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Ein Tag als Konstruktionsmechaniker bei Lausitzer Stahlbau Ruhland

Ausbildungsbetrieb finden

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Praktisch arbeiten und mit anpacken – das liebt Alexander Kuhnert. Kein Wunder, dass der angehende Konstruktionsmechaniker in der Lausitzer Stahlbau Ruhland GmbH absolut glücklich ist. Große Maschinen, riesige Stahlträger und jede Menge Funken gehören zu seinem Alltag. Dass dabei Arbeitsschutz ganz groß geschrieben wird, habe ich bei meinem Besuch im Werk selbst erlebt, als mir Alexander seinen Ausbildungsbetrieb zeigt.

Alexanders Tag beginnt früh 5:30 Uhr zur Frühschicht oder 14:15 Uhr zur Spätschicht – im Normalfall. Ganz flexibel wird nämlich u.a. auf Arzttermine oder wichtige Verpflichtungen reagiert. Nach Absprache mit seinen Ausbildern ist das kein Problem.

Sein Arbeitstag startet in der Umkleidekabine.

Jacke, Hose, festes Schuhwerk mit Stahlkappen – alles vom Unternehmen gestellt, gereinigt und in Schuss gehalten. Wie sein T-Shirt ist die Kleidung aus schwer entflammbarer Baumwolle. Natürlich alles aus Sicherheitsgründen. Mit Ausnahme einiger größerer Gruppenprojekte ist die Arbeit als Konstruktionsmechaniker sehr selbstständig. Das erste Lehrjahr findet dabei nicht direkt im Werk des Lausitzer Stahlbaus statt, sondern beim Verbundpartner. Dort erhielt auch Alexander neben der schulischen Theorie die ersten praktischen Grundkenntnisse – bestens betreut von erfahrenen Kollegen. Kontakt zu seinem Ausbildungsbetrieb hat er im ersten Lehrjahr aber nicht nur über den großzügig ausfallenden Lohnzettel. Regelmäßig besuchen seine Ausbilder Frau Windirsch und Herr Dehmel ihn beim Verbundpartner, um sich nach ihm und seiner Leistung zu erkundigen.

Vom Einzelteil bis zur fertigen Konstruktion

Seit dem zweiten Lehrjahr ist Alexander nun direkt im Betrieb eingeteilt und durchläuft alle wichtigen Abteilungen. Im Lager beginnt nicht nur sein betrieblicher Einsatz, sondern auch der allgemeine Weg einer Stahlkonstruktion. Hier lernt er wichtige Produktionsabläufe wie Lkw be- und entladen, die Annahme von Material und die richtige Zuordnung von Profilen.

Im zweiten Abschnitt ist er in der Vorfertigung. Während seiner Ausbildung erhält

Alexander eine Grundeinführung in Maschinen wie die Bohrsägeanlage und die Plasma-Bohr-Brennanlage. In den 3,5 Jahren seiner Ausbildung hat er dabei immer einen Kollegen zur Unterstützung an seiner Seite. Eine umfassende Einweisung zur selbstständigen Bedienung sowie spezielle Weiterbildungen erhält er nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung. Das Ziel des Betriebes ist es, alle Azubis zu übernehmen. Die großen Stahlträger und Konstruktionen werden mit Hilfe von Kränen durch das Werk transportiert und gelangen so an den nächsten Arbeitsplatz. Den fertigen Plan ausgebreitet, macht Alexander sich im letzten Einsatzbereich daran, u.a. Stahlträger nach Zeichnung anzureißen, um anschließend die weiteren Teile am Ende durch Heftschweißen passgenau zu befestigen. Ein besonders umfangreicher Bereich, in dem es auf Millimeterarbeit ankommt.

Langeweile gibt’s hier nicht.

Ständig kommen neue große Konstruktionsprojekte und Sonderaufträge von überall auf der Welt. Aus Berlin und Dresden – praktisch um die Ecke. Aber auch nach Litauen, Finnland, sogar bis auf Hawaii gelangen die fertigen Konstruktionen und Projekte vom Lausitzer Stahlbau Ruhland.

Alexanders Tag endet, wo er begonnen hat: in der Umkleide. Ein körperlich anspruchsvoller Tag war das wieder. Doch für Alexander ganz gewöhnlich.

Auf die Gesundheit der Mitarbeiter wird geachtet.

Da das Wohlbefinden sowie die Gesundheit aller Mitarbeiter dem Lausitzer Stahlbau wichtig ist, bietet der Betrieb allen u.a. 28 Tage Urlaub, eine betriebliche Altersvorsorge kostenfreie Getränke sowie regelmäßige betriebsärztliche Untersuchungen, erzählt mir Alexander. Er fühlt sich in seinem Ausbildungsbetrieb gut aufgehoben.

Ich hatte an diesem Tag viel Freude daran von Alexander und seinem Ausbilder Herrn Dehmel durch das gesamte Werk der Lausitzer Stahlbau Ruhland GmbH geführt zu werden – es war das absolute Gegenteil von (m)einem üblichen Bürojob und gerade deshalb so spannend. Die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker ist ein Beruf für Jungen und Mädchen, die handwerklich interessiert und begabt sind und gern in einem tollen Team anspruchsvolle Projekte bearbeiten möchten.

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