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Gewinnspiel & Rezension zum DVD/Blu-Ray-Start von “The Night Clerk – Ich kann dich sehen”

Afterwork

PLANBAR durfte wieder exklusiv einen Film für euch anschauen und wir werden euch mitteilen, wie wir ihn fanden und auch, worum es darin überhaupt geht.

Außerdem könnt ihr davon profitieren! Hat euch dieser Film auch neugierig gemacht? PLANBAR verlost drei Blu-Rays von "The Night Clerk - Ich sehe dich" und ihr könnt eine davon gewinnen!

Tye Sheridan wird als Nachtportier zum Hauptverdächtigen

Der 23-jährige Bart Bromley (Tye Sheridan) beobachtet viele Menschen, vor allem die Hotelgäste, aus der Ferne. Da er am Asperger-Syndrom (eine Form von Autismus) leidet, kann er so vielleicht seine Sozialkompetenz verbessern. Doch eines Nachts wird er Zeuge eines grausamen Mordes und besitzt sogar wichtiges Beweismaterial. Dass er allerdings bei der anschließenden Vernehmung lügt und die Aufnahmen der Polizei vorenthält, macht ihn zum Hauptverdächtigen. Detective Johnny Espada (John Leguizamo) scheint sich jedoch von Barts Autismus wenig beeinflussen zu lassen, ganz im Gegenteil.
Während der Mörder immer noch auf freiem Fuß ist, lernt Bart seinen neuen Gast, Andrea Rivera (Ana de Armas), kennen. Er fühlt sich zu ihr hingezogen, doch nicht nur sein Geheimnis steht zwischen ihnen.

Genre: Krimi, Drama
Dauer: 90 Minuten

Unsere Meinung zum Film (dezenter Spoileralarm)

Für eingeschränkte Menschen Verständnis zeigen und deren Unschuld in Frage stellen. Durch seinen Autismus kann Bart viele Situationen und Reaktionen nicht so gut analysieren und interpretieren, wie andere. Deshalb sah ich es zunächst als verständlich an, dass er mit den versteckten Kameras seine Sozialkompetenz trainieren möchte, um nicht ausgegrenzt zu werden. Dass es ihm schwer fällt, ist offensichtlich.

Mit Detective John Espada kommt eine Figur dazu, die genau das etwas anders sieht. Seine Fragen klingen harsch, doch berechtigterweise ist er skeptisch. Ich wurde daran erinnert, dass eingeschränkt zu sein nicht bedeutet, dass man (automatisch) unschuldig ist oder dass es harmloser wäre. Und genau so verhält sich Espada.

Barts Mutter hingegen versucht ihren Sohn vehement zu verteidigen und weist auch stets auf das Asperger-Syndrom hin, an dem er leidet. Dieses Verhalten ist meiner Meinung nach total verständlich, es verhindert allerdings auch, dass der Mörder schneller gefasst wird. Schließlich sind auch geistig eingeschränkte Personen Menschen, die Fehler machen oder sogar Straftaten begehen können.

Auch wenn ihr auf manchen Seiten lest, dass es sich bei diesem Film um einen Psychothriller handeln soll, ist dem nicht so. Es gibt Spannung und auch ein wenig Action aber vor allem tiefe Einblicke in die Gefühlswelten der Hauptcharaktere. Es ist daher eher ein Krimi-Drama als ein Thriller.

Die emotionale Entwicklung von Bart nach dem Aufeinandertreffen mit Andrea ist sehr gut dargestellt. Nachdem dem Zuschauer klar wird, dass auch Andrea ein mögliches Opfer ist, wird es immer spannender. Auch eine überraschende Wendung hält dieser Film in der Hinterhand. Zunächst dramatisch, dann allerdings zum Ende hin etwas uneindeutig.

Ist es ein Happy End? Ich denke schon, nur nicht so offensichtlich. Schaut es euch am besten selbst an, wenn ihr die Gelegenheit dazu habt!

 

Bildergalerie

Sorry, da kam wohl jemand zu spät.
Dieses Gewinnspiel hast du leider verpasst. Aber nicht traurig sein! Wir verlosen immer mal wieder etwas. Regelmäßig bei uns reinschauen lohnt sich also!