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7 (Eigen-)Arten von Kollegen

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Jeder Mensch ist absolut einzigartig. Trotzdem kannst du bei deinen Kollegen, wenn du sie nur lange genug beobachtest, gewisse Muster in ihrer Arbeit und ihrem Verhalten erkennen. Die besonders auffälligen Kollegen-Typen und wie du sie am besten um den Finger wickelst, hat PLANBAR für dich unter die Lupe genommen.

Die Mutti

Fast jedes Büro hat eine „Mutti“, die sich um ihre Schäfchen kümmert, immer genug Tee und Naschereien im Schreibtisch gebunkert hat und sofort zur Hilfe eilt, wenn du mal nicht weiter weißt. Gern verquatschen sie sich auch einfach mal mit dir, aber genauso knackst du sie. Denn je mehr sie über dich wissen, umso mehr mögen sie dich auch. (Meistens. Wir geben da keine Garantie.) Solltest du mal irgendeinen Mist bauen, verteidigen dich Büro-Muttis, weil sie dich inzwischen als ihren Schützling aufgenommen haben.

Wir empfehlen dir: Sei immer freundlich zu deiner Büro-Mutti, aber nutze ihre Gunst nie aus. Sie sind fürsorglich, aber ganz sicher nicht dumm.

Zuckerbrot und Peitsche

Das sind meist ziemlich harte Nüsse. Je nach Tag oder Situation kann sich bei diesen Kollegen die Stimmung rasant ändern. Gerade als Auszubildender (m/w/d), solltest du bei diesen Leuten wissen, wo deine Grenzen sind. Wenn sie gute Laune haben, nutze das zu deinem Vorteil aus, plaudere ein wenig mit ihnen, reiß ein paar Witze und gebe ihnen möglichst oft Recht. Aber wenn der Wind sich dreht, dann bloß keine unangebrachte Bemerkung mehr. Sei still und beobachte das Geschehen.

Wir empfehlen dir: Nutze die gute Laune deiner Kollegen, um sie besser kennen zu lernen und einen guten Eindruck zu hinterlassen und halt bloß die Gusche und mach artig deine Arbeit, wenn ihre Mundwinkel nach unten hängen.

Wer ist hier der Boss?

„Ausbildungsjahre sind keine Herren-Jahre.“ Zack. Sofort die Fronten geklärt. Und bei den Leuten, die dich an deinem ersten Arbeitstag mit diesem Satz begrüßen, hältst du dich auch besser daran. Dort solltest du dich auf eine rein professionelle Ebene konzentrieren. Bloß nicht zu viel über das Wetter oder dein letztes Abendessen reden.  Diese Kollegen brauchen Bestätigung und Zuspruch: Also geh damit nicht geizig um.

Wir empfehlen dir: Sei die perfekte Arbeiter-Biene. Mach, was man dir sagt, frage nach, wo du noch mithelfen kannst, bringe Ideen ein und engagier dich. Aber hoffe nicht darauf, mit diesen Kollegen außerhalb der Mittagspause nur ein einziges Wort über Hobbies auszutauschen.

Der Kumpel-Typ

Meist sind das jüngere Kollegen, aber es gibt auch Ausnahmen. Du erkennst sie daran, dass sie dir schnell das Du anbieten und mit dir, ähnlich wie die Muttis, die Arbeitszeit verquatschen. Du wirst schnell merken, ob du mit ihnen auf der richtigen Wellenlänge bist. Wenn ja, dann unternimm doch ruhig auch mal außerhalb der Arbeitszeiten etwas mit ihnen. Sollte die Chemie zwischen euch nicht stimmen, dann verhalte dich professionell. Geh ihnen nicht aus dem Weg, das macht es nur schlimmer. Aber beschränke eure Unterhaltungen auf das Nötigste und Wichtigste: die Arbeit.

Wir empfehlen dir: Mit Freunden zu arbeiten macht viel mehr Spaß und je besser man sich kennt, umso besser harmoniert man auch beruflich miteinander. Also lerne deine Kollegen besser kennen und schließ vielleicht sogar ein paar neue (Arbeits-)Freundschaften.

Die einfach Unverbesserlichen

Sie sind (zum Glück) relativ selten, dafür aber meist im ganzen Betrieb berühmt berüchtigt und der wahrgewordene Albtraum eines jeden Auszubildenden (m/w/d). Kollegen, die über alles und jeden herziehen und dabei ihre eigenen Fehler geradezu meisterhaft übersehen. Besonders ein Auszubildender (m/w/d), wie du, hat da häufig schlechte Karten. Wenn diese Kollegen mal wieder richtig gut drauf sind, lassen sie dich schon mal für etwas gerade stehen, was gar nicht deine Schuld war, sondern ihre. Aber was will man machen?

Wir empfehlen dir: Ruhe bewahren. Es reizt so einen Kollegen mal so richtig die Meinung zu sagen, doch das bringt rein gar nichts, außer noch mehr Ärger. Diese Kollegen werden nicht nur von dir gemieden, also halte dich an die anderen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

Die lebende Panik-Attacke

Es gibt Kollegen, die scheinen schon in Panik zu geraten, wenn sie mit ihrem Tagesplan fünf Minuten hinter ihrem sehr genau durchgetackteten Terminkalender liegen. Wie ein aufgeregter kleiner Kolibri springen sie dann durch die Räume und stecken alle mit ihrer Nervosität und Hektik an. Aber nur weil manche Menschen unter Stress am besten arbeiten, müssen sie ja nicht unbedingt gleich welchen verursachen.

Wir empfehlen dir: Lass dich nicht verrückt machen. Was du ebenfalls nicht machen solltest, ist es diesen Kollegen vorzuschlagen, sie sollen sich beruhigen. Das kommt nie gut an. Frage stattdessen, ob du Sie unterstützen kannst.

Die Felsen in der Brandung

Das exakte Gegenstück sind die Felsen, die kein Sturm aus ihrer Ruhe bringen kann. Selbst, wenn wirklich mal Land unter herrscht, die lebenden Panik-Attacken schon vor Stunden all ihre Listen und Terminkalender im Feuer verbrannt oder die Toilette runter gespült haben, sie verlieren einfach nicht die Fassung. „Wird schon alles gut gehen“, brummt dann die Stimme eines solchen Felsen durch das Geschrei und nimmt das Ruder selbst in die Hand. Mit etwas Glück klappt es sogar und das Schiff fährt doch noch in den sicheren Hafen und wenn nicht, dann war es von Vornerein schon zum Scheitern verurteilt und der Fels gab dem Unterfangen nur den letzten Stoß.

Wir empfehlen dir: Solche Felsen sind meist sehr ruhig, gemütlich und sehr eher wortkarg. Du wirst sie weder mit Schmeicheleien noch mit großartigen Gesprächen von dir überzeugen. Lass ihnen ihren Freiraum und schneide dir etwas von ihrem Talent ab in Stresssituationen Ruhe zu bewahren.

Unser letzter Geheim-Tipp:

ESSEN. Bestechungsmaterial im Sinne von Kuchen, Schokolade, Gummibärchen oder Pizza zieht fast immer und zaubert sogar beim Fels ein kurzes Lächeln ins Gesicht. Es ist kein Zwang, aber bring etwas zu deinem Geburtstag, in der Weihnachtszeit und vor größeren Urlauben mit. Ein Eis im Sommer oder ein paar (selbstgebackene) Kekse im Winter ganz ohne Anlass, werden bei deinen Kollegen ebenfalls punkten.