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Frau an der Kosmetikerin, die Schönheitsverfahren macht

Kosmetiker/Kosmetikerin (m/w/d): Ausbildung und Beruf

Zahlen, Daten, Fakten
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Ausbildungsform:
Duale Ausbildung
Schulabschluss:
mittlerer Bildungsabschluss
Gehaltsentwicklung während und nach der Ausbildung
1. Jahr
√ė 815-960
2. Jahr
√ė 865-1.065
3. Jahr
√ė 995-1.210
Ein­stiegs­gehalt
√ė 2.100
Gehalts­ent­wicklung
√ė 2.400
Karrierechancen und Zukunftsperspektiven

Kosmetiker/-in: Aufgaben

Die Aufgabe von Kosmetiker/innen besteht darin, Kunden und Kundinnen in Fragen der K√∂rper- und Sch√∂nheitspflege zu beraten und entsprechende Behandlungen durchzuf√ľhren.¬†Kosmetiker/innen verw√∂hnen Gesicht, Hals, Dekollet√©, H√§nde und F√ľ√üe ihrer Kunden und Kundinnen durch Reinigungsbehandlungen, Entfernung von Hautunreinheiten, Peelings, Dampfb√§der sowie Anwendungen von Cremes, Lotionen und Masken zur Pflege und Entspannung der Haut. Zur Behandlung von Cellulite, Narben oder anderen Hautsch√§den kommen auch Ultraschallger√§te zum Einsatz. Zudem k√ľmmern sie sich um die Entfernung von verhornten Hautstellen, die Manik√ľre und Pedik√ľre der Finger- und Fu√ün√§gel und die Haarentfernung mittels Epilier- oder Laserger√§ten.

Kosmetiker/-in: Gehalt

Gehaltsentwicklung während und nach der Ausbildung

1. Jahr
√ė 815-960‚ā¨
2. Jahr
√ė 865-1.065‚ā¨
3. Jahr
√ė 995-1.210‚ā¨
Ein­stiegs­gehalt
√ė 2.100‚ā¨
Gehalts­ent­wicklung
√ė 2.400‚ā¨

In dualen Ausbildungen wird die Ausbildungsverg√ľtung vom Ausbildungsbetrieb bezahlt und richtet sich in tarifgebundenen Betrieben nach den tarifvertraglichen Bestimmungen. Auszubildende haben Anspruch auf eine angemessene Verg√ľtung. Wenn die Ausbildung in schulischer Form stattfindet, wird keine Verg√ľtung gezahlt, z.B. an Berufsfachschulen oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr (BGJ).

Beispiele f√ľr monatliche Bruttogeh√§lter in verschiedenen Berufen:

Einzelhandel:
1. Ausbildungsjahr: ‚ā¨815 - ‚ā¨960
2. Ausbildungsjahr: ‚ā¨865 - ‚ā¨1.065
3. Ausbildungsjahr: ‚ā¨995 - ‚ā¨1.210


Kosmetikerhandwerk:
1. Ausbildungsjahr: ‚ā¨649
2. Ausbildungsjahr: ‚ā¨766
3. Ausbildungsjahr: ‚ā¨876

Kosmetiker/-in: Ausbildung

1. Lehrjahr

  • Bedienen von Apparaten und Instrumenten

  • Verkauf und Warenwirtschaft

  • Kundengespr√§che und Kundenbetreuung

  • Analysieren betrieblicher Arbeitsabl√§ufe

  • Beurteilen der Haut

2. Lehrjahr

  • pflegende Kosmetik

  • kosmetische Massagen

  • dekorative Kosmetik

  • Waren bewirtschaften

  • Sch√ľtzen und Pflegen der Haut

3. Lehrjahr

  • Pr√§sentieren und Verkaufen von Waren und Dienstleistungen

  • Unterscheiden kosmetischer Spezialbehandlungen

  • Gestalten mit dekorativer Kosmetik

Kosmetiker/-in: Fachrichtungen

Hydrotherapie

Hydrotherapie bezeichnet die Anwendung von Wasser zur F√∂rderung der Gesundheit. Das griechische Wort "Hydro" bedeutet Wasser, w√§hrend "Therapie" Behandlung bedeutet. Hydrotherapie kann daher als "Behandlung mit Wasser" √ľbersetzt werden und wird manchmal auch als "Wassertherapie" bezeichnet.

Durch die Verwendung von Wasser mit verschiedenen Temperaturen und Druckstufen wird die Hydrotherapie zur Schmerzlinderung, Behandlung verschiedener Gesundheitsprobleme und zur Entspannung eingesetzt. Zu den g√§ngigen Anwendungen geh√∂ren B√§der, G√ľsse, Waschungen, Dampfanwendungen, Massagen und Trinkkuren. Diese Behandlungen werden oft als Teil von Gesundheitspaketen in speziellen Kurhotels angeboten.

kosmetische Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage wird h√§ufig als Gesichtsmassage angewendet, um Tr√§nens√§cke zu reduzieren, die Haut zu verfeinern und Faltenbildung zu mindern. Dar√ľber hinaus kann diese Technik bei Kopfschmerzen und Migr√§ne helfen. Sie eignet sich auch zur Behandlung von Cellulite (Orangenhaut). Im Sportbereich wird die manuelle Lymphdrainage oft nach Verletzungen eingesetzt, um Fl√ľssigkeitsstauungen zu verringern. Zudem wird diese Massageform von Klienten gerne vor und nach Sch√∂nheitsoperationen genutzt, um die Wundheilung zu f√∂rdern.

Kosmetiker/-in: Weiterbildungen

Es ergeben sich zus√§tzliche M√∂glichkeiten f√ľr berufliche Entwicklung und Karriere, abh√§ngig von der bisherigen beruflichen Ausbildung. Dies kann durch eine Aufstiegsweiterbildung wie die Pr√ľfung zum Kosmetikermeister/-in oder zur Fachwirt/-in f√ľr Kosmetik und Wellness erfolgen. Alternativ besteht auch die Option eines grundst√§ndigen Studiums, beispielsweise in den Studieng√§ngen Maskenbild oder Technologie der Kosmetika und Waschmittel, um sich beruflich weiterzuentwickeln.

Weitere berufliche Anpassungen können sein: Visagist/-in, Hand- und Nagelpflege, Fußpflege oder kosmetische Spezialbehandlungen.

Kosmetiker/-in: Häufig gestellte Fragen

Welche Schulf√§cher sind f√ľr die Ausbildung als Kosmetiker/-in wichtig?

Einige Schulfächer wirst du in der Berufsschule wiedererkennen, wenn du eine Ausbildung zur Kosmetiker/-in machst. Gerade die Fächer Biologie, Chemie und Kunst sind hier von Bedeutung. Falls du aber nicht ganz so gute Noten in den Fächern haben solltest, hast du mit den passenden Stärken trotzdem eine gute Aussucht auf den Beruf.

Welche Stärken und Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Eine erfolgreiche Ausbildung zum Kosmetiker erfordert eine Vielzahl von St√§rken und Voraussetzungen. Neben dem fachlichen Know-how sind vor allem Sorgfalt und Genauigkeit von entscheidender Bedeutung. Als Kosmetiker ist es wichtig, pr√§zise und detailorientiert zu arbeiten, um optimale Ergebnisse f√ľr die Kunden zu erzielen.

Dar√ľber hinaus spielen gestalterische F√§higkeiten eine wichtige Rolle im Kosmetikbereich. Ein gutes √§sthetisches Empfinden und die F√§higkeit, individuelle Bed√ľrfnisse und W√ľnsche zu erkennen und umzusetzen, sind unerl√§sslich. Die Kunst, Sch√∂nheit zu betonen und das Beste aus jedem Kunden herauszuholen, erfordert Kreativit√§t und ein geschultes Auge.

Neben den handwerklichen und gestalterischen F√§higkeiten ist auch √úberzeugungsf√§higkeit ein wichtiger Bestandteil des Berufs. Als Kosmetiker ist es wichtig, Kunden von den angebotenen Behandlungen und Produkten zu √ľberzeugen und sie kompetent zu beraten. Ein selbstbewusstes Auftreten und die F√§higkeit, Kunden zu begeistern und zu begeistern, sind daher von gro√üem Vorteil.