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Die 17 Global Goals – Unsere Zukunft in unseren Händen

Afterwork

Deutsch:  17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Englisch:  17 Sustainable Development Goals

Französisch:  17 Objectifs de développment durable

3 Sprachen, gleiche Bedeutung und 17 gleiche Ziele!

Du interessierst dich für Nachhaltigkeit und vor allem für deine Zukunft? Du würdest der Welt gerne etwas wiedergeben und deine Sinne für etwas schärfen, was in und für unsere Zukunft wirklich wichtig ist? Dann könnten die „17 Global Goals“ genau das Richtige für dich sein!

Was sind die Global Goals?

Die Global Goals sind politische Zielsetzungen der Vereinigten Nationen, welche bis 2030 erreicht werden sollen. Sie dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene und das auch noch weltweit! Zusammengefasst sind sie eine Zielsetzung der Nationen, um das Leben auf unserem Planeten zu verbessern. Verabschiedet wurde dieser Agenda am 25. September 2015 beim UNO Nachhaltigkeitsgipfel.

Kernbotschaft der internationalen Zusammenarbeit

Hier steht der Mensch im Mittelpunkt – mit dem Ziel, den Planeten, so wie wir ihn kennen, zu schützen und Wohlstand und Frieden für alle zu erreichen und schlussendlich zu sichern. Hierbei sind globale Partnerschaften die Voraussetzung!

Wie sind die Global Goals entstanden und seit wann gibt es sie?

Angelehnt an die in 2015 entworfenen Milleniums-Entwicklungsziele traten die 17 Global Goals erstmals am 1. Januar 2016 in Kraft. Sie haben eine Laufzeit von 15 Jahren (2030).

Zielsetzung im Allgemeinen

Die zentralen Aspekte beziehen sich auf das Voranbringen des Wirtschaftswachstums, die Reduzierung der Ungleichheit im Lebensstandard und auf die Schaffung von Chancengleichheit. Auch ein nachhaltiges Management von natürlichen Ressourcen wird hier nicht außer Acht gelassen.

Einfach gesagt: Es beinhaltet Ziele, die die Welt besser, nachhaltiger und fairer machen sollen.

„Menschen sind das Zentrum einer nachhaltigen Entwicklung!“

Eine grobe Übersicht zu den 17 Zielen sieht wie folgt aus:

  • Frieden
  • Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft
  • Wasser und Verbesserung der Hygiene
  • Energie
  • Bildung
  • Armutsbekämpfung
  • Gesundheit
  • Mittel zur Durchführung der 17 Ziele
  • Klimaschutz
  • Umwelt / Management natürlicher Ressourcen
  • Beschäftigung

Aber was bedeutet das für jeden Einzelnen von uns? Natürlich gibt es verschiedene Sicht- und auch Verständnisweisen bezüglich der Bedeutung jedes Punktes. Um alles ein wenig zu konkretisieren wurden die 17 Ziele ausformuliert. Diese werden nochmals in einen „Katalog“ geteilt, welcher aus 169 Zielvorgaben besteht.

Aber was genau versteht man unter den oben genannten Punkten denn jetzt?

  1. Armut in überall und in all ihren Formen beenden
  2. Ernährung sichern, eine besser Ernährung schaffen und erreichen, Hunger beenden und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern
  3. Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und das Wohlergehen fördern
  4. Gerechte, hochwertige Bildung für alle gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens aller fördern
  5. Geschlechtergleichstellung erreichen und Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen
  6. Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten
  7. Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie sichern
  8. Dauerhaftes, überall verbreitetes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle
  9. Fördern von zukunftsorientierter Forschung zur Nachhaltigkeit Ungleichheit der verschiedenen Länder verringern
  10. Ungleichheit innerhalb und zwischen den Ländern
  11. Nachhaltigkeit, Sicherheit und Widerstandsfähigkeit in Städten/Siedlungen
  12. Sicherstellung von nachhaltigen Konsum- und Produktionsweisen
  13. Klimawandel und seine Auswirkungen mit Sofortmaßnahmen bekämpfen
  14. Bewahrung der Ozeane, Meere und ihrer Ressourcen
  15. Schutz, Wiederherstellung und Nachhaltigkeit in Landökosystemen
  16. Aufbau einer friedlichen Gesellschaft, gleiches Recht für alle Menschen
  17. Umsetzungsmittel stärken und somit die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben füllen

Na, erkennt Ihr euch in irgendeinem Punkt wieder? Macht Ihr bereits etwas für unseren Planeten? Viele Punkte kann man auch ganz einfach in seinen Alltag mit einbauen. Falls Ihr nicht genau wisst wie, schaut doch mal bei unserem Nachhaltigkeitsartikel rein.

Eine Übersicht zu aktuellen Kampagnen zum Thema „Global Goals“ findet Ihr hier.  Vielleicht schnappt Ihr Anregungen auf und seid schon bald selbst Global-Retter!

 

Warum sollten wir achtsamer mit unserer Welt umgehen? Es läuft doch alles ganz okay?!

So ganz richtig ist das nicht. Um ein gutes Leben für alle Menschen dieser Welt generieren zu können, muss die Umwelt um sie herum vollständig und „gesund“ sein. Dazu gehören zum Beispiel genug sauberes Trinkwasser, dass der Wald- und Tierbestand ein „gesundes“ Level erreicht und dass Ressourcen der Welt vernünftig verwaltet, verarbeitet und verbraucht werden.

Sicher kennt Ihr den „Earth Overshoot Day“ oder auch „Erdüberlastungstag“ genannt. Dieser Tag wurde von der Organisation „Global Footprint Network“ in einer jährlichen Kampagne verankert und benennt den berechneten Tag eines Jahres, an dem die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot/ die Kapazität der Erde zur Reproduktion übersteigt. Dies soll vor allem als Weckruf dienen.

Zur Veranschaulichung:

In Deutschland wurde im Jahre 2017 der 24. April als Ressourcenerschöpfung ausgerechnet. Für das Jahr 2018 wurde der 2. Mai berechnet Und im darauffolgendem Jahr einen Tag später. Umweltorganisationen sagen: „Die Menschheit nimmt sich mehr von der Erde, als diese jährlich an natürlichen Ressourcen erneuern und an Treibhausgasen aufnehmen kann. (WWF, GLOBAL 2000 und Greenpeace) Tipps und Tricks, um auch als Einzelner Zuhause etwas tun zu können, findest du hier.

Das Thema hat euch genauso angesteckt wie das PLANBAR-Team? Dann erfahrt Ihr hier noch viel viel mehr zu diesem Thema!

Zum Abgang möchte PLANBAR die Verhaltensforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall zitieren: „Wenn der Mensch die intelligenteste Art auf dem Planeten ist, warum zerstört er dann sein eigenes Zuhause?“

Denkt einfach mal eine Minute darüber nach und entscheidet selbst, wie ihr helfen wollt, den Planeten zu retten, der unser Zuhause ist. (https://www.ggc2030.org/)

 

Lena Suse Truppel

Bilder-Quelle: FutureClub (WBS AKADEMIE)