenge für mich selbst anstatt etwas, was wirklich wichtig für unsere Erde ist.

Challenge accepted

Schon nach kürzester Zeit bemerkte ich, wie einfach es mir doch fällt auf solches zu verzichten. Und so wurden aus zwei Wochen zwei Monate in denen ich mich grundsätzlich von Fleisch und Fisch ferngehalten habe. Zu diesem Zeitpunkt war ich 15 und dementsprechend haben auch meine Eltern meine „ungewöhnliches“ Essverhalten bemerkt. Zwar wussten sie, dass ich mich vegetarisch ernähren möchte, jedoch dachten sie nie das ich es mehr als einen Monat aushalten würde.

Aus diesem Grund kamen immer mal wieder kleine Diskussionen zum Thema „Fleisch braucht man für eine gesunde Ernährung“ oder „Ersatzprodukte sind teuer und schmecken nicht“ auf. Eltern machen es einen wirklich nicht leicht…

 

„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“ – Albert Einstein

 

Das Resultat dieser Diskussionen war folgendes: meine Eltern wollten das ich weiterhin Fisch esse, was ich auch für eine Weile tat. Doch während dieser Zeit traf ich den Beschluss, mich mehr über das Thema Vegetarismus zu belesen und zu recherchieren. Um ehrlich zu sein hat es mir wirklich die Augen geöffnet auf wie vielen Ebenen das Vegetarier-Dasein auch unsere Umwelt beeinflusst. Klar, wir retten damit Tierleben, aber die Fleischherstellung verbraucht so viel Energie und Wasser, welche man für deutlich wichtigere Sachen gebrauchen könnte. Wenn weniger Fleisch produziert wird, wird weniger CO2 ausgestoßen und wir schonen damit unsere Umwelt. Außerdem sparen wir Wasser welches wiederum für den Anbau von Obst und Gemüse genutzt werden kann. Dies eröffnet neue Arbeitsplätze und kann mehr Menschen ein besseres Leben ermöglichen.

A neverending story

Ich könnte noch endlos mehr Fakten aufzählen welche alle das Vegetarier- (und natürlich auch Veganer-) Dasein befürworten. Und alle die Fakten haben mich umso mehr überzeugt diesen Lifestyle zu übernehmen. Dies ist auch der Grund warum ich mich nach kurzer Zeit (und ein paar weiteren Diskussionen mit meinen Eltern) doch wieder entschlossen habe, auch auf Fisch zu verzichten. Aber nicht nur davon habe ich Abstand genommen. Zusätzlich habe ich angefangen darauf zu achten das meine Make-Up-  sowie andere Pflege Produkte tierversuchsfrei und/oder vegan sind. Erst wenn man drauf achtet, sieht man, wie viele tierische Produkte auch in nicht essbaren Produkten enthalten ist…

Mein Fazit

Auch, wenn es mir leicht fiel meine Ernährung umzustellen, weiß ich das es für manch andere schwerer sein könnte. Ich will auch niemanden aufzwingen bestimmte Sachen zu essen bzw. nicht zu essen. Trotz allem finde ich es wichtig, dass man mehr darauf achtet was man isst und wie es zustande kommt. Man muss nicht gleich auf etwas verzichten um auf sich und seine Umwelt zu achten, doch wir können auch nicht wegsehen.

Liebe Grüße 

Melissa