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Fachlagerist (m/w/d)

Offene Ausbildungsplätze als Fachlagerist (m/w/d) für das Ausbildungsjahr 2021/2022

Mein Platz ist das Lager!

Fachlagerist (m/w/d)? Ist das nicht das Selbe wie Fachkraft (m/w/d) für Lagerlogistik? Nein .. natürlich nicht. Worin die Unterschiede liegen und was du wissen musst, findest du bei uns. Du hast keine Lust auf Langeweile und suchst einen “schnellen” Abschluss. Dann ist der Fachlagerist (m/w/d) vielleicht genau das Richtige für dich!

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum/zur Fachlagerist (m/w/d)


Berufsbild

Im Grunde genommen könnte man annehmen, dass der Fachlagerist (m/w/d) genau das gleiche ist, wie die Fachkraft (m/w/d)  für Lagerlogistik. Das stimmt aber nicht ganz. Im Allgemeinen sind Fachkräfte (m/w/d) für Lagerlogistik mehr am PC und im Büro tätig. Der Fachlagerist (m/w/d) hingegen kennt sich mit Gütern und ihren Prozessen komplett und in vollständiger Weise aus. Sie nehmen Güter an, prüfen diese anhand ihrer Begleitpapiere. Sie bestimmen zudem auch noch Art, Menge und Beschaffenheit und Lieferung. Die Güter werden via EDV erfasst, ausgepackt und auf ihren Zustand geprüft. Darüber hinaus werden sie sortiert und sachgerecht gelagert. Auch zum Bestimmungsort im Betrieb leiten sie sämtliche Güter, wenn dies notwendig ist. Sie achten auf die optimale Lagerung und werden ebenfalls in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Auch Lagerbestände werden geprüft und Inventuren durchgeführt. Fachlageristen (m/w/d) verpacken Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Darüber hinaus sind sie für die Kennzeichnung, Beschriftung, und Sendungssicherung zuständig. Dabei werden natürlich alle Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen beachtet. Die Güter werden mithilfe von Gabelstaplern oder Sortieranlagen befördert.

Ausbildungsinhalte

Fachlageristen (m/w/d) sind mit ihrer Ausbildung ein Jahr schneller durch, als Fachkräfte (m/w/d)  für Lagerlogistik. Das bedeutet nicht, dass die eine Ausbildung “hochwertiger” oder schwieriger ist, als die andere. Je nachdem ob du dich eher komplett im “Handwerk” siehst oder doch lieber mit Abwechslung des Büros, entscheidet sich hier ganz nach deinen Vorstellungen.

Deine Ausbildungsinhalte umfassen:

  • Auszeichnung, Lagerung, Sortierung und Bildung von Verkaufseinheiten der  Güter
  • Normen, Maße, Mengen- und Gewichtseinheiten
  • gesetzliche und betriebliche Vorschriften bei der güterspezifischen Lagerung
  • Anwendung arbeitsplatzbezogene Software
  • Koltrolle und Meldung von Lagerbeständen
  • Unterscheidung von Lagerkennzahlen
  • Handhabung von Gefahrgütern, gefährlichen Arbeitsstoffen, Zollgut, verderblicher Ware unter Beachtung von Kennzeichnungen und Symbolen
  • Mitwirkung bei der Bearbeitung von Reklamationen
  • Arbeitsmittel man zum Wiegen, Messen und Zählen
  • Güter unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und der Auslagerungsprinzipien
  • Prüfen der zusammengestellten Sendungen und Begleitpapiere auf Vollständigkeit, Kennzeichnung von Transportgüter, Sicherung und Beschriftung

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre 
  • Ausbildungsform: duale Ausbildung
  • Häufig geforderter Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Verdienst: Je nach Bundesland und Branche verdienst du ganz unterschiedlich. So verdienst du im Groß- und Außenhandel monatlich zwischen 747 €und 1.070 € brutto. In deinem zweiten und damit sogar letzten Jahr verdienst du zwischen 804 € und 1.123 € brutto. 

Perspektiven

Die Aussichten für Lageristen (m/w/d) sind relativ gut, wenn man bedenkt, dass es genug Anpassungsweiterbildungen und Zusatzqualifikationen gibt. Auch die Prüfung als Logistikmeister/in ist denkbar. Sicherlich ist auch ein Studium möglich. Hier wäre die Möglichkeit für einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management.

Unternehmen die Fachlageristen (m/w/d) ausbilden