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10 Survival-Tipps für das Internatsleben

Leben

Es gibt gewisse Dinge, die sind einem von Anfang an klar, wenn man das erste Mal ins Internat oder Wohnheim fährt, z.B. das man unbedingt ein Handtuch in den Koffer quetschen muss, dass die Welt untergeht, wenn man sein Ladekabel vor der Abreise liegenlässt und dass man sich die nächste Zeit vorwiegend von Fertiggerichten und Döner ernähren wird. Aber erst, wenn man angekommen ist und sich langsam eingelebt hat, lernt man so richtig, wie das Leben im Internat abläuft.

Damit du nicht in irgendwelche Fettnäpfchen trittst, warnt PLANBAR dich mit 10 Überlebenstipps vor.

1. Die 5-Minuten-Terrinen und Instantnudeln immer sofort entsorgen und niemals im Mülleimer im Zimmer.

Den Geruch wirst du ewig nicht rausbekommen, völlig egal wie viel du lüftest oder wie viele Dosen Duftspray du leer machst.

2. Nachts herrscht Ruhe.

Du wirst dir einige Feinde machen, wenn du nachts um 3 Uhr lautstark telefonierst oder irgendwelche Serien auf Netflix guckst. Wenn du ein Nachtmensch bist, versuch ein leiser Nachtmensch zu sein und die restlichen Bewohner nicht um ihren kostbaren Schlaf zu bringen.

3. Vor dem Frühstück herrscht Schweigen.

Wer gleich nach dem Aufstehen schon rumspringt und alle um sich rum kirre macht, kann nur darauf warten, bis er mit Zwangsjacke eingewiesen wird.

4. Du wirst wohl oder übel mit Kompromissen leben müssen.

Dass dein Zimmergenosse genauso tickt wie du, ist sehr unwahrscheinlich. Versuche dein Zeug bei dir zu halten, deinen Dreck immer wegzuräumen und deine Musik nicht auf volle Pulle zu drehen. Und immer schön lächeln und winken!

5. Anklopfen!

Im Internat herrscht nicht sonderlich viel Privatsphäre, aber hin und wieder brauchen einige die mal. Wenn du kein Trauma erleiden willst, klopf an und warte zwei Sekunden, bis du ein fremdes Zimmer betrittst … oder einen ungewöhnlich stillen Freizeitraum.

6. Weg mit dem Dreck!

Was die Gemeinschaftstoiletten und -waschräume angeht, kann Hygiene ganz schnell ein Streitthema werden. Die eigenen (Bart-)Haare aus dem Waschbecken oder Duschabfluss zu entfernen, Schminkreste wegzuwischen oder benutzte Taschentücher in den Müll zu werfen, gleicht nun wirklich keiner Herkulesaufgabe.

7. Nein heißt nein.

Zwinge deine Zimmergenossen nicht zu irgendwelchen Aktivitäten, wenn sie keine Lust dazu haben. Es gibt genug andere Leute, die möglicherweise mehr Motivation haben. So herrscht im Zimmer weiterhin ein angenehmes Klima und du knüpfst neue Kontakte.

8. Serien auf Netflix und Co. immer schon vorher downloaden.

In Internaten mit begrenzter WLAN-Kapazität solltest du es Vermeiden, zu den Zeiten, in denen das Internet am meisten genutzt wird (also 19 Uhr bis 22 Uhr) irgendwelche Filme und Serien zu streamen … oder dich wenigstens nicht dabei von den anderen erwischen lassen.

9. Stell dich in den ersten Wochen mit der Internatsleitung gut.

Wenn sie am Anfang merken, dass du verantwortungsvoll und zuverlässig bist, verzeihen sie es dir später schneller, wenn du doch mal deinen Internatsausweis verlieren oder abends etwas später kommen solltest.

10. Genieße die Zeit im Internat!

Verbringe tolle Abende mit Freunden, nutze die Zeit für die unterschiedlichsten Unternehmungen, wie Grillabende oder Karaokenächte, und erfreue dich daran, dass du noch Azubi bist.