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Logopäde (m/w/d)

Offene Lehrstellen für Deine Ausbildung als Logopäde (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2020/2012

Logopäden (m/w/d) behandeln Personen mit Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. Sie arbeiten dabei eng mit Ärzten zusammen und entwickeln für jeden ihrer Patienten ein individuelles therapeutisches Konzept. Zunächst führen sie mit neuen Patienten ein Anamnesegespräch, durch das sie mehr über die jeweilige Störung erfahren. Danach werten sie die Befunde aus und entwerfen einen geeigneten Therapieplan.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Logopäde (m/w/d)


Berufsbild

Logopäden arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Kliniken und Logopädie-Praxen. Da sie aber nicht nur bereits bestehende Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen behandeln, sondern auch präventiv arbeiten, finden sie außerdem in Kindergärten und Grundschulen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen

Logopäde (m/w/d) kannst du nicht mit jedem Schulabschluss werden. Du solltest mindestens einen mittleren Schulabschluss oder eine gleichwertige Schulausbildung haben. Je nach Berufsfachschule sind weitere Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben, wie zum Beispiel ein Nachweis über deine gesundheitliche Eignung und eine normale Seh- und Hörfähigkeit.

Ausbildungsinhalte

Während dem theoretischen und praktischen Teil lernt man:
  • wie die Sprech- und Stimmorgane aufgebaut sind
  • welche Erkrankungen des Hörorgans, der Nase, des Rachens, des Kehlkopfes sowie der unteren Luftwege es gibt und welche Ursachen diese haben
  • welche Formen des Verlustes des Sprechvermögens bzw. des Sprachverständnisses auftreten können (organisch, funktionell, psychogen), z.B. Hörbehinderungen, Störungen des Redeflusses wie Stottern/Poltern
  • wie man logopädische Anamnesen und Befunde erhebt und entsprechende Therapien plant und durchführt
  • wie man Patienten nach Kehlkopfoperationen behandelt
  • worauf Erkrankungen des zentralen Nervensystems beruhen und wie diese untersucht werden
  • wie die Kauorgane aufgebaut sind, zu welchen Missbildungen es kommen kann und welche kieferorthopädischen Maßnahmen man anwendet
  • wie man das Hörvermögen von Kindern und Erwachsenen prüft
  • welche apparativen Hilfen für Menschen mit Hörbehinderung es gibt und wie diese funktionieren
  • wie die durch die Sprechorgane hervorgebrachten Laute entstehen (Phonetik) und wie die gesprochene Sprache strukturiert ist (Linguistik)

Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsform: schulische Ausbildung
häufig geforderter Schulabschluss: Fachabitur
Verdienst: ohne (schulische Ausbildung)

Perspektiven

Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (m/w/d) abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Logopädie, Sprachtherapie erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Praxis für Logopädie.