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Mental Health – das Thema was gerade Viele beschäftigt

Afterwork

„Mental Health“ ….. „Gesundheit“. Gesundheit und genau darum geht es!  Bzw. eigentlich geht es um die mentale Gesundheit. Diese wird nicht nur jungen Leuten immer wichtiger. Egal ob im Lifestyle-Magazin am Kiosk, im Internet als Werbeblock oder die Anzeige in der Zeitung. Irgendwie trifft man gefühlt jeden Tag ein wenig mehr auf das Thema. Und es stimmt: Es ist wahnsinnig wichtig! Wieso? PLANBAR hat die Antworten dafür! Übrigens ist der World Mental Health Day der 10 Oktober!

Was bedeutet eigentlich "Mental Health?"

Mental = geistig, den Bereich des Verstandes betreffend

Laut der DGPPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) sind in Deutschland jedes Jahr rund 17,8 Millionen Menschen von einer psychischen Erkrankung betroffen.

Also was können wir tun, um gesund zu werden oder auch in Zukunft glücklich sein zu können? Natürlich haben wir nachhaltig gute Mental Health Tricks in petto! Wir haben aus verschiedenen Quellen, wie zum Beispiel der deutschen Depressionshilfe, Lifestylemagazinen und eigenen Erfahrungen die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Stress reduzieren

Stress – ja, den haben wir alle. Und wir alle müssen darauf achten, dass wir daran nicht kaputt gehen oder krank werden.

Was versteht man unter Stress?

Der Duden definiert das Wort „Stress“ folgendermaßen: „erhöhte Beanspruchung, Belastung physischer oder psychischer Art“

Leute, bleibt entspannt

Lernt euch und euren Körper richtig kennen. Mit allem was dazu gehört. Mit der Zeit lernt ihr auf Signale eures Körpers besser zu achten und damit umgehen zu können. Findet heraus:

  1. was euch gut tut
  2. wer euch gut tut
  3. was euch wunschlos glücklich macht

Überlegt euch, welche immateriellen und materiellen Dinge ihr braucht, um vollständig abschalten zu können. Wichtig hierbei ist auch, dass ihr nicht zu streng mit euch selbst seid. Entrümpelt mal euer ganzes Leben, mit allem was dazu gehört. Dinge oder Menschen loslassen, die nur Platz wegnehmen oder einem ganz und gar nicht gut tun, einen vielleicht sogar körperlich belasten! Legt euch bewusst Pausen. Pausen vom Leben sozusagen. Einfach mal abschalten. Von Gedanken, Gefühlen, von allem was den mentalen Stress trägt. Werdet achtsamer! Einen passenden Artikel wie das geht findet ihr hier.

Nachhaltig etwas für ein gutes Gefühl tun:

  • Umgebt euch mit Menschen, die ihr liebt und die euch lieben!
  • Umgebt euch mit tierischen Zeitgenossen – Viele Fachzeitschriften, Studien, etc. glauben fest an eine positive, gesundheitliche Veränderung von Personen, wenn sie sich regelmäßig mit Tieren umgeben.
  • Einfach mal wieder kindisch sein. Wir alle haben noch unser inneres Kind, was wir nie verlieren sollten. Einfach mal mit den Geschwistern im Garten fangen oder verstecken spielen. Das bringt positive Gefühle!

Dem Körper und Geist etwas Gutes tun

Man fühlt sich schlapp, träge und alles ist einfach doof. Was kann man also machen, um sich selbst zu belohnen oder seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen?

An erster Stelle solltet ihr immer irgendeinen Ausgleich haben. Singen, Tanzen, Sport, Musik machen. Alles ist möglich, um mentalen Stress und auch körperlichen Stress in irgendeiner Weise zu kompensieren. Mit Selbstdisziplin und Selbstfindung habt ihr eine gute Basis, um auf euch acht zu geben und mit Mitmenschen und eurer Umwelt besser zu interagieren.

Was PLANBAR euch ans Herz legt: Einfach mal herzhaft den ganzen Stress und Kummer rausschreien! Ja, stellt euch auf einen Berg, an einen See, auf ein Hochhaus, auf's Dach (nur wo es erlaubt ist und haltet euch fest!) und schreit alles raus!! Schreit, was das Zeug hält. Und wenn euch das zu weird ist, dann schreit in einen Topf oder in eurer Kissen. Es bringt wirklich etwas, danach fühlt man sich besser, befreiter.

– Euch kommt es albern vor? Versucht es einfach mal und entscheidet selbst.

Gesundes Leben – Gesundes Essen

Natürlich ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, aber zwischendurch darf auch mal ein Burger, Kekse oder die Lieblingspizza dabei sein. Und auch auf Süßigkeiten müsst ihr nicht verzichten. Ihr müsst für euren Körper mit allem das richtige Maß finden. Und wichtig hierbei ist: EUER KÖRPER, EURE REGELN! Und zwar nicht, weil ihr unbedingt abnehmen wollt, um genauso dünn wie eure beste Freundin zu sein, oder Muskeln aufzubauen wie der Bodybuilder Champ. Eure Regeln, weil ihr es wollt und nicht weil ihr euch von der Gesellschaft gezwungen fühlt.

Wichtig ist, dass ihr euch nicht selbst stresst. Vor allem in der heutigen Zeit wird über Instagram oder Pinterest ein vermeintliches Leitbild vermittelt, welches den „perfekten“ Köper zeigt. NEIN! Der perfekte Körper ist der Körper, in dem ihr euch wohl fühlt, mit dem ihr zurechtkommt. Ohne euch runter zu hungern oder tausend Diäten zu machen. Macht euch mental nicht kaputt. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Nur weil ihr denkt, Andere finden diesen Anblick schön, heißt es nicht, dass es auch so ist und ihr es automatisch auch so empfindet. Lernt euch selbst kennen und sprecht mit euren Freunden, was für euch sowohl körperliche, als auch mentale Schönheit bedeutet.

Wenn ihr im Reinen mit euch seid, ist es einfacher seine Umwelt für sich selbst wahrzunehmen und nicht dem Leitbild anderer hinterher zusehen. Ihr könnt achtsamer durch die Welt gehen. Ihr nehmt alles ganz anders wahr. Versprochen.

Work-Life-Balance

Ein sehr wichtiges Thema! Nicht nur für die arbeitende Bevölkerung, sondern auch für potentielle Azubis und Studenten. Und auch Schüler und Schülerinnen finden hier Halt.

Fühlt ihr euch in eurer Haut nicht wohl?

  • auf Arbeit?
  • in der Schule?
  • In deiner Uni?

In Schulen kümmern sich meist Schulsozialarbeiter oder Vertrauenslehrer um das Wohlbefinden der Schüler. In Unternehmen trägt vor allem die Personalpolitik einen großen Teil zur Work-Life-Balance bei. Hier werden Themen wie: Familienfreundlichkeit, flexible Arbeitszeiten, betriebliche Gesundheitsförderung, etc. konkretisiert.

Fakt ist: Wenn ihr euch gut fühlt und euch eure Arbeit Spaß macht, seid ihr gleichzeitig viel produktiver. Dies gibt positive Energie.

Meditieren, so etwas Albernes! – überhaupt nicht!

Die körperliche und mentale Gesundheit steht im Einklang zueinander – Im besten Fall zu mindestens. In der heutigen Zeit lässt dies leider oft zu wünschen übrig. Neid, Missgunst, Krankheiten und negative Gefühle hindern ein gutes Körpergefühl.

Bei Unzufriedenheit, Stress und innerer Unruhe hilft Meditieren. Nein, Meditieren ist nicht nur was für kleine Avatare und dicke Mönche mit braunen Kapuzenkutten. Wenn man sich nur darauf einlässt, ist meditieren etwas für jeden und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus!

PLANBAR hat für euch ein paar Alltags-Meditationsübungen, die ihr sowohl Zuhause als auch auf Arbeit oder in der Schule einbringen könnt.

Meditationsübungen für Anfänger:

Einheitliche Regeln gibt es beim Meditieren nicht. Dennoch sind allgemeine Hinweise zu beachten. Aber zuerst ein paar klärende Begriffe, die ihr für die Übungen deuten können solltest:

Mantra bezeichnet eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers. Sie dienen sozusagen als Klangkörper und geben eine spirituelle Kraft.

Seid geduldig, seid gütig zu und mit euch selbst und findet eure eigene Meditation.

  1. Übung: „Om“, „Ah“ oder welches Wort für euch der Schlüssel zur Entspannung ist. Euer eigenes Mantra könnt ihr ganz alleine wählen. Für die Meditation braucht ihr als aller erstes eine bequeme Position, in der ihr verweilen könnt. Jetzt passt ihr euer Mantra euren Atemzügen an. Entweder ihr spricht es laut aus oder ihr spricht es innerlich im Kopf. Stellt euch einen schönen Ort, einen Wunsch oder etwas Positives vor. Bleibt in eurem Mantra und lasst euch leiten. Stellt euch einen Timer, der euch nach einer bestimmten Zeit zurück in die Realität holt.
  2. Übung : Ein Weg, den ihr auf und ab geht. Konzentriert euch auf euer Mantra und bleibt auf eurer ausgewählten Strecke. Hierbei gibt ihr ebenfalls Acht auf euren Körper und jeden seiner Muskeln.
  3. Übung: Atme ein, atme aus. Bei dieser Übung steht euer Atem im Vordergrund. Legt oder setzt euch ruhig und bequem hin. So, dass ihr euch vollkommen entspannen könnt. Nun achtet ihr eine gewisse Zeit auf eure Atmung. Die Dauer hierbei könnt ihr selbst wählen, meist verweilt man aber in dieser Position 5 – 10 Minuten. Achtung: Versucht nicht abzuschweifen! Kopf aus. Versucht euch wirklich vollständig auf eure Atmung zu konzentrieren. Versucht einen Raum der Stille zu schaffen!
  4. Übung: Ihr konzentriert euch jeweils für 30 Sekunden auf einen euer 5 Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken). Zwischen eurer „Sinneskonzentration“ macht ihr immer weitere 30 Sekunden Pause. Diese Übung wiederholt ihr 3 Mal.
  5. Übung: Nasenatmung. Und wieder steht die Atmung im Vordergrund. Hier atmet ihr dreimal über die Nase tief ein und über den Mund wieder aus. Beim Einatmen zählt ihr bis 4 und beim Ausatmen bis 8. Nach drei Atemzügen atmet ihr für die nächsten 5 Minuten nur noch über eure Nase. Hierbei werdet ihr ruhiger und stärkt eure Konzentration!

 

Ihr wollt mehr über Achtsamkeit erfahren? Dann schaut hier vorbei: