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Oberflächenbeschichter (m/w/d)

Offene Lehrstellen für deine Ausbildung zum Oberflächenbeschichter (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2019/2020

Du interessierst dich für die für die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter (m/w/d)? Dann solltest du weiterlesen, denn wir informieren über die Ausbildungsinhalte, den Berufschancen und das Gehalt der Ausbildung.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Oberflächenbeschichter (m/w/d)


Die Tätigkeit im Überblick

Oberflächenbeschichter (m/w/d) stellen mit unterschiedlichen Verfahren und Techniken metallische Überzüge auf Metallen oder Kunststoffen her.

Die Ausbildung im Überblick

Oberflächenbeschichter (m/w/d) ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • Werkstücke aus unterschiedlichem Material umzuformen, zu feilen, sägen, bohren, senken, schweißen, kleben, löten und sie schließlich auf ihre Beschichtbarkeit zu prüfen
  • wie man beschichtete und unbeschichtete Oberflächen mechanisch, chemisch oder elektrolytisch vorbereitet und behandelt und dabei die entsprechenden Anlagen bedient
  • wie man verantwortungs- und umweltbewusst mit Betriebs- und Gefahrstoffen umgeht, welche umwelttechnischen Verfahren es gibt, um Wasser zu sparen und Stoffe rückgewinnen zu können
  • wie man Messgeräte handhabt, Werkstücke mit unterschiedlichen Werkzeugen misst, prüft und kennzeichnet, wie Korrosionsprüfungen durchgeführt werden und wie andere Messwerte, z.B. Umweltparameter, erfasst und protokolliert werden
  • was bei der Vorbereitung von Arbeitsablauf und Materialbedarf zu beachten ist, wie man Skizzen anfertigt, Datenträger handhabt und die Arbeitsergebnisse kontrolliert und protokolliert
  • wie man eine der Alternativen im Bereich Oberflächentechnologie anwendet, entweder die chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen und Legierungen, die Anodisationstechnik, die Dünnschichttechnik oder das Feuerverzinken
  • was bei der Bedienung und Wartung der unterschiedlichen Einrichtungen und Anlagen zu beachten ist, wobei die verwendeten Anlagen zum Teil von der gewählten Oberflächentechnologie abhängig sind
  • welche gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich des Umweltschutzes beachtet werden müssen und wie man mit Abfällen und Reststoffen umgeht
  • was bei der Suche und Beseitigung von Fehlern und Qualitätsmängeln wichtig ist
  • wie man Beschichtungen mittels unterschiedlicher Verfahren entfernen kann, z.B. durch Entlacken
Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:

  • in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Sonderverfahren anwenden und optimieren, umweltschonende Entsorgungstechniken einsetzen)
  • in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe können sich daran orientieren oder die Ausbildungsvergütung frei vereinbaren.

Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 936 bis € 1.010
2. Ausbildungsjahr: € 987 bis € 1.057
3. Ausbildungsjahr: € 1.056 bis € 1.150

Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsform: duale Ausbildung