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Home-Schooling = Home-Nervenzusammenbruch?

Afterwork

Geht es dir wie mir? Das Chaos im Kopf hat bisher immer gewonnen? Besonders in der Home-Schooling-Zeit fehlte mir abgesehen von der Motivation sich vor den PC zu setzen und meinen Lehrer*innen zu zuhören, die Lust für Ordnung zu sorgen. Alles sammelte sich an. Aber folgende Tipps halfen mir, effektiv Zeit zu sparen und weniger Stress zu haben. Du schaffst das auch!

Tipp Nr. 1: Schaffe dir eine gute Arbeitsatmosphäre!

Beginne mit deinem Fundament für effektives Arbeiten. Der richtige Ort spielt eine entscheidende Rolle. Dort musst du dich wohlfühlen. Richte dir einen Bereich ein, wo du ohne große Ablenkung und mit genügend Ruhe deine Aufgaben meistern kannst. Ein geeigneter Platz ist dein Schreibtisch. Dagegen unpassend sind Sofa und Bett. Dein Körper weiß, das sind Ecken, wo entspannt wird. Deshalb fällt dein Körper dort oft unbewusst wieder in den Erholungsmodus. Aber das willst du nicht, deshalb raus aus den Federn! Wichtig ist ebenfalls, dass du Ordnung und Platz hast. Die Methode, mit welcher du dich am besten selbst organisierst, kann sehr unterschiedlich sein. Das ist abhängig von deinen Vorlieben. Während die einen es lieber ein wenig chaotischer mögen, sind andere dann ausgeglichen, wenn alles perfekt an Ort und Stelle ist. Jedoch solltest du es vermeiden, eine Ewigkeit nach dem passenden Stift oder den nötigen Unterlagen zu suchen. Dabei verlierst du nicht nur wertvolle Zeit, sondern es demotiviert auch noch. Das ist das Gegenteil von dem, was du erreichen willst. Eine gute Arbeitsatmosphäre ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Fühlst du dich wohl, ist dein Körper auch bereit Höchstleistung zu erbringen.

Tipp Nr. 2: Handy weg und Konzentration!

Es summt, piept und leuchtet auf – eine neue Nachricht. Deine Blicke werden förmlich zum Handy gezogen. Und schon sind deine Aufgaben vergessen. Kennst du das? Sei ehrlich. Wie viel Zeit verbringst du am Handy während des Unterrichts? In Wahrheit ist Ablenkung doch herzlichst willkommen, wenn du etwas machst, was dich nicht wirklich
fesselt. Genau das ist ein erhebliches Problem, wenn du Aufgaben zügig und nachhaltig absolvieren willst. Deshalb wird dein Arbeitsbereich zur Anti-Social- Networking-Zone. Zwinge dein Handy in den Ruhemodus. Verwende dein Smartphone maximal zum Recherchieren für das aktuelle Thema, an dem du arbeitetest. Auch der Ruhemodus ist eine sehr effektive Variante, um das Handy freiwillig auszuschalten. Für deine Augen wird es anstrengender und somit unattraktiver auf dein Handy zu schauen. Oft reicht es jedoch, das Smartphone außer Sichtweite zu legen und auf Stumm zu schalten. Vielleicht motivierst du auch andere. Indem du dein Handy ausschaltest und es ignorierst, bleibst du fokussiert und erledigst deine Aufgaben viel schneller. „Vielleicht“ macht die Arbeit dadurch nicht mehr Spaß, aber es bleibt auf jeden Fall besser im Kopf hängen und das wird beim nächsten Test hilfreich sein.

Tipp Nr. 3: Plane regelmäßige Pausen ein!

Nach getaner Arbeit kannst du dich in deinen Pausen belohnen. Jetzt auch endlich mal deine Nachrichten checken, Haustier füttern, tanzen zum Lieblingslied. Mach genau das, was dich glücklich macht. Auf weitere intensive Kopfarbeit solltest du verzichten, da du das nun die ganze Zeit über gemacht hast. Erholung kann in verschiedener Form stattfinden. Zum einen in körperlicher Bewegung durch Strecken oder auf der Stelle laufen. Ebenfalls nützlich ist frische Luft in Form von Durchlüften oder einem kurzen Spaziergang. Vergiss nicht, ausreichend zu essen und zu trinken. Dein Körper braucht Energie und muss Kraft tanken für die nächste Lerneinheit. Für die Kreativen ist es sicherlich auch entspannend eine Fantasiereise zu machen. Legt euch entspannt hin und schließt die Augen. Stellt euch eine angenehme Situation in all ihren Facetten vor. Ob deine Pause erholsam ist, hängt ganz besonders von der Länge ab. Ist sie zu kurz, findet kein Erholungseffekt statt. Falls sie zu lang wird, ist man nach der Lernpause „raus“ und hat keine Lust mehr weiterzuarbeiten. Die Länge der Pausenzeit richtet sich danach, wie lange du gearbeitet hast. In der Regel sagt man…

Arbeitszeit- Pausenzeit

  • 10 Minuten 1 Minute
  • 30 Minuten 5 Minuten
  • 2 Stunden 15–20 Minuten

Pausen sind wichtig, denn je länger du am Stück arbeitest, umso mehr nimmt die Konzentration ab. Es wird dann der Zeitpunkt kommen, wo du zunehmend zu Fehlern neigst und Frustration aufkommt. Deshalb ist es von Vorteil in Etappen zu arbeiten und regelmäßig Pausen einzuplanen. So kannst du Kraft tanken und Müdigkeit vorbeugen, sowie Fehler vermeiden. Nutze diese Zeit, um von der Arbeit loszulassen. Durch die von dir gesetzten Pausenzeiten, regelst du auch ein Stück weit deinen Tagesablauf. Um Struktur in deine Aufgaben zu bringen, kann es helfen dein Leben zu ordnen. Das heißt, schaffe einen geregelten Alltag. Dazu gehört beispielsweise um die gleiche Zeit schlafen bzw. aufzustehen. Hier ist Selbstdisziplin gefragt. Aber es wird sich auszahlen. Ein strukturierter Alltag spart im Endeffekt Zeit. Das bedeutet mehr Freizeit für Familie, Freunde und Hobbys.

Tipp Nr. 4: Erstelle eine Übersicht!

Du musst dir bewusstwerden, was deine Aufgaben sind. Was ist wichtig und muss erledigt werden? Schreibe das auf und setze Deadlines. To-do-Listen helfen dir. Um zusätzlichen Druck zu vermeiden, solltest du leichte Aufgaben notieren, die dir zwischen drin kleine Erfolgserlebnisse bescheren. Schnell abgehakt sind zum Beispiel „Hefter sortieren“ oder „Mitochondrien aus Lehrbuch abzeichnen“. Hast du Dinge erst mal aufgeschrieben, schwirren sie nicht in deinem Kopf herum. Somit verringerst du die Gefahr etwas zu vergessen. Außerdem hast du eine tolle Übersicht. Sie zeigt dir, was noch gemacht werden muss und was du bereits geschafft hast. Abhaken motiviert.

Tipp Nr. 5: Motiviere dich selbst!

Sei stärker als jede Ausrede! Besonders im Homeschooling leidet die Motivation am meisten darunter. Überall lauern Ablenkungen. Sei es das Handy, die Konsole oder die Geschwister. Dabei den Fokus nicht zu verlieren und Prioritäten zu setzen, erfordert die richtigen Impulse. Es ist äußerst nützlich zu wissen, was dich antreibt. Mit dieser Erkenntnis kannst du dein Handeln, sowie deine Entscheidung – das erledige ich jetzt und nicht morgen – beeinflussen und dich zu Höchstleistungen antreiben. Wenn du das weißt, kannst du dir deine Aufgaben danach selbst gestalten. Angenommen du musst einen Aufsatz schreiben und weißt von dir, dass du lieber im Team arbeitest. Dann kannst du dich motivieren, indem du versuchst, mit jemandem gemeinsam zu arbeiten. Vieles ist eine reine Kopfsache. Auch Selbstmotivation findet im Kopf statt. Stelle dir den Moment vor, wie erleichtert du dich fühlen wirst, wenn du die Aufgabe erfüllt hast. Feuere dich selbst an. Rufe es lautstark heraus: „Tschkka! Ich schaffe das.“

Tipp Nr. 6: Ziehe es durch!

sprich dir Mut zu! Am Anfang wird es nicht leicht werden. Du musst dich umstellen und es wird gelegentlich Rückschläge geben. Lass dich nicht entmutigen. Vergleiche dich nicht und schaue nicht auf die Anderen. Finde deinen individuellen Weg, der zu dir passt und aus dir das Bestmögliche herausholt. Denn nicht alle Maßnahmen kann jeder gleich gut umsetzen. Denke daran: Arbeite an dir selbst, nicht an deinem Selfie.