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Organisation – 7 Tipps, um strukturierter zu werden

Afterwork

Sei es auf Arbeit, in der Schule, Uni oder zu Hause – Organisation ist wichtig. Doch manchen fällt es schwerer, sich zu strukturieren, als anderen. Damit ihr euch nicht verzettelt, hat PLANBAR 7 Tipps für euch, Struktur in euren Alltag zu bringen.

Die eine Lösung gibt es nicht

Es gibt die Menschen, die alles akribisch genau planen müssen – und die, die es entspannter angehen lassen. Doch was für andere wie absolutes Chaos aussehen mag, ist für die „Chaoten“ ihre eigene Art der Ordnung. Von daher kann man eine einzelne Methode der Organisation nicht als Lösung für jeden Menschen bestimmen. Dennoch gibt es ein paar Tipps und Tricks, die beiden Typen helfen können.

1. Ordnung am Platz = Ordnung im Kopf

Ob der Schreibtisch leer sein muss oder alles griffbereit neben einem liegen soll, bleibt jedem selbst überlassen. Was jedoch wichtig ist – aufgeräumt sollte es sein. Denn der Arbeitsplatz spiegelt oft den Zustand im Kopf wieder. Wenn du also bisher ein Aufräummuffel warst, der alles querbeet auf den Tisch geworfen hat – Probiere es damit, für Blattsammlungen eine Ablage aufzustellen, Stifte, Klebezettel usw. in eine Schublade oder einen Stifthalter auf dem Schreibtisch zu packen und unpraktische Sachen, wie z.B. Geschirr, Schmuck oder Müll direkt aus dem Zimmer zu räumen oder an ihren gewohnten Platz zu packen. Der war bisher der Schreibtisch? Dann finde einen neuen und gewöhne es dir gleich an, das Zeug direkt dort abzustellen. So vermeidest du direkt lästiges Aufräumen und bekommst eine gewisse Routine.

2. Planer machen die Organisation einfacher!

Du vergisst schnell mal einen Termin oder eine Aufgabe, die du unbedingt erledigen solltest? Dann solltest du dir überlegen, einen Planer anzuschaffen. Das regelmäßige Aufschreiben und immer wieder reinschauen wird dir helfen, dich an solche Termine und Aufgaben zu erinnern. Ein weitere Pluspunkt: Du hast gleich alles an Aufgaben, Terminen und Notizen beisammen. Zettelwirtschaft kann also auch vermieden werden. Wenn du nicht so der Typ für Stift und Papier bist, hast du (in den meisten Fällen) den optimalen Planer bereits dabei: dein Smartphone! Da sind Notizen und Termine schnell eingetippt und abgespeichert… inklusive automatischen Erinnerungen! Es kann eben doch so einfach sein.

3. Zeitmanagement ist der Schlüssel

Dieser Punkt ist der Grundpfeiler aller Organisation. Planst du deine Zeit nicht richtig, geht auch der Rest des Unterfangens den Bach runter. Wichtig ist also folgendes: Plane nicht zu viel für einen Tag ein – sonst hast du irgendwann keine Puste mehr und keine Motivation, den Rest durchzuziehen, der noch ansteht. Und des Weiteren: Lasse genug Luft zwischen einzelnen Terminen – so musst du dich nicht hetzen und kannst zwischendurch durchatmen.

4. Mach‘ auch mal eine Pause!

Ja, auch Pausen gehören dazu.  Beim Sport soll man zwischen zwei Sätzen immer eine kleine Pause einlegen – und so ist es auch bei der Organisation. Hast du z.B. geplant, 3 Stunden an einem Tag zu lernen, mach nach der Hälfte eine Pause von 30 Minuten (oder wie lange du möchtest, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren), um den Kopf wieder etwas frei zu bekommen. Bewege dich etwas, esse was oder beschäftige dich mit deinem Haustier, wenn du daheim bist. Danach bist du wieder energiegeladen und kannst den Rest gut durchziehen.

5. Prioritäten setzen

Manche Sachen sind wichtiger als andere. Dabei ist es wichtig, dass du schnell lernst, zu erkennen, welche Dinge das eben sind. Orientieren kannst du dich dabei meist an zeitlichen Faktoren, z.B. Schließzeiten von Geschäften, wenn du Besorgungen machen musst oder Abgabefristen bei verschiedenen Arbeits- oder Schulaufgaben. So hast du eine erste Struktur, an der du dich beim Planen entlang hangeln kannst.

6. Listen, Listen, Listen

Wenn du schnell den Wald vor Bäumen nicht mehr siehst, hilft es, wenn du dir Listen erstellst. Beim Verreisen beispielsweise: Du bist eine Woche lang unterwegs und weißt schon gar nicht mehr, was für Klamotten du einpacken wolltest? Schreib’s auf! Alles ,was dir einfällt, wie es dir in den Sinn kommt. Danach kannst du alles der Reihe nach abhaken, sobald es im Koffer gelandet ist. Lass die Liste auch immer offen liegen, sodass du siehst, was noch fehlt. So sinkt das Risiko, etwas zu vergessen. Auch hier kann dein Smartphone dir wieder behilflich sein, indem du die Listen damit erstellst und abspeichern kannst!

7. Trenne Arbeit von Privatem!

Arbeit ist wichtig und es lässt sich ab und an nicht vermeiden, sie mit nach Hause zu nehmen. Doch Geist und Körper brauchen auch Zeit, sich auszuruhen und zu vergnügen. Versuche also, nicht den ganzen Tag bis in die Nacht hinein alles abzuarbeiten, nur damit es fertig wird. Lege dir eine Uhrzeit fest, ab der du dir für dich, Freunde und Familie Zeit nimmst und abschalten kannst. So kannst du den Tag mit etwas ausklingen lassen, was dir Spaß macht und du erledigst die überbleibende Arbeit am nächsten Tag gewissenhafter mit neuer Energie.