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Vier Tage ein Teil von Wales

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Kaum hat die freie Zeit in Sachsen begonnen, kam für unsere Schülerreporterin Julia das  Highlight ihrer Ferien - vier Tage Wales. Was sie dort alles erlebt hat, könnt ihr hier lesen:

In der ersten Ferienwoche fand eine Ferienfahrt nach Wales (England) statt, die von den Märkischen Schülerreisen und unserem Landau – Gymnasium veranstaltet wurde.
Am Samstag, den 21.07. ging es um 21: 30 Uhr los, nachdem sich auch die letzten von ihren Eltern verabschiedet hatten. Wir, 51 „Landauer“, zwei unserer Lehrer und zwei Begleitpersonen, waren so aufgeregt, dass wir die ganze Nacht kaum schlafen konnten. Am nächsten Tag erreichten wir verschlafen mit unserem Reisebus gegen Mittag die große Fähre von Calais nach Dover. Während der zweistündigen Überfahrt erkundeten wir die Fähre, standen auf dem Oberdeck und ließen uns den Wind durch die Haare wehen, oder kauften etwas leckeres zum Essen. Von Dover aus waren es noch einige Stunden, bis wir das weltberühmte Stonehenge erreichten. Dort machten wir dann eine kurze Fotopause. Danach mussten wir alle wohl oder übel wieder in den Reisebus und es ging weiter nach Cardiff, wo wir mit gegen 19: 30 Uhr ankamen. Wir wurden von unserer örtlichen Betreuerin in Empfang genommen, die mir persönlich sehr unsympathisch war und unseren Gastfamilien zugeteilt, die schon auf uns warteten.


Ich wohnte mit zwei Freundinnen bei einer Frau, die mit ihren zwei Kindern, zwei Hunden, zwei Katzen und einem Goldfisch zusammen in einem Reihenhaus wohnt. An unserem Ankunftsabend wurden wir von unserem Gastbruder (zehn Jahre alt) und unserer Gastmutter abgeholt. Als wir in ihrem Haus ankamen, zeigte sie uns unser Zimmer, danach stand das Essen, welches von unserer Gastoma gekocht wurde, auch schon auf dem Tisch. Nach dem leckeren Essen folgte das genauere Kennenlernen. Zum Glück hatten wir Fotos von unseren Familien dabei, die zur besseren Verständigung dienten. Danach zeigte unser Gastbruder uns das Viertel Grangetown, in dem wir jetzt wohnten. Gegen 22 Uhr waren wir wieder zurück und fielen todmüde ins Bett.

Am Montag stand ein Tag in Cardiff mit Besichtung des Cardiff Castles an. Dort war alles sehr beeindruckend und gut erhalten. Darauf folgte eine Stadtrundfahrt, bei der wir mehr gelaufen als gefahren waren, mit einer deutschen Reiseführerin. Im Anschluss hatten wir lange Freizeit, die wir zum Faulenzen, Essen, oder Shoppen nutzten. Gegen 19 Uhr waren wir dann wieder bei unseren Gastfamilien.


Am Dienstag- Vormittag war eine Fahrt durch Wales mit anschließender Besichtigung von Tropfsteinhöhlen und am Nachmittag einige Stunden am Strand geplant. Um 18: 30 Uhr fand auch dieser erlebnisreiche Tag ein Ende.
Am Mittwoch, den 25.07. besuchten wir das Museum of Welsh Life St. Fagans. Dort gab es eine Schaffwollspinnerei, schöne Gärten und ein Schloss. Auch dieser Tag endete mit Entspannung am Strand.
Nun, am Donnerstag hieß es früh aufstehen, denn um halb acht in der Frühe fand unsere Heimreise statt. Aber vorher machten wir noch einen Zwischenstopp in London, dem Highlight der Reise. Nachdem wir Fotos von vielen Berühmtheiten im Madame Tussaud’ s geschossen hatten, hatten wir Freizeit in der großen Stadt. Während die meisten gruppenweise losmarschierten, hielten sich einige wenige lieber an die Lehrer. Darunter waren auch meine Freundinnen und ich. Zuerst spazierten wir die Oxford Street entlang und danach schauten wir begeistert einigen Straßenkünstlern im Covent Garden zu.

Gegen 21 Uhr traten wir die endgültige Heimfahrt an.

Eine Stunde nach Mitternacht, erreichten wir unsere Fähre, die uns von Dover nach Calais bringen sollte. Auf der Fähre lagen überall Menschen auf dem Fußboden, auf Tischen, oder Stühlen, weil sie offensichtlich müde waren. In Calais angekommen, ging es mit dem Bus weiter Richtung Heimat. Nach einem Zwischenstopp zum Frühstück und einem zum Mittagessen, konnten wir mit ziemlicher Verspätung, aufgrund der vielen Staus, am Freitagabend unsere Familien wieder in die Arme schließen. Das war das Ende einer sehr gelungenen Ferienfahrt!