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Study in Norway

Rund um's Studium

Das Motto in Norwegen heißt: Bildung für alle! Kein Wunder also, dass es immer mehr Studiumswillige in das Land der Fjorde und Fjells, der Polarlichter und Eisbären zieht.

Allein seit 2004 ist die Anzahl der international Studierenden von 6.000 auf 10.000 angestiegen. Norwegen hat das, wovon viele deutsche Unis nur träumen können: An die Größe der Studentengruppen angepasste Vorlesungen mit daraus resultierender Gewährleistung einer persönlichen und umfassenden Betreuung.

Trotz allem muss erstmal eine Studiumsvoraussetzung erfüllt werden: Das Abitur. Wenn man das in der Tasche hat, ist die größte Hürde schon genommen, da es in Norwegen eigentlich keinen Numerus Clausus gibt. Die Ausnahmen bilden hier (Zahn)medizin, Informatik, Medien- und Kommunikationsforschung und Psychologie. Möchte man Wirtschaft, Mathematik, Naturwissenschaften belegen oder eine Ingenieurausbildung anfangen, muss man bestimme Qualifikationen vorweisen können, die bei der jeweiligen Lehreinrichtung erfragt werden sollten.

Hat man all diese Qualifikationen kommt jedoch noch eine weitere Hürde hinzu, die an sich aber logisch ist. Da die Amtssprache in Norwegen logischerweise nicht Deutsch, sondern Norwegisch ist, ist es zwingend erforderlich, dass du Norwegisch und Englisch beherrscht, da die meisten Vorlesungen in Norwegisch und die meisten Lektüren auf Englisch verfasst sind. Bei deiner Bewerbung musst du einen Sprachnachweis vorzeigen. Um diesen gewähren zu können, muss vor dem Studium erst an einem Test zur Einstufung der Sprachkenntnisse (Bergentest) teilgenommen werden.

Auch diese Hürde hast du genommen? Prima, dann musst du noch wissen, was, wann, wo und wie studiert wird.

Das Studienjahr in Norwegen ist in Semester unterteilt. Begonnen wird mit den Einführungskursen im August, kurz vor dem Herbstsemester, welches mit den vierwöchigen Semesterferien im Dezember endet. Das Frühlingssemester beginnt im Januar und endet mit den zweimonatigen Sommersemesterferien im Juni.

Studieren kann man in Norwegen an drei Lehreinrichtungen: Den klassischen Volluniversitäten,  den universitären Hochschulen und an den privaten Hochschulen. Oslo stellt mit der gleichnamigen Uni die größte und älteste Uni des Landes. Um dir bei deiner Entscheidung ein wenig zu helfen, gibt es hier eine Auflistung der Studiengänge. Genau wie in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern  werden fast nur noch Bachelor- und Masterstudenten ausgebildet. Das vereinfacht den ausländischen Studenten den Wechsel nach Norwegen sowie eine eventuelle Rückkehr in das heimische Bildungssystem.

Möchte man im östlichen Nachbarland Schwedens ein Studium aufnehmen, kann man wiederum zwischen drei Variationen wählen: Dem Gaststudium, dem Vollzeitstudium oder dem Aufbaustudium. Sowohl die Vor- als auch die Nachteile erfährst du hier.

Wenn dein einziges Problem jetzt nur noch die Finanzierung des Ganzen ist, dann sei unbesorgt, hier wird dir geholfen.

Da es in Norwegen keine Studiengebühren gibt, muss nur das Geld für die Lebenskosten aufgebracht werden, welche in Norwegen ein wenig höher als in Deutschland liegen. Der Gesamtbetrag fällt aufgrund der hohen Preise für Konsumgüter von Student zu Student anders aus. Generell wird mit einem monatlichen Betrag zwischen 600€ und 900€ zu rechnen sein. Für die Unterbringung schlagen zwischen 200€ und 300€ zu Buche, die aber in manchen Fällen von der Uni subventioniert werden.