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Nachhilfe – Top oder Flop?

Allgemein

Wer kennt es nicht? Ihr sitzt im Unterricht und habt absolut keine Ahnung, wovon der Lehrer vorne spricht. Egal wie sehr ihr versucht mitzumachen und auch zuhause zu lernen: ihr kommt nicht mit. Und wenn ihr doch mitkommt, dann erst 2 Lektionen später. Sehr vielen von uns geht es in dem einen oder anderen Fach so. Doch dafür gibt es Trick17: Nachhilfe.
Egal ob zur Unterstützung zum normalen Schulstoff oder als spezielle Prüfungsvorbereitung. PLANBAR hat für euch etwas recherchiert und ein paar Fragen zum Thema Nachhilfe versucht zu beantworten.

Nur schlechte Schüler gehen zur Nachhilfe – oder?

Mythos! Zum einen: Nur, weil man beim ein oder anderen Fach nicht immer sofort der Schnellchecker ist, ist man noch lange kein schlechter Schüler. Und zum anderen: Tatsächlich gehen die verschiedensten Schülerarten zur Nachhilfe. Für jeden Schüler gibt es andere Gründe sich für die Nachhilfe zu entscheiden. Vielleicht ist man sich mit einem Lehrer nicht sonderlich grün und kann deshalb seinem Unterricht nicht folgen? Oder vielleicht sind die Naturwissenschaften einfach ein Buch mit 7 Siegeln für einen (dafür aber in Sprachen zum Beispiel gut? Oder man möchte sich einfach nur ideal auf bevorstehende Prüfungen vorbereiten. Die Gründe sind endlos. Aber ein schlechter Schüler ist man deswegen noch lange nicht.

Wann ist Nachhilfe sinnvoll?

Die Aussicht auf Nachhilfe löst bei den Wenigsten Freudentänze aus. Neben der Schule oder sogar in den Sommerferien büffeln – das bedeutet weniger Zeit für Freunde und Freizeit. Doch in welchen Fällen sollte man nicht auf Nachhilfe verzichten? Nachhilfe kann in so vielen Fällen sinnvoll sein. Solche Fälle können zum Beispiel sein, dass man versetzungsgefährdet ist, regelmäßig Probleme hat in einem Fach hinterherzukommen, über einen längeren Zeitraum krank war oder sich einfach nur gut für eine Prüfung vorbereiten möchte. Gerade im Falle einer Prüfung kann Nachhilfe sinnvoll sein, da der Ausgang so einer Prüfung die Weichen der Zukunft stellen kann. Zum Beispiel wenn du überlegst nach der 10. Klasse an einer Oberschule noch das Abitur dran zu hängen. Oder wenn du gerade im Abitur steckst und dich entsprechend gut vorbereiten möchtest. Denn das Abitur ist für die meisten Gymnasiasten die große Hürde zum Ende ihrer Schullaufbahn. Die Prüfungen sind lang und der zu lernende Stoff sehr umfangreich. Der sogenannte Abi-Durchschnitt ist für viele Jobs und Studiengänge von großer Bedeutung. Deswegen solltet ihr gut gerüstet in die Prüfungen gehen und nichts dem Zufall überlassen.

Welche Vor- und Nachteile gehen mit Nachhilfe einher?

Das richtige Zeitmanagement

Einer der größten Vorteile bei der Nachhilfe ist das Zeitmanagement. Während in der Schule ein strikter Zeitplan vorgegeben ist, an den sich sowohl Lehrer als auch Schüler halten müssen, habt ihr bei der Nachhilfe die Möglichkeit euch ganz in Ruhe und in eurem Lerntempo an die verschiedenen Themen heranzuarbeiten. Gemeinsam könnt ihr euch ausreichend Zeit nehmen und seid dadurch auch viel entspannter im Unterricht.
Gleichzeitig darf man natürlich nicht außer Acht lassen, dass dieses Zeitmanagement zur Folge hat, den ein oder anderen Nachmittag seiner Freizeit opfern zu müssen. Das fällt dem ein oder anderen vielleicht leichter oder auch schwerer.

Der richtige Nachhilfelehrer

Ein weiterer Vorteil der Nachhilfe ist die Individualität. In der Schule habt ihr je Fach nur einen Lehrer. Und wir kennen doch alle diesen einen Lehrer, bei dem man einfach GAR NICHTS versteht. Entweder weil seine Erklärungen viel zu fachlich oder seine allgemeine Art und Weise zu Reden einfach nicht zuhörbar ist. Bei der Nachhilfe allerdings hat man oft verschiedenen Leute und jeder hat natürlich auch andere Herangehensweisen etwas zu erklären. Also kann es gut sein, dass man ein Thema bei der Nachhilfe besser versteht als in der Schule.
Doch natürlich ist Nachhilfe nicht umsonst. Je nachdem wofür man sich entscheidet kann das für euch und eure Eltern schnell mal teurer werden.

Dir richtige Lernatmosphäre

Und folgendes kennt ihr doch auch, oder? Der viel zu volle Klassenraum, alle sind laut, es wird durcheinandergeredet und ständig wird man von allen Seiten abgelenkt. Wie soll man so zur Hölle gut lernen können? Die wenigsten können das Drumherum wirklich ausblenden. Ein weiterer Vorteil der Nachhilfe: dort sind es kleine Lerngruppen. Allein die Größe macht die ganze Lernatmosphäre deutlich angenehmer und der Fakt, dass dort hauptsächlich Schüler sind, die Lernen wollen, macht das ganze nochmal entspannter.
Doch mit all diesen positiven Punkten dürfen wir nicht vergessen zu erwähnen: die Nachhilfe ist kein Allwundermittel für alle Lern- oder Schulprobleme. Natürlich kann sie einen sehr gut unterstützen und helfen mit vielen Problemen umzugehen. Aber Nachhilfe ist nun mal keine 42 (die Antwort auf alles).

Und ein letzter, aber definitiv nicht zu unterschätzender Punkt:

Dir wird unglaublich viel Stress und Last von den Schultern genommen. In der Schule musst du dich nicht mehr unter Druck setzten, ob du mitkommst, den Test bestehen wirst oder gar das Schuljahr. Durch die individuelle Nachhilfe wirst du perfekt vorbereitet sein. Du kannst dich ganz entspannt auf deine Aufgaben konzentrieren und viel gezielter über.