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Vergolder/in

Allgemein

Ausbildungsdauer: 3-jährige Ausbildung

Ausbildungsform: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, auch schulische Ausbildung möglich

Inhalt: Skizzen und Zeichnungen nach Vorlagen oder eigenen Entwürfen anfertigen
- Untergründe bearbeiten, insbesondere Holz, Metall, Kunststoff, Glas, Stuck und Putz
- Untergründe mit unterschiedlichen Vergoldetechniken grundieren (z.B. Grundierungen aus Stein-, Champagner-, Bologneser- oder Chinakreide herstellen)
- Verzierungen mit plastischen Ornamenten ausführen
- Oberflächen in verschiedenen Techniken gestalten
- Gravieren und Radieren (Farbe auf eine bereits vergoldete Fläche auftragen und die Farbe mit einem Holzstäbchen Stück für Stück entfernen, um die Vergoldung zum Vorschein zu bringen)
- Rahmen anfertigen
- Einrahmungen insbesondere unter gestalterischen und konservatorischen Kriterien ausführen
- Objekte im Innen- und Außenbereich vergolden, versilbern und metallisieren
- Objekte (z.B. Figuren, Ornamente, Möbel, Bilderrahmen) in verschiedenen Maltechniken farbig gestalten
- Imitationsmalerei ausführen (z.B. Imitation von Marmor und Holz)
- Erhaltung und Restaurierung, z.B. alte Fassungen freilegen, retuschieren und festigen
- ausschließlich Tätigkeit der Vergolder/innen: Druck- und Gussmassen zur Verzierung von Rahmen herstellen
- ausschließlich Tätigkeit der Fassmaler/innen: Figuren weiß- und farbfassen
- ggf. denkmalpflegerisch arbeiten, dabei Schmucktechniken zur Erhaltung und Instandhaltung historischer Gegenstände und Bauten anwenden
- Kunden beraten, Kostenvoranschläge erstellen

Voraussetzung: Grundsätzlich keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Verdienst: Beispielhaft: 1. Ausbildungsjahr: € 299 bis € 659
2. Ausbildungsjahr: € 345 bis € 685
3. Ausbildungsjahr: € 419 bis € 755

Einsatzgebiete:  Vergolder- und Restaurierungswerkstätten, bei Herstellern von künstlerischen Glas- und Keramikerzeugnissen

 

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