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Heiß, heißer, Highfield!

Leben

Beim 15. Highfield-Festival am Störmthaler See bei Größpösna haben am Wochenende etwa 20 000 Musikfans gefeiert. Auch von Hitze, Schweiß und Staub ließen sich die Besucher nicht vom Feiern abhalten. Auf dem Festivalgelände rockten sie vor den zwei Bühnen unter anderem zu den Beatsteaks, Placebo, Sportfreunde Stiller, Kraftklub, Casper und Frittenbude.

Grösspösna. Die Zelte sind abgebaut und die Campingsachen bereits wieder im Schrank verstaut. Wummernde Bässe, kreischende Musikfans und laute Gitarren sind verklungen. Nun ist es wieder still am Störmthaler See. An drei Tagen feierten knapp 20 000 Rockfans beim 15. Highfield-Festival. Auf den zwei Bühnen heizten knapp 50 Bands den Besuchern zusätzlich zu den heißen Temperaturen ein.

 

Während einige Rockfans am Freitagnachmittag noch mit dem Aufbau ihres Zeltes beschäftigt sind, strömen bereits tausende Besucher auf das Festivalgelände. Sie wollen sich die Songs der Chemnitzer Band Kraftklub nicht entgehen lassen. Doch auch weitere Musik-Highlights wie die Sportfreunde Stiller, Bonaparte und Bullet for my Valentine füllen an diesem Abend das Festivalgelände.

Vor allem deutsche Bands zogen beim Indie-Rock-Festival die Massen. Wer sehen wollte wie Pandabären, Delphine und Katzen zu Elektrosongs tanzen, der durfte am Samstagabend Frittenbude nicht verpassen. Zahlreiche Rockfans pilgerten aber eine halbe Stunde nach Konzertbeginn zur anderen Bühne, um zu Hits wie „Hand in Hand“, „Let me in“ und „Jane became insane“ von den Beatsteaks zu tanzen. Im Vorfeld sorgten Bosse, Jupiter Jones, Broilers und Kettcar bei Sonnenschein für ausgelassene Stimmung. Heiß her ging es auch nach den Konzerten im Partyzelt. Dort feierten die Festivalbesucher bis in die frühen Morgenstunden.

Wer sich am Samstagmittag noch nicht seiner Musikleidenschaft hingeben und sich lieber eine Abkühlung bei den Hitzerekorden verschaffen wollte, der suchte die eingerichtete Badestelle am Störmthaler See auf. Einige Festivalbesucher reihten sich nicht in die lange Warteschlange vor dem Eingang ein, sie suchten sich selbst einige Badestellen am See. Nasse Handtücher auf den Köpfen oder Andrang an den Trinkwasserstellen waren an dem heißen Wochenende die Regel.

Erst zum dritten Mal fand das Highfield-Festival in Sachsen statt. In den Jahren zuvor war es in Thüringen beheimatet. Wegen Ärger um Müll und Zerstörung war das Festival vor drei Jahren vom Stausee Hohenfelden bei Erfurt nach Sachsen gezogen.

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Text: Sophie Bartholome

Fotos: Marcus Scheib