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Pandemie – Quarantäne – Langeweile.

Afterwork

Die meisten können es nicht mehr hören, alle sind genervt und jeder wünscht sich ein schnelles Ende… Leider sind wir aber nicht bei "Wünsch dir was" und Corona scheint es sich gerade erst richtig gemütlich zu machen. Was macht man also in der Zeit, in der man am besten auf alle menschlichen Kontakte verzichtet?

Wir haben für euch mal ein paar Ideen gesammelt:

1. Den Kleiderschrank ausmisten

#Photo by Caleb Lucas on Unsplash

Wie oft nimmt man es sich vor und es wird trotzdem nichts? Ja den Kleiderschrank auszusortieren ist eine Aufgabe, die man gerne mal vor sich hinschiebt. Aber jetzt ist er da! Der perfekte Zeitpunkt um endlich anzufangen! Dreht die Musik auf und räumt das Gewusel in dem eh viel zu kleinen Schrank auf. Mit etwas Unterhaltung, wie einem Podcast, ist die Aufgabe überhaupt nicht mehr schlimm.

Macht euch keinen Stress! Überlegt, wann ihr was das letzte Mal an hattet und schwelgt ein bisschen in Erinnerungen an lange warme Sommertage und kalte Weihnachtsmarktbesuche, die eure Lieblingsstücke hervorrufen.

Wenn ihr Teile findet, die ihr eigentlich liebt, die euch aber im Moment nicht passen, dann legt sie beiseite und bringt sie einfach (nach der Coronastrophe) zu einem Schneider. Es ist meistens gar nicht so teuer Klamotten umändern zu lassen und euer Lieblingsstück verstaubt so nicht Jahre lang im Schrank.

Wie gesagt, lasst euch ruhig Zeit mit der Aufgabe – ihr verpasst ja schließlich nichts.

2. Endlich mal wieder Binge Watching

#Photo by Shutterstock

Arbeit, Ausbildung und Schule stören euch ständig bei eurer Passion? Jetzt nicht mehr! Gönnt euch einfach mal absolut ALLES. Ein Tag im Bett/ auf der Couch hat noch nie jemandem geschadet. Die ganze Palette der Film- und Serienanbieter steht euch zur Verfügung! Macht worauf ihr Lust habt, probiert doch die neue Netflix Serie aus, an die ihr euch noch nicht ran getraut habt, oder nehmt euch zum 100sten mal die Klassiker vor. Lasst euch nicht abhalten und entschleunigt vom Alltagsleben!

3. Ausschlafen

#Photo by Shutterstock

Ja… eigentlich steht das doch ganz oben auf unserer Liste, oder?

Wie oft wacht man morgens auf und würde am liebsten gleich noch eine Nacht dranhängen? Wer sich jetzt noch einen Wecker stellt, ist selber schuld. Es gibt so viele Menschen die immer noch in aller Herrgottsfrühe aufstehen müssen – wir schulden ihnen einen Tribut und haben die Pflicht 2 Stunden für sie mitzuschlafen. Jegliche Formen von Schlaf sind erlaubt. Tankt mal so richtig eure Schlafreserven auf – ihr werdet sie brauchen.

4. Schulzeug/ Bürokrams sortieren

#Photo by Sharon McCutcheon on Unsplash

Wenn ihr nun komplett ausgeruht und frisch seid und langsam Hummeln im Hintern bekommt, dann könnt ihr euch ja an die ungeliebte Aufgabe machen und eure Bürokratie in Ordnung bringen… Schon klar, die Aufgabe ist verhasst und aufgeschoben, aber ihr habt ja gerade nichts Besseres vor und es wird euch später einiges erleichtern. Also ran an den Speck! Heftet alles was lose ist und macht dem Zettelkrieg ein Ende. Nach getaner Arbeit werdet ihr euch großartig fühlen.

5. Neue Hobbies suchen

#Photo by Shutterstock

Ihr wolltet schon IMMER mal häkeln lernen, wie man mit den Ohren wackelt, oder die Tanzmoves aus Dirty Dancing? Leute – jetzt oder nie! Schaut euch Tutorials an und lernt was ihr schon immer lernen wolltet! Seid kreativ!- Fragt euch was ihr gerne unter „besondere Fähigkeiten“ in euren Lebenslauf schreiben würdet und dann lernt doch ENDLICH Karate über YouTube! Wir glauben an euch! Lebe nicht dein Leben, träume deinen Traum!

6. Lesen

Photo by Road Trip with Raj on Unsplash

Ganz egal ob Liebesgeschichte, Thriller-Roman oder Sci-Fi-Abenteuer: Sich in ein bisschen Kopfkino zu flüchten, ist schon seit Jahrhunderten ein effektives Mittel gegen Langeweile! Wer kein Fan von dicken Wälzern ist, kann sich natürlich auch an Internet-Blogs, Comic-Hefte, Zeitungen etc. versuchen. Ein bisschen Bildung hat noch keinem geschadet. Vielleicht findet sich dadurch sogar Inspiration für die eigene Buchidee!

7. Spiele spielen

Photo by Hello I'm Nik 🎞 on Unsplash

In Zeiten wie diesen sind sie euer bester Freund! Was sonst durch Arbeit, Schule oder Uni immer zu kurz kam, kann nun mit voller Hingabe wiederbelebt werden: Spiele! Holt Controller und Gamer-Maus raus, durchstöbert mal den Steam-Shop und verliert euch in den verschiedensten Welten. Außerdem ist es die perfekte Möglichkeit, was mit seinen Freunden unternehmen zu können, ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Aber Spiele brauchen nicht unbedingt virtuell zu sein. Bestimmt kann man die Familie auch mal wieder für einen lustigen Brettspiel-Abend begeistern, bevor sie im Schrank einstauben (Die Spiele, nicht die Familie). Natürlich nicht den Sicherheitsabstand vergessen! ;D

8. Sport machen

#Photo by Shutterstock

Klar wir wissen, dass ihr sowieso IMMER vorbildlich Sport macht und euer Healthy Life lebt … also fast immer…

Lasst euch deshalb nicht davon runterziehen, dass ihr nicht mehr ins Fitti kommt! Es gibt ja schließlich Homeworkouts! Der Plan könnte eigentlich nicht besser sein. Ihr seht niemanden und keiner kann euch sehen und das für relativ lange Zeit. Der Vorher- Nachher- Effekt wird alle aus den Socken hauen.

Sport hilft außerdem die Laune zu verbessern und beugt somit ungewollte Spannungen in der Familie oder mit dem Partner vor. Corona kriegt uns nicht klein. Was uns nicht umbringt, lässt uns trainieren. Nicht vergessen: You are strong! You are healthy & full of energy!

9. Fotobücher erstellen

#Photo by Shutterstock

Die armen armen Fotos auf euren Handys… Sie werden wohl nie zu Papier gebracht …

HALT STOP. Ihr habt gerade Zeit, oder nicht?! Dann setzt euch doch mal hin und stellt ein paar schöne Fotobücher zusammen! Die kosten meistens gar nicht so viel und ihr werdet froh sein ein paar Erinnerungen vor dem Verstauben gerettet zu haben – denn sind wir mal ehrlich, kein Mensch schaut sich die 100 000 Bilder in der Cloud an und denkt sich „Ach wie schön war doch dieser Tag im Sommer – zum Glück habe ich diesen einen Moment zwischen 200 Screenshots gespeichert!“ Ihr werdet euch in ein paar Monaten (wenn wir das hier überstanden haben) freuen, dass ihr eure Zeit für solche Dinge genutzt habt.

10. Die Großeltern anrufen

#Photo by Shutterstock

Es ist schon ziemlich traurig, dass wir unsere Großeltern nicht besuchen dürfen, aber Telefonieren ist erlaubt! Die aktuellen Zeiten sind ziemlich hart für uns alle. Gerade ältere Menschen sind oft einsam und wenn sie dann nicht einmal Kontakt zu ihren Enkeln und der Familie haben dürfen, wird alles noch viel schlimmer. Deswegen nehmt euch die Zeit und telefoniert mit euren Omas und Opas! Erzählt ihnen wie es euch mit den Ausgangsbeschränkungen geht, wie ihr euch die Zeit vertreibt und gebt ihnen die ein oder andere Idee, wie sie ihren Tag verbringen können. Vielleicht haben eure Großeltern ja auch ein Smartphone, dann könnt ihr zusammen Videochatten.

So schenkt ihr ihnen etwas Freude in dieser grauen Zeit.

11. Briefe schreiben

Photo by Museums Victoria on Unsplash

Natürlich wissen wir, dass Briefe schreiben sowas von 1998 ist, aber früher oder später kommt jeder Trend wieder. Deshalb holen wir unser gutes Didl Briefpapier raus und fangen an über unser aufregendes Leben zu schreiben. Briefe zu schreiben hat etwas extrem entspannendes. Ihr könnt endlich mal eure wertvollen Gedanken sammeln und zu Papier bringen. Eure Freunde freuen sich bestimmt sehr über liebevoll handgeschriebene Anekdoten mit Witz und Charme. Vielleicht, in ein paar 100 Jahren, werden im Deutsch-Abi nicht mehr die Briefe des jungen Werthers analysiert, sondern die „Briefe in Zeiten Coronas“.

12. Haustiere verwöhnen

#Photo by Shutterstock

Ein großer Vorteil an der sozialen Isolation ist, dass unsere Liebsten nicht mehr allein zu Hause sind. Jeden Tag sind wir traurig, wenn wir uns auf den Weg machen und uns von ihnen verabschieden müssen (täglich ereignen sich emotionalere Abschiedsszenen als in Titanic & Co). Also Danke Corona, für die extra Zeit mit Schnorrbert und Monikhaar. Wir können mit ihnen Ausschlafen, Kuscheln, Spazieren gehen und ihnen sagen wie sehr wir sie lieben. Genießen wir die Zeit, die uns mit unseren flauschigen Freunden geschenkt wird- besser kann man sie kaum nutzen.

Wusstet ihr, dass besonders in dieser Zeit viele Menschen aus Angst oder Verzweiflung ihre Tiere abgeben? Es ist wahnsinnig wichtig, dass Tierheime, Auffangstationen, Gnadenhöfe etc. unterstützt werden. Also falls ihr etwas Gutes tun möchtet, dann spendet doch etwas Tierfutter oder Geld, so kann den Heimen ein bisschen geholfen werden.

Wir hoffen Ihr übersteht die Ausgangsbeschränkungen und Sperren ohne weitere Schäden. Hoffentlich können wir bald schon mit unseren Freunden das Ende von Corona feiern!

Bis dahin - bleibt gesund ʕ•ᴥ•ʔ

 

Autor: Hannes Jetschick & Alena Warmschmidt