Und nun zur mir: Der Lebenslauf

Hier findest du praktische Tipps fĂŒr deinen Lebenslauf und eine Lebenslauf-Vorlage zum downloaden.
Frau streckt Zunge in die Kamera

Der Lebenslauf sollte dem Unternehmen deiner Wahl einen Überblick ĂŒber dich geben. Er enthĂ€lt zusĂ€tzliche und wichtige Infos, die aus deinem Anschreiben nicht unbedingt ersichtlich sind: Wie sieht deine schulische Laufbahn aus, hast du schon praktische Berufserfahrung gesammelt, welche besonderen Kenntnisse bringst du mit? Diese Angaben helfen den Personalverantwortlichen zu beurteilen, ob du zum Ausbildungsplatz passt.

Die Form

So könnte dein Lebenslauf aussehen. Eine Vorlage zum Herunterladen und Bearbeiten findest du am Ende der Seite. Screenshoot
Der Lebenslauf wird meist nicht als Text, sondern in tabellarischer Form verfasst. Du kannst ihn dir als eine Art „Zeitstrahl“ vorstellen, der wiedergibt, was dich fĂŒr die Ausbildung qualifiziert. Das sieht nicht nur ordentlich aus, sondern bringt auch Übersichtlichkeit mit sich. Aber Achtung: Keine Tabellenlinien verwenden, die Tabellenform nur andeuten!
In den oberen Bereich der Seite kommen immer deine persönlichen Daten wie Name, Adresse, E-Mail, Telefon und Geburtsdatum mit Geburtsort. Diese Angaben kannst du auch in einer Art Kopfzeile nebeneinander anordnen. Links oben ist außerdem der Platz fĂŒr ein Bewerbungsfoto. Eines zu haben, ist zwar keine Pflicht, kommt aber immer gut an. Solltest du dich fĂŒr ein Bild entscheiden, ĂŒberlasse es am besten einem professionellen Fotografen.

Schulbildung

Im nĂ€chsten Abschnitt geht es um deine bisherige schulische Ausbildung. Ordne deine Angaben rĂŒckwĂ€rts nach dem Datum, das heißt, dass du mit der aktuellen Schule beginnst und mit der Grundschule endest. Nenne den Zeitraum (Monat und Jahr), den Schulnamen und möglichst den dazugehörigen (angestrebten) Abschluss. Solltest du zwischen den einzelnen Schulstationen Auslandsaufenthalte, Jobs oder gar schon eine Ausbildung gemacht haben, kannst du diese im folgenden Abschnitt ergĂ€nzen. Wichtig ist, dass der Lebenslauf insgesamt lĂŒckenlos ist. Da haken die Personaler nĂ€mlich sonst gern mal kritisch nach.

Praktische Erfahrungen

Hier ist Platz fĂŒr Praktika, Ferienjobs, Kurse oder eine möglicherweise bereits absolvierte Ausbildung. Damit sich der Personaler ein Bild von deinen FĂ€higkeiten machen kann, solltest du bei der Angabe der Jobs auch die TĂ€tigkeiten nennen, die du ĂŒbernommen hast. Vergiss auch hier den Zeitraum (Monat und Jahr) nicht und beginne wieder mit dem aktuellsten Datum.

Besondere Kenntnisse

Möchtest du bestimmte Kenntnisse besonders betonen, so kannst du sie hier einbringen. Fremdsprachenkenntnisse werden unterteilt in „Muttersprache“, „fließend“, „Gut“ oder „Grundkenntnisse“. Computer- und EDV-Kenntnisse sollten genauso erwĂ€hnt werden wie ein FĂŒhrerschein oder eine Trainerlizenz.

Interessen

Wie beim Bewerbungsanschreiben solltest du dir auch hier ĂŒberlegen, welche Interessen im Hinblick auf die berufliche Eignung besonders aussagekrĂ€ftig sein könnten und welche Hobbies deine persönlichen FĂ€higkeiten unterstreichen. Machst du in einer Band Musik, zeigt das, dass du dich gut in eine Gruppe integrieren kannst und auch keine Angst vor Publikum hast. Was jedoch nichts mit deiner zukĂŒnftigen Ausbildung zu tun haben könnte („Playstation zocken mit Freunden“), hat im Lebenslauf nichts zu suchen.

Noch was vergessen?

Am unteren Ende der Seite stehen immer Ort und Datum, an dem du den Lebenslauf geschrieben hast. Und mit deiner Unterschrift bestÀtigst du, dass du ihn auch selbst verfasst hast.
Der Lebenslauf gehört in deine Bewerbungsmappe direkt hinter das Anschreiben und damit vor dein aktuelles Zeugnis (Kopie!). Außerdem sind Bescheinigungen ĂŒber Praktika, Computerkurse oder Fremdsprachenzertifikate auch immer gern gesehen. Wichtig ist noch, dass alle Unterlagen in eine Bewerbungsmappe gelegt, jedoch nicht geheftet werden.