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Warum nicht einfach Mode studieren?

Lifestyle

Sie umgibt uns tagtäglich - die gute alte Mode. Da ist es nachvollziehbar, dass sich einige Fans eine innigere Beziehung mit ihr wünschen. Also warum nicht sein Hobby zum Beruf machen? Wir zeigen dir, was man noch alles mit Mode anstellen kann, außer sie zu tragen.

Die Bandbreite ist groß, aber die wohl bekannteste Richtung ist wohl die gestalterische - Modedesign. In diesem Studiengang findet man all diejenigen, welche von einer großen Designer-Karriere träumen. Aber stellt euch das nicht zu leicht vor, denn dieses Studium besteht nicht aus "ein bisschen Rumgekritzel". Man schafft es nur mit viel Leidenschaft. Dafür bekommt man alle Kenntnisse, welche man zur Konzeption, Realisation und Visualisierung von Mode benötigt, vermittelt. Für die Bewerbung zu einem Modedesign-Studium musst du in der Regel eine spezielle Bewerbungsmappe einreichen, welche z.B. selbst gestaltete Collagen, Zeichnungen, Fotos und Stillleben von dir beinhaltet.

Ein weiterer kreativer Studiengang, welcher aber weniger mit dem Zeichnen an sich zu tun hat ist das Studium des Modejournalismus. In Deutschland gibt es viele Modemagazine, welche natürlich mit Inhalt gefüllt werden wollen. Leider gibt es hierzulande keinen eigenständigen Studiengang dafür, aber es lohnt sich ein Quereinstieg. Also einfach Journalismus studieren und durch Praktika oder studentische Hilfsjobs Fuß in der Modebranche fassen.

Bist du nicht gerade der begabteste Zeichner und auch nicht der wortgewandteste Schreibling? Kein Problem, denn Mode kann man auch technisch oder wirtschaftlich studieren!

Kennst du beispielsweise diese neuen Handschuhe, mit denen man jetzt auch telefonieren kann? Das war unter anderem das Werk von Textilingenieuren. Im Studiengang Textiltechnik bzw. Bekleidungstechnik widmet man sich auch noch Themen wie: 'Kann man die feuerfeste Kleidung eines Feuerwehrmannes noch besser machen und ihn so besser schützen?'. So beschäftigt man sich mit Faden-, Flächen- und Veredlungstechnologien bis hin zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätsbewertung von Textilien.

Zieht es dich eher in den betriebswirtschaftlichen Bereich, dann versuch es doch mit einem Modemanagement bzw. Textilmanagement Studiengang. Zu den Studieninhalten gehören unter anderem Marketing, Einkauf oder die Produktion. Da man später in der Führungsetage landen könnte, sind gute Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil (Englisch ist natürlich Pflicht!). Ebenso werden Verhandlungsgeschick und Durchsetzungskraft vorausgesetzt.

Die späteren Tätigkeitsfelder sind weit gestreut. Hier eine kleine Auswahl künftiger Arbeitgeber:

  • Kleidungsproduzenten
  • Modemarken und -ketten
  • Modedesigner
  • Spezialbekleidungshersteller
  • Zulieferer
  • Warenhausketten
  • Modehäuser
  • Personalberatungen
  • Unternehmensberatungen
  • Marketing- und Werbeagenturen
  • Modezeitschriften
  • PR-Agenturen
  • Vereine & Verbände

 

Und? Neugierig geworden? Weitere Infos findest du z.B. hier.