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Mit Achtsamkeit durch Schul-, Uni- und Arbeitsalltag – die Kunst der Zufriedenheit

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Grob gesagt und im weitesten Sinne versteht man unter Achtsamkeit seine Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand. Achtsamkeit vermindert Leiden, Sorgen, Stress und Kummer und wird auch als spezielle Persönlichkeitseigenschaft angesehen, denn es ist immer noch eine Kunst, die erlernt werden muss.

Jeder hat doch diese Unzufriedenheit in sich. Gerade im Alltagsstress kann der Körper wenig runterfahren und auch hier gilt in erster Linie: Pass auf dich und deine Gesundheit auf. Achtsamkeit ist hier ein treuer Begleiter, der dir mehr Zufriedenheit schenken kann. Aber was versteht man genau unter Achtsamkeit und wie kann ich achtsamer werden?

Achte den Moment

„Achte den Moment, in dem du dich befindest, ohne ihn zu werten.“ Hänge nicht in der Zukunft oder Vergangenheit, sondern konzentriere dich auf das Hier und Jetzt. Wenn du eine schlechte Note bekommst, ärgere dich nicht und grüble darüber nach, wie du hättest besser lernen können und stress dich nicht, was in der Zukunft passieren könnte. Schaue wie sich die Note auf deinen Durchschnitt auswirkt und atme einmal tief ein und aus. Schiebe die negativen Stress-Gedanken zur Seite.

Konzentriere dich aufs Wesentliche

Viele, die in Achtsamkeit leben, versuchen sich an Yoga oder dem Meditieren. Das ist in Alltagssituationen wie in der Schule, der Uni oder auf  Arbeit schwierig, denkst du dir? – Falsch gedacht. Anstatt sich auf dem Schulhof oder in der Mensa über Klassenkameraden und Professoren aufzuregen, atme tief ein und aus und konzentriere dich auf das, was für dich „normal“ ist. Das können die frische Luft, die warmen Sonnenstrahlen oder auch der Nieselregen sein, der in dein Gesicht tropft. Auch wenn du dir im ersten Moment blöd vorkommst, konzentriere dich auf die einzelnen Gegebenheiten, also die Wärme der Sonne, die frische kühle oder warme Luft und die kalten Wassertropfen auf der Haut. Du wirst sehen, dein Kopf schaltet ab bzw. konzentriert sich aufs Wesentliche und du wirst ruhiger.

Dankbarkeit

Auch die Dankbarkeit gehört zur Achtsamkeit dazu. Wenn du durch die Schulflure gehst und dir jemand die Tür aufhält, ist dir diese Geste bewusst oder ignorierst du den Gedanken der Höflichkeit? Freust du dich über die Tatsache, dass jemand etwas Nettes für dich getan hat oder bist du in Gedanken mal wieder ganz woanders? Versuche bewusst Dankbarkeit auszudrücken. Sei dankbar für: Deinen Platz in der Schule, denn in vielen Teilen der Welt ist es immer noch nicht selbstverständlich die Schulbank drücken zu dürfen. Sei dankbar gesund zu sein. Sei dankbar für eine gute Note, die du dir verdient hast, weil du fleißig gelernt hast und sei dankbar, für jede Art von Zuneigung.

Atmen – Essen – Gehen

Bitte? Das sind ganz normale Dinge, die macht doch jeder? –Aber machst du es auch achtsam? Vielleicht solltest du einfach mal mehr darauf achten, wie du deinen Tag erlebst und was das für dich als Einzelner bedeutet. Wenn du isst, beobachte dich selbst wie du isst, was du isst und wie es dir geht. Ähnlich machst du es beim Laufen. Auf deinem Weg zur Schule, Uni oder auf Arbeit, wie gehst oder fährst du? Wie geht es dir heute, in diesem Moment oder dieser Situation? Und auch das Atmen kann in Achtsamkeit wiegen.

 

Es sind die Kleinigkeiten, die dich aus der Reserve locken können. Stress, Kummer, Streit, alles Mögliche prasselt jeden Tag neu auf dich ein. Nimm dir einen Moment für dich und deinen Körper und konzentriere  dich nur auf dein Gefühl und deine Wahrnehmung. Versuche einfach mal deinen Tagesablauf achtsamer zu gestalten und schau wie sich das auf dich und deinen Körper auswirkt.

 

Foto: Shutterstock