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Gute-Laune-Gute-Arbeit-Tutorial

Azubi ABC

Jeder hat mal einen schlechten Tag. Entweder passt das Wetter nicht so oder der Stundenplan ist einfach absoluter Müll. Manchmal ist es auch einfach die Gesellschaft einiger Menschen, die einen wahnsinnig fertig macht. Aber nun gut. Zu jedem Problem gibt es eine Lösung.

Wieso soll man schlechte Laune verbreiten und vor allem auch haben, wenn man einfach lachen kann? PLANBAR hat für dich ein einfaches „Gute-Arbeit-Gute-Laune-Tutorial“ zum Mit- und Nachmachen entwickelt.

Problem erkannt – Problem gebannt

Da ist er wieder, dieser stechende Kopfschmerz, dieser Stich im Herzen oder diese Traurigkeit, die einen ganz plötzlich überkommt. Sowohl auf der Arbeit, als auch Zuhause oder in der Schule. Und manchmal braucht man das auch. Aber zu lange sollte sich das dann auch nicht ziehen!

Um dagegen vorzugehen brauchst du zunächst den Grund deines Trübsalblasens. Also mache dir klar, was der Auslöser deiner schlechten Laune ist und warum dir plötzlich alles so schwer fällt. Wenn du ihn gefunden hast, ist die Hälfte der Aufgabe schon geschafft.

 

Werde dir bewusst ob es eine Person, ein Satz oder vielleicht sogar eine Situation war, die dich ins Grübeln gebracht hat. Bei vielen Dingen kann man sich einfach kurz hineinsteigern, Wut rauslassen, weinen und eine halbe Stunde später ist alles wieder wie vorher. Manchmal geht das nicht so einfach, da hat man einfach keine Lust sich anzustrengen und ist lieber traurig und/oder wütend. Also muss man das Problem richtig anpacken und die dicken, grauen Wolken wegschieben.

  1. Bei Menschen, die dir ein schlechtes Gefühl geben ist das einfach. Hier gehst du ihnen einfach aus dem Weg oder suchst das Gespräch mit ihnen. Kläre den „Tatbestand“ und versuche für Frieden oder einen Kompromiss zu sorgen. Das Grübeln lässt mit zunehmender Zeit nach und du kannst dich besser auf deine Aufgaben konzentrieren. Wenn dich ein Streit, eine Diskussion oder eine Aussage von deinen Kollegen, deinen Freunden oder deinen Liebsten beschäftigt, dann sprich es frei heraus an. Es ist manchmal viel einfacher etwas auszusprechen, als es in sich hinein zu fressen.
  2. Bei Situationen ist es ein wenig schwieriger. Nehmen wir mal an, alles läuft gerade schief, dich beschäftigt eine schlechte Note oder ein bevorstehender Termin. Hier ist es einfacher, wenn du dir über deine Sorgen Gedanken machst. Hast du Angst vor dem Termin? Hast du Angst vor einem Gespräch? Wenn ja warum? Werde dir über deinen Kummer klar und es wird einfacher die Situationen einzuschätzen und später auch zu meistern.

Du bist nicht das Problem, sondern die kleine Regenwolke neben dir

Da sind sie. Immer wieder sind es die kleinen Miesmuscheln, wie Kollegen oder Freunde, die deine super Laune komplett umkrempeln. Dagegen kannst du aber auch leicht vorgehen.

  1. Bei Kollegen ist es. Hier musst du schauen, was du für einen Draht zu ihnen hast. Du kannst nicht einfach rummaulen und Feuer mit Feuer bekämpfen. Manchmal helfen hier sanfte Worte, Witze oder einfach Hilfe, die du ihnen anbietest.
  2. Bei Freunden ist es schon einfacher. Freunde sind die, die alles durchgehen lassen. –okay fast alles. Hier ist die Feuer-mit-Feuer-Variante gar nicht so verkehrt. Wenn dein bester Freund mal wieder rumzickt, zicke zurück! So reflektierst du die schlechte Laune deines Gegenübers und sie sehen ein, dass diese die eigene schlechte-Launen-Stimmung echt nicht cool ist. (Okay, das klappt nicht immer, aber in den meisten Fällen schon.)
  3. Und wenn die schlechte Laune deiner Liebsten schon so weit fortgeschritten ist, dass man sie gar nicht mehr happy bekommt, dann hilft vor allem das Gespräch. Sage deinem Kumpel oder deiner Freundin, wie es dir ergeht. Bei einem klärenden Gespräch kann man fast alle Gewitterwolken beseitigen. (P.s. wenn du das gleich am Anfang eures Treffens machst, dann habt ihr bei erfolgreicher Klärung noch einen super tollen Nachmittag, Abend oder Wochenende.)

Hopfen und Malz sind verloren

Da sind sie die Hardcore-Fälle, die man wirklich einfach nicht in gute Laune versetzen kann. Für sie ist es ganz einfach und super easy, für dich aber eher die uncoolere Variante. Die lässt man sie nämlich am besten den ganzen restlichen Tag in Ruhe. Diese kleinen Gewitterwolken gehören ins Bett oder an die frische Luft. Da ist dann wirklich Not am Mann und die Herrschaften des Trauermarsches müssen selbst schauen, wie sie den restlichen Tag meistern ohne in Flammen und Wut auszubrechen.

Aber manchmal ist das nun mal so und man kann nicht anders. Manchmal möchte man einfach schlechte Laune haben.

 

PLANBAR hat hier noch ein paar PRO-Tipps für Dich!

  1. Bei schlechtem Wetter gibt es immer die, die rumnörgeln. Schnapp sie dir und bringe sie in ein Fun-House. Trampolinpark, Freizeit-Indoor-Park oder gehe mit ihnen ins Kino und schaut euch eine Komödie an.
  2. Bei allen Liebeskummer-Kandidaten hilft Schoki, Eis und ganz viel Sonnenschein und sowie Ablenkung. Wie wäre es mit einem Box-Schnuppertraining? Freibad, Filmeabend, laute Tanzmusik oder auch ein Wochenend-Trip mit den Liebsten helfen ebenso. Taschentücher trotzdem in Reichweite platzieren!
  3. Depressive Nachteulen –bei denen Hilft auch nur Sport, positive Unterstützung und Energie von Freunden und Familie.
  4. Arbeitsstress und Hungergefühl. Auch hier gilt: Ehrlichkeit währt am längsten. Teile dir deine Aufgaben auf der Arbeit ein und setze dir selbst Prioritäten. Für alle Hungernden: HÖRT AUF DAMIT! und sucht euch was zum Futtern, denn HUNGER macht bekanntlich böse.

 

Liebste PLANBAR-Leser,

lasst euch eins gesagt sein: Man kann mal einen schlechten Tag haben. Auch eine schlechte Woche ist okay. Aber versucht trotzdem irgendwie immer etwas Positives zu finden und freut euch über Kleinigkeiten. Denkt an eure Gesundheit und vielleicht hilft euch ja der PLANBAR-Achtsamkeits-Artikel weiter, eure schlechte Laune in Luft aufzulösen. Wer Gutes tut, wird belohnt. Wir helfen euch auch gerne durch Alltags-, Schul- und Unistress! Wichtig ist: bei guter Laune, läuft auch die Arbeit gleich viel, viel besser. Versprochen!

Euer PLANBAR-Team
Lena Suse Truppel 

 

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