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2. Tag – Vorstellung Vestas in Lem

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Dienstag begann schon sehr früh. Um sieben standen wir auf, machten uns fertig und wurden von einem Campus-Bewohner nach Lem zur Fabrik gefahren. Wir waren sichtlich nervös und aufgeregt, wollten es jedoch nicht nach außen zeigen.

 

Ob uns das gelungen ist, wissen wir nicht … ab hier folgen jetzt zwei verschiedene Berichte, da wir in unterschiedliche Unternehmensbereiche eingeteilt sind.
Richard:
Ich lernte Frau H. Nielsen kennen. Sie ist eine sehr aufgeweckte Frau und ich fühlte mich in ihrer Nähe sofort sehr wohl. Wir begannen mit einem kleinen Frühstück um einander kennenzulernen, da sie die nächsten Wochen meine Begleitperson ist.
Nach der Rundleitung durch die Fabriken wurde mir mein Arbeitsplatz im Gebäude gezeigt. Die Leute mit denen ich am meisten zu tun haben werde, wurden mir vorgestellt und danach gönnt Frau Nielsen mir eine Pause, die ich nach dieser Flut von Informationen auch dringend benötigte. Mit dem Wissen, dass erst nach der Pause der komplizierte Teil kommt, genoss ich die Zeit einfach mal nichts zu tun.
Jetzt war es soweit: Die Software, mit der ab sofort arbeiten zu sollen, wurde mir erklärt. Eigentlich ist das System nicht so schwierig zu verstehen, da es sehr logisch aufgebaut ist, aber die Sprache macht es doch schwieriger als ich dachte. Ich war ganz froh, im Englischunterricht immer sehr gut aufgepasst zu haben, sodass ich wenigstens folgen konnte, was mir erklärt wurde. Diese Einweisung dauerte so lange, dass mein Mittag rief.
Nach dieser wohlverdienten Stärkung ging es ins erste Meeting bei dem zunächst Dänisch gesprochen wurde. Dabei fühlte ich mich sehr verloren und ziemlich hilflos J… doch Frau Nielsen bat ihre Kollegen, in Englisch weiterzureden, damit ich dem Meeting auch folgen konnte. E-Learning bestimmte dann den Rest des Tages bevor es nach Ringkobing zurückging.
Nico:
Auf Arbeit angekommen, wurde ich sehr freundlichen von Anna Julia Andruszkiewicz in Empfang genommen. Bereits eine Woche zuvor erhielt ich eine Einladung zum „Welcome-Breakfast“ von 9.00 – 9.30 Uhr im Cafe. Bei Brötchen, Käse und Salat verflogen nun allmählich die Ängste vor der englischen Sprache. Jeder einzelne des „Vestas Quality Management“ – Teams stelle sich vor. Abschließend berichtete auch ich über mein Leben und meine Gründe für einen Monat nach Dänemark zu kommen.
Zusammen mit Christel Anine Thulstrup besprachen wir anschließend den Ablauf der ersten Woche, welche zahlreiche „Introduction – Termine“ vorsah. Zwischen den Terminen sollte ich mich mit einigen E-Learning – Programmen beschäftigen, um die Vestas-Welt mehr zu verstehen. Pünktlich um 12 gab es Mittag, bevor am Nachmittag noch das Thema „Quality Awareness“ auf dem Programm stand.
Wieder vereint, waren wir sehr froh, endlich wieder Deutsch miteinander zu reden – davon abgesehen, dass wir mit den restlichen Campus-Bewohnern natürlich auf Englisch kommunizieren. Der vergangene Tag musste nun sehr ausführlich ausgewertet werden.
Als Nachmittagssnack standen die restlichen Nudeln von Montag auf dem Programm und es wurde Olympia geschaut. Nach Fabian Hambüchens Silbermedaille im Turnen, machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um uns für die folgenden Tage zu versorgen. Dabei verzichteten wir vollständig auf Fertiggerichte… das Thema Essen wird noch des Öfteren eine Rolle spielen.
Am späten Abend wurden schließlich noch einige Freunde aus der Heimat über Facebook kontaktiert, bevor wir unsere Betten aufsuchten, um uns für den nächsten Arbeitstag zu erholen.