Navigation öffnen

Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d)

Offene Ausbildungsplätze als Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2022/2023

Traktor fahren – Tag für Tag

Der Bauernhof deiner Familie oder der von Freunden war schon immer ein riesiger Spielplatz für dich? Du liebst es mit deinem Opa auf dem Traktor zu fahren und freust dich immer noch, wenn du selbst fahren darfst? Du kennst eure Landmaschinen in und auswendig und bereits als Kind hast du mehr mit Kipper und Traktor gespielt als mit ganz normalen doofen Autos? Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie deine Zukunft später aussehen soll? Wie wäre es mir einer Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d)?

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d)


Berufsbild

Okay, den ganzen Tag Traktor fahren, kannst du nicht. Aber dafür noch viel viel mehr. Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) sind für die Instandhaltung von Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen zuständig, welche die Land- und Forstwirtschaft betreffen. Auch die bei Baustellen zum Einsatz kommen, werden durch Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) betreut. Zu ihren Aufgabengebiete gehört bspw. die Fehler- und Störungsdiagnosenerstellung, Störungsursachenermittlung und die Behebung von Mängeln jeglicher Art. Dazu reparieren, bearbeiten oder tauschen Bauteile aus bzw. bearbeiten die einzelnen Werkstücke manuell oder maschinell und führen Schweißarbeiten aus. Auch Abgasuntersuchungen finden unter den Augen der Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) statt.  Hast du schon mal etwas von „fahrzeugelektrischen Stromanschlüssen“ gehört? Auch diese werden von ihnen hergestellt. Zu ihren Tagesgeschäften gehört auch die Installation unterschiedlichster Anlagen. Diese nehmen sie in Bertrieb, testen sie und weisen deren Betreiber ein. Darüber hinaus rüsten sie land- und bauwirtschafltiche Fahrzeuge oder Maschinen mit Zubehör oder Zusatzeinrichtungen aus. Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) finden Beschäftigung bei Herstellern von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen sowie von Baumaschinen, in Reparaturwerkstätten, in Betrieben, die land- und forstwirtschaftliche bzw. bautechnische Maschinen verleihen oder bei Vertriebsunternehmen für land- und forstwirtschaftliche bzw. bautechnische Maschinen.

Anforderungen

Wie bei allen anderen handwerklichen Berufen brauchst du auch hier etwas andere Voraussetzungen vorweisen wie bspw. in einem Bürojob. So solltest du, um die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) antreten zu können, vor allem eine gesunde Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände besitzen, Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände, aber auch Feinmotorik der Hände und Finger. Darüber hinaus benötigst du ein gesundes Farbsehvermögen. Etwa nicht, weil du die Traktoren anhand von Farben unterscheiden sollst, sondern vielmehr um Farbcodes der Fahrzeugelektronik zu erkennen. Wichtig könnte auch eine gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen sein, da du viel Kontakt mit Schmierstoffen hast und somit deine Haut durch die ständige chemische, aber auch hygienische Reinigung darunter leiden könnte. Wie überall gilt auch hier: Faulenzen kannst du Zuhause. So solltest du eine solide Leistungs- und Einsatzbereitschaft, Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft und eine selbstständige Arbeitsweise vorweisen. Sich auf dem Laufenden zu halten, ist auch in diesem Bereich sehr wichtig, da gerade im Elektrohandwerk viele Neuerungen und Entwicklungen auf dich zukommen könnten. Deswegen solltest du eine gute Lernbereitschaft zeigen. Durch Technik und viele Handgriffe, darf das Handgeschick, ein wenig vom mathematischen Verständnis und vor allem auch das technische Verständnis nicht fehlen. 

Ausbildungsinhalte

In deiner Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) wirst du viele neue Dinge kennen lernen. So hast du nicht nur die Chance deine Stärken zu entdecken und herauszufinden, was dir Spaß macht und was nicht, sondern auch an dir zu arbeiten, falls mal etwas nicht gleich läuft.
Deine Ausbildungsinhalte umfassen:
  • Auswahl der Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften
  • maschinelle Bearbeitung von Werkstücken und Bauteilen
  • Erstellung technischer Skizzen zum Fertigen von Bauteilen
  • Bauteile, Baugruppen und Systeme zu montieren, in Betrieb nehmen sowie auf Funktion und Formgenauigkeit prüfen
  • Form- und Lageabweichungen von Werkstücken und Bauteilen messen, prüfen, beurteilen und dokumentieren
  • Fahrzeuge und Maschinen für spezielle Verwendungs- und Transportzwecke, aus- und umrüsten
  • Information von Kunden über Bedienung, Funktion und Instandhaltung von Fahrzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen
  • Kontrolle von Motor- und Getriebeölen, Brems- und Hydraulikflüssigkeiten, Schmier- und Kühlmitteln nach Wartungsangaben
  • Anwendung des Qualitätsmanagementsystems
  • Normen und Richtlinien zur Sicherung der Produktqualität

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre 
  • Ausbildungsform: duale Ausbildung
  • Häufig geforderter Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss
  • Verdienst: Je nach Bundesland und Branche verdienst du ganz unterschiedlich. So bekommst du im ersten Lehrjahr eine Ausbildungsvergütung bis zu 1.005 € brutto. Im zweiten Jahr steigerst du dich auf einen durchschnittlichen Verdienst von circa 1.063 €. Im dritten Jahr kannst du bis zu 1.122 € brutto verdienen. Und im Viertem und damit letztem Jahr verdienst du bis zu 1.177 € brutto. 

Perspektiven

Nach deiner Ausbildung hast du nicht nur mehr Wissen und Erfahrungen gesammelt, die du sowohl bei Familie und Freunden ausweiten kannst, sondern auch eine wunderbare Chance auf eine sichere Zukunft. Mit Anpassungsweiterbildungen wirst du dich weiterbilden können, um dich und deine Arbeit an neue Technologien etc. anpassen zu können. Durch die Prüfung als Landmaschinenmechanikermeister (m/w/d) oder eine Weiterbildung als Techniker (m/w/d) der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik kannst du sogar in eine Führungsposition gelangen. Auch ein Studium ist gar nicht fern. So eignet sich hier bspw. ein Bachelorstudiengang im Studienfach Fahrzeugtechnik.