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MØ im Magnet Club

Musik

Am 19.04. war es soweit, die dänische Musikerin MØ spielte im Magnet Club Berlin. Vor kurzem erst erschien ihr Debutalbum „No Mythologies to Follow“, welches der Anlass ist für ihre erste Tour durch Europa.

Konzertbeginn war 20 Uhr und während die Vorband spielte, machten meine Begleitung und ich uns noch an einem Bier zu schaffen (unhöflich, wir wissen es selbst). Gegen 21 Uhr war es dann soweit und Karen Marie Ørsted aka MØ und Liveband betraten die Bühne. Die ersten Akkorde und Drums setzten ein und schon begann das Publikum im nicht ganz ausverkauftem Magnet zu tanzen und sich der ekstatischen Performance von MØ hinzugeben. Ekstatisch weil: Die Dame auf der Bühne war voll in ihrem Element.

Dass das Debutalbum zu diesem Zeitpunkt erst eine Woche alt war, die neuen Songs (eigentlich) noch Liveerfahrung benötigten und die Künstlerin selbst mit ihren 25 Jahren noch keine langjährige Bühnenerfahrung hatte, spürte man zu keiner Minute. Im Gegenteil: MØ bot eine Show, als hätte sie ihr leben lang nichts anderes getan. Sie sprang über die Bühne,  lies sich per Stagedive auf Händen tragen, flirtete mit dem (männlichen) Publikum und stand zum Höhepunkt ihrer Show oben auf dem Bartresen und sang dort ihren Hit „XXX 88“.

MØ - als hätte sie ihr leben lang nichts anderes getan

Ihr Auftritt dauerte ca. 1 Stunde, mehr bietet ihr Songreportaire im Moment noch nicht. Aber wir sind gespannt: Ihre Tour geht weiter und der Hype um ihre Person wird größer, dank der Berichterstattung nicht nur in den einschlägigen Musikmagazinen wie Pitchfork und NME, sondern auch in Magazinen wie der Vogue, die ihr für das nächste Jahr bereits einen Grammy-Award vorausgesagt haben. Abschließend sei gesagt: Das Konzert war super, die Location war super.

Aber wir sind uns sicher: wenn MØ  zum nächsten Konzert nach Berlin reist, wird die Location größer ausfallen.