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7 Tipps für Putzlappen – Damit deine erste Wohnung nicht im Saustall endet

Allgemein

Na? Frisch in die erste eigene Wohnung gezogen? Ich verrate dir ein Geheimnis: So sauber wie jetzt wird sie erst wieder sein, wenn du hier ausziehst. Damit du aber nicht völlig im Chaos versinkst, hat PLANBAR für dich ein paar Reine-mach-Tipps, die bereits deine Oma beherzigt hat (oder haben könnte).

1. Den Abfluss freimachen

Wenn das Wasser in deinem Waschbecken nicht mehr richtig abfließt, wird es Zeit für Natron und Essigessenz! Eine brodelnde Kombination, die du nacheinander in den Abfluss schüttest und zwanzig bis dreißig Minuten einwirken lässt. Wenn du dann mit Wasser durchspülst, sollte das Wasser wieder schneller ablaufen. Und wenn nicht, solltest du darüber nachdenken, deine Hausverwaltung anzurufen.

2. Wasserkocher entkalken

Ekelt dich das auch so an, wenn in deinem Wasserkocher diese Kalkinseln schwimmen? Bäh! Weg damit! Und zwar ebenfalls mit Essigessenz. Einfach einen kleinen Schluck rein (ca. einen Eierbecher voll) und dann mit einem halben Liter Wasser aufgießen. Es sollten alle Kalkstellen bedeckt sein. Ja, das riecht erstmal komisch. Aber nachdem du das Gebräu einmal hast aufkochen lassen und deinen Wasserkocher ordentlich ausgespült hast, ist der Geruch genauso weg wie der Kalk. Alternativ kannst du auch Zitronensaft verwenden.

3. Duftender Staubsauger

Starte deine nächste Staubsauger-Tour, indem du ein paar Waschperlen einsaugst. Dann riecht beim und nach dem Staubsaugen die Wohnung wunderbar frisch. Funktioniert besser als Raumspray.

4. Heizkörper reinigen

Hast du dir deine Heizung schon mal genauer angeschaut? Dieser Staub, der sich darin ansammelt … Da hilft nur eins: Dein Föhn! Ja richtig. Am besten du legst unter deine Heizung ein paar feuchte Tücher, damit der Staub direkt daran hängen bleibt, wenn du mit deinem Föhn einmal von oben entlang pustest.

5. Angebrannte Pfannen

Deine Kochkünste sind genauso gut wie dein Putztalent? Herrje. Aber wirf doch nicht gleich die angebrannte Pfanne weg. Wir bekommen sie wieder sauber und dann kannst du es nochmal versuchen. (Und nochmal. Und nochmal…) Gib 1 bis 2 Teelöffel Natron oder Backpulver mit Wasser in die Pfanne (funktioniert auch bei Töpfen) und koche das
Gebräu eine Weile auf. Wenn es dann wieder abgekühlt ist, solltest du die Verkrustung mit einem Schwamm lösen können. Sollte das nicht klappen, hast du unsere Erlaubnis, sie nun doch wegzuwerfen und dir eine neue Pfanne zu kaufen.

6. Kühlschrankgerüche neutralisieren

Klasse! Einmal vergessen, die Tomate aus der letzten Ecke zu entsorgen, bevor sie ein Eigenleben entwickelt. Und nun kommt dir jedes Mal, wenn du die Kühlschranktür öffnest, dieser unangenehme Geruch entgegen, bei dem dir instant übel wird. Interessante Diät-Methode. Ist aber leider keine langfristige Lösung. Also nimm dir ein Schälchen, pack da gemahlenen Kaffee rein und stell es in den Kühlschrank. Kaffee neutralisiert nämlich jede Art von Gerüchen.

7. Fugen im Bad reinigen

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Bad setzt sich schnell Schimmel in die Fugen. Um den weg zu bekommen, mische ein Tütchen Backpulver (alternativ auch Natron) mit einem Teelöffel Wasser und verteile die Paste mit einer Zahnbürste in die Fugen. Anschließend kannst du mit einem Lappen und lauwarmem Wasser die Fugen sauber wischen. Wenn der Schimmel noch nicht allzu fortgeschritten ist, sollte er damit schnell verschwinden. Und wenn doch, solltest du das Internet nach weiteren Lösungen durchsuchen. Das übersteigt unsere Kompetenz. Wenn wir so darüber nachdenken, ist es schon erstaunlich, was man so alles mit Backpulver, Natron und Essig wegbekommt – Zutaten, die wir auch ganz ohne Bedenken regelmäßig zu uns nehmen … ob es unseren Magen auch so aufräumt? Wir wollen es gar nicht so genau wissen.

 

Foto: PLANBAR/Melanie Girke