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Fahrzeuglackierer (m/w/d)

Offene Ausbildungsplätze als Fahrzeuglackierer (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2021/2022

Gut Lack!

Gestaltung und Kreativität sind dein Ding? Du liebst dazu Autos und Fahrzeuge jeglicher Art? Dein Gefährt ist selbst in einem coolen Design lackiert und auch deine Freunde lassen ihre Mopeds bei dir aufpimpen? Dann ist die duale Ausbildung zum Fahrzeuglakckierer (m/w/d) genau das Richtige für dich!

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer (m/w/d)


Berufsbild

Fahrzeuglackierer (m/w/d) haben es sich zur Aufgabe gemacht Fahrzeuge und Aufbauten jeglicher Art zu beschichten und mit Lacken, Beschriftungen, Motiven, etc. zu fertigen, gestalten und anzulegen. Zu ihren Tätigkeitsfeldern gehört auch die Beurteilung von Karosserie- und Lackschäden und Vorbereitung von Untergründen. Zu ihren Arbeitsgeräten gehören Spritzgeräte und -pistolen. Sie verwenden für spezielle Schriftzüge oder Ornamente, Schablonen oder Folien. Außerdem versiegeln sie Hohlräume und konservieren Oberflächen mit Pflegemitteln bspw. Hochglanzpolituren und Hartwachsen. Fahrzeuglackierer (m/w/d) demontieren und montieren Bauteile, messen und prüfen die Funktion elektrischer, elektronischer, pneumatischer und hydraulischer Bauteile bzw. Systeme und setzen Fahrzeugverglasungen ein. Auch arbeiten sie an vollautomatisierten, computergesteuerten Lackierstraßen. Hier sind sie für die Einrichtung, Bedienung, Überwachung, Wartung und Instandsetzung zuständig. Fahrzeuglackierer (m/w/d) finden Beschäftigung in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung, in Unternehmen des Fahrzeugbaus, in Werkslackierereien des Maschinen- und Anlagenbaus aber auch im Schiffs- und Bootsbau und im Bau von Schienenfahrzeugen.

Anforderungen

Um die Ausbildung zum Fahrzeuglackierer (m/w/d) antreten zu können, musst du gewisse Voraussetzungen mitbringen. Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände und uneingeschränkte Körperbeweglichkeit sollten dir nicht fehlen. Auch die Feinmotorik in Händen und Fingern sollte dir nicht fremd sein. Farben sehen und erkennen, ist ebenfalls wichtig. Mit einer Rot-Grün-Schwäche zum Beispiel müsste man erst schauen, ob du für diesen Beruf geeignet bist. Du solltest eine gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen besitze und auch deine Atemwege sollten auf einem guten gesundheitlichen Niveau sein. Dementsprechend hat auch deine Lunge gesund zu sein. Sorgfalt, die selbstständige Arbeitsweise, Umsicht und allgemeines Leistungsvermögen sind ebenfalls deine Fähigkeiten? Perfekt! Du solltest gut beobachten können, da du auch mal bspw. Unregelmäßigkeiten am Untergrund erkennen musst. Der Beruf des Fahrzeuglackierers (m/w/d) bringt verschiedenste Aufgabenfelder mit sich. Ebenfalls das technische Verständnis und handwerkliche Geschick darf dir nicht fehlen. Perfekt in diesen Beruf passt du, wenn du Interesse an praktischen, konkreten Tätigkeiten hast, dich aber auch in der kreativen Richtung wiederfindest. Wenn in der Schule deine Werken/Technik, Chemie und Mathe deine Lieblingsfächer waren, hast du schon mal die halbe Miete. Viele deiner Fertigkeiten und Fähigkeiten erlernst du auch im Laufe der Zeit, dennoch sind Grundkenntnisse nicht unbedingt vom Nachteil.

Ausbildungsinhalte

Fahrzeuglackierer (m/w/d) arbeiten in für die unterschiedlichsten Firmen und Unternehmen. So hast du nicht nur eine breit gefächerte Auswahl auf dem Arbeitsmarkt, was deinen zukünftigen Arbeitgeber betrifft, sondern kannst dich auch ggf. selbstständig machen. Dafür benötigst du allerdings erst deinen Berfusabschluss und eine gute Ausbildung!
Deine Ausbildungsinhalte umfassen:
  • Prüfung, Bewertung und Beurteilung von Untergründen
  • Beschichtung, Behandlung, Gestaltung und Instandsetzung von Oberflächen
  • Übernahme, Organisation und Vorbereitung von Aufträgen
  • Auswahl, Einrichtung, Bedienung, Instandsetzung von Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Anlagen für den Arbeitsauftrag
  • Mischung und Verarbeitung von Beschichtungsstoffen
  • Schutzmaßnahmen im allgemeinen im detaillierten
  • Prüfung von elektrischen, elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Bauteilen und Systemen
  • Herstellung von Beschriftungen, Design- und Effektlackierungen
  • Erstellen von Schadensdiagnosen
  • Feststellung von Lacknuancen und Beseitigung von Lackschäden
  • Durchführung und Dokumentation von Ergebnissen

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre 
  • Ausbildungsform: duale Ausbildung (Berufsschule, Ausbildungsbetrieb)
  • Häufig geforderter Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss
  • Verdienst: Je nach Bundesland und Branche verdienst du ganz unterschiedlich. So bekommst du im Maler- und Lackiererhandwerk im ersten Jahr eine Ausbildungsvergütung von 680 € brutto, im zweiten Jahr eine Vergütung von 750 € brutto und im letzten Jahr 915 € brutto. In der Metall- und Elektroindustrie verdienst du etwas mehr. Hier bekommst du im ersten Lehrjahr monatlich zwischen 976 € bis 1.047 €. Im Zweiten steigerst du dich auf bis zu 1.102 € und im dritten und damit letztem Jahr hast du die Möglichkeit bis zu 1.199 € brutto zu verdienen.

Perspektiven

Auch in ein paar Jahren wird es sicher noch Autos und andere Fahrzeuge geben, die lackiert und bearbeitet werden müssen. Durch Weiterbildungen kannst du sogar die Prüfung zum Maler- und Lackierermeister (m/w/d) ablegen. Auch ein Studium eröffnet dir weitere Berufs- und Karrierechancen. Wie wäre es mit einem Bachelorabschluss im Studienfach Chemieingenieurwesen oder Produktionstechnik?

Freie Ausbildungsplätze zum Fahrzeuglackierer (m/w/d)

Unternehmen die Fahrzeuglackierer (m/w/d) ausbilden