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Friseur (m/w/d)

Offene Ausbildungsplätze als Friseur (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2022/2023

Die Friese sitzt!

Aber auch nur, durch dich und deiner Arbeit. Jedenfalls, wenn du dich entscheidest die Ausbildung zum Friseur (m/w/d) anzugehen. Du bist engagiert und liebst es zu quatschen? Du bist immer ganz vorne dabei, was die aktuellen Haar-und Frisuren-Trends angeht und auch deine Cousinen und Schwestern müssen darunter leiden, dass du gerne an ihren Haaren experimentierst? Dann mach es gleich richtig und werde Friseur (m/w/d)!

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Friseur (m/w/d)


Berufsbild

Friseure (m/w/d) sind für die Beratung ihrer Kunden verantwortlich, wenn es um die passende Frisur geht. Hier waschen, schneiden, pflegen oder frisieren sie die Haare ihrer Kunden nach Wunsch und färben diese auch. Ob Dauerwelle, Platinblond oder strammer Pferdeschwanz – Friseure (m/w/d) kennen sich mit allem aus, was das Thema Haare angeht. Zudem ergänzen sie auch Frisuren mit künstlichen Haarteilen, die sie zum Teil selbst herstellen. Friseure (m/w/d) beraten auch ihre Kunden zum Thema Auswahl und Verwendung von Perücken und Toupets. Hier ist zwar die Frage wer heutzutage noch Toupets trägt, aber sicherlich sieht es gut aus, bei der richtigen Beratung. Friseure (m/w/d) kümmern sich aber nicht nur um Kinder oder Frauen, nein nein, auch in Sachen Herrenfriseuren und männliche Haarangelegenheiten präsentieren sie ein Haufen Ahnung. Sie pflegen Bärte oder trimmen sie. Auch die kosmetische Behandlung für Haut-, Hand- und Nagelpflege fällt in ihren Tätigkeitsbereich (egal ob bei Mann oder Frau). Sie bedienen die Kasse, führen Abrechnungen durch und vereinbaren Kundentermine. Auch eigene bzw. Friseurprodukte werden von ihnen verkauft. Beschäftigung finden sie in Fachbetrieben des Friseurhandwerks, in Wellnesshotels oder bei Film- und Theaterproduktionen.

Spezialisierung während der Ausbildung

Während deiner Ausbildung hast du die Möglichkeit dich zu spezialisieren. Hier kommen diese Schwerpunkte in Frage:
  • Pflegende Kosmetik und Visagistik
  • Langhaarfrisuren
  • Nageldesign bzw. -modellage
  • Haarersatz
  • Coloration

Anforderungen

Um das Handwerk des Friseurberufes erlernen zu können, benötigst du gewisse Voraussetzungen. Du brauchst eine gute Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände, körperliche Ausdauer, Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände, Feinmotorik und ein ungestörtes Sprechvermögen. Dazu solltest du ein gesundes Farbseh-, Hörvermögen und Sprachverständnis besitzen und einen intakten Tastsinn bzw. Temperaturempfinden vorweisen. Widerstandsfähige Haut an Händen und Armen, Leistungs- und Einsatzbereitschaft und eine sorgfältige und selbstständige Arbeitsweise sollten dir keine Probleme bereiten. Wichtig sind auch Kreativität, Kommunikation, Kontaktbereitschaft und Kunden- und Serviceorientierung. Ein freundliches Wesen öffnet dir viele Türen und auch die Merkfähigkeit ist nicht ganz irrelevant. Friseure (m/w/d) sollten Finger- und Handgeschick beweisen, eine gute Auge-Hand-Koordination besitzen und natürlich das handwerkliche Geschick, da es sich ja auch um einen handwerklichen Beruf handelt. Zu guter Letzt darf dir Sinn und Gespür für Ästhetik nicht fehlen. 

Ausbildungsinhalte

Niemand hat gesagt, dass es einfach wird. Wichtig ist, dass du dich dahinter klemmst und stetig lernst. Hier kannst du gut mit den Trends gehen und weißt immer, was gerade angesagt ist. Egal in welcher Hinsicht, Friseure (m/w/d) wird es vermutlich noch ein Weilchen geben. Die kennen sich wenigstens aus :D.
Deine Ausbildungsinhalte umfassen:
  • Beurteilung des Zustandes von Haut, Händen und Nägeln
  • Reinigung der Haut
  • Gestaltung von Tages-Make-up
  • Behandlung und Formen der Nägel
  • Nutzung verschiedener Substanzen, welche Haar und Kopfhaut reinigen und pflegen
  • Unterschiedliche Haarschnitt-Techniken
  • Besonderheiten im Haareschnitt
  • Gestaltung von Frisuren mit Präparaten und Techniken
  • Empfang, Beratung, Betreuung und Behandlung von Kunden
  • Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen
  • Datenerfassung und Kundenpflege
  • Reinigung, Pflege, Desinfektion und Handhabung von Maschinen, Geräte und Werkzeugen
  • Gestaltung von Hochsteckfrisuren
  • Einarbeitung von Haarteilen
  • Styling- und Finishtechniken
  • Aufgaben- und Teamplanung – und ausführung

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre 
  • Ausbildungsform: duale Ausbildung (Berufsschule, Ausbildungsbetrieb)
  • Häufig geforderter Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Verdienst: Je nach Bundesland und Branche verdienst du ganz unterschiedlich. So bekommst du im ersten Lehrjahr eine Ausbildungsvergütung zwischen 515 € und 575 € brutto. Im zweiten Jahr steigerst du dich auf einen durchschnittlichen Verdienst zwischen 605 € und 685 €. Im dritten Jahr kannst du bis zu 800 € brutto verdienen. 

Perspektiven

Perspektivisch kannst du auch hier ein wenig erleben. Du kannst deinen Friseurmeister (m/w/d) ablegen und damit in eine Führungsposition wandern. Bspw. kannst du das auch durch die Prüfung zum Meisterassistent (m/w/d) für Kosmetik im Friseurhandwerk. Auch ein Studium ist möglich. Hier wäre doch ein Bachelorstudiengang im Studienfach Maskenbild eine tolle Variante, sich weiter zu entwickeln. Auch die Selbstständigkeit soll dir nicht verneint sein.