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Koch (m/w/d)

Offene Ausbildungsplätze als Koch (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2021/2022

Lecker-Schmecker – Nasch- und Essenstester

Gut okay, nicht ganz! Du hast es schon erkannt. Es geht um den Beruf des Kochs (m/w/d). Hast du dir schon mal überlegt, dass du dein Hobby – also sowohl das Essen, als auch das Kochen zum Beruf machen kannst? Sicherlich muss es dir auch Spaß bereiten, deine Speisen anzurichten und vor allem für andere zu kochen und nicht nur für dich. Naschen kannst du bestimmt trotzdem mal!

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Koch (m/w/d)


Berufsbild

Köche (m/w/d) kochen grundsätzlich. Ist ja logisch, aber was genau steckt denn dahinter? Köche (m/w/d) verrichten alle Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen gehören. Das bedeutet einfach gesagt: Die Herstellung der Speise vom eigentlichen Speiseplan, bis hin zum Einkauf der Lebensmittel und Zutaten. Selbstverständlich sind sie auch für die fachgerechte Lagerung und Weiterverarbeitung zuständig. Auch Abläufe in der Küche werden durch sie gesteuert und es wird dafür gesorgt, dass Speisen rechtzeitig und in der richtigen Reihenfolge fertiggestellt werden. In kleineren Küchen, bearbeiten (also kochen, braten, backen, garnieren) alle Köche (m/w/d) ihre Gerichte selbst. In Großküchen hingegen sind sie meist auf die Zubereitung bestimmter Sepisen spezialisiert wie bspw. Beilagen, Salate, Fisch- und Fleischgerichte. Dazu gehört auch, dass Preise kalkuliert werden müssen, aber auch Gäste beraten werden. In erster Linie finden Köche (m/w/d) Beschäftigung in Küchen von Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Catering-Firmen. Aber nicht nur dort sind Köche (m/w/d) angesiedelt. Man findet sie auch in der Nahrungsmittelindustrie für Hersteller von Fertigprodukten und Tiefkühlkost oder bei Schifffahrtsunternehmen.

Anforderungen

Als Koch (m/w/d) brauchst du andere Voraussetzungen, als bspw. ein Elektroanlagenmonteur (m/w/d) oder ein Chemikant (m/w/d) . Dennoch musst du gewisse Voraussetzungen erfüllen, um die Ausbildung als Koch (m/w/d) antreten zu können. Da du den ganzen Tag in der Küche stehst, brauchst du eine gute Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände. Auch große Gefäße und schwere Töpfe werden dir Körperkraft abverlangen. Du brauchst auch eine robuste Gesundheit, eine Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände aber tatsächlich auch ein gesundes Farbsehvermögen. Als Koch (m/w/d) ist ein intakter Geruchs- und Geschmackssinn unvermeidlich und auch ein intakter, gesunder Tastsinn und ein intaktes Temperaturempfinden sind essentiell wichtig, da du Temperaturen von Speisen beurteilen musst, aber auch die Verbrennungen am Herd einschätzen und vermeiden musst. Gesunde Atemwege und Lunge, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen und das belastbare Nervensystem sind wirklich wichtig, da du sowohl unter Stress und Druck arbeiten musst, als auch Dämpfe einatmest. Auch als Koch (m/w/d) musst du eine gute Leistungs- und Einsatzbereitschaft haben, Sorgfalt und eine selbstständige Arbeitsweise. Physisch und Psychisch belastbar sein, ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Gruppenarbeit sollte dir nicht schwer fallen und im Team arbeiten, sollte dir Spaß machen. Da du Qualitätsmängel am bspw. Rohwaren erkennen musst, solltest du Beobachtungsgenauigkeit vorweisen können. Sich Dinge merken können ist wichtig, die Umstellungsfähigkeit und auch Handgeschick. Auch als Koch (m/w/d) brauchst du eine Befähigung zum Planen und Organisieren und selbstverständlich Sinn und Gespür für Ästhetik. Du willst dein Essen ja auch nicht einfach auf den Teller geballert bekommen, sondern schön angerichtet. 

Ausbildungsinhalte

Lecker, Schmecker. Also als Koch (m/w/d) lernst du nicht nur das “schnelle” kochen, sondern lässt auch deine Geschmacksknospen explodieren. Win-Win-Situation würden wir sagen! In deiner Ausbildung zum Koch (m/w/d) lernst du allerdings nicht nur wie man “richtig” kocht, sondern auch vieles mehr. Also Arbeit, Gesetze und Regeln, die eigentlich dahinter stehen.
Deine Ausbildungsinhalte umfassen:
  • Zubereitung, Anrichten von einfachen Speisen unter Berücksichtigung der Rezeptur, der Ernährungslehre und der Wirtschaftlichkeit
  • Warenlieferungen in Empfang nehmen
  • Lagerung der Ware
  • Kontrolle der Lagerbestände
  • Verhalten als Gastgeber den Gästen gegenüber Kunden (Empfang, Betreuung, Information über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten)
  • Zubereitung von Quark, Joghurt, Eierspeisen und Käsegerichten
  • Zubereitung und Anrichten von Desserts und Süßspeisen
  • Herstellung von Marinaden, Panierungen und Füllungen
  • Zubereitung von Salaten, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und anderen pflanzliche Nahrungsmitteln
  • Herstellung von Suppen und Fonds
  • Herstellung und Verarbeitung von Teig und Massen
  • Verarbeitung und Zubereitung von Fisch, Schalen- und Krustentieren
  • Verarbeitung und Zubereitung von Fleisch, Innereien, Wild und Geflügel
  • Bearbeitung, Empfang und Lösungsansätze von und für Reklamationen

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre 
  • Ausbildungsform: duale Ausbildung
  • Häufig geforderter Schulabschluss: Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss
  • Verdienst: Je nach Bundesland und Branche verdienst du ganz unterschiedlich. So bekommst du im ersten Lehrjahr eine Ausbildungsvergütung von circa 700 € brutto. Im zweiten Jahr steigerst du dich auf einen durchschnittlichen Verdienst von 800 €. Im dritten Jahr kannst du bis zu 950 € brutto verdienen.

Perspektiven

Nach deiner Ausbildung zum Koch (m/w/d) stehen dir sämtliche Türen offen. Ob in die Selbstständigkeit oder erstmal in die Führungsposition eines bereits bestehenden Unternehmens – hier ist alles möglich. Aufstiegsweiterbildungen bekommst du bspw. durch die Prüfung als Küchenmeister (m/w/d). Auch ein Studium ist nicht fern. Auch das wird deine Berufs- und Karrierechancen pushen. Hier wäre doch ein Bachelorabschluss im Studienfach Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie oder Lebensmitteltechnologie eine tolle Alternative.

Freie Ausbildungsplätze zum Koch (m/w/d)

Unternehmen die Koch ausbilden (m/w/d)

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