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Studien-ABC

Studenten ABC

A wie Auslandssemester

Auslandssemester geben dir die Möglichkeit deine Sprachkenntnisse in einem bestimmten Land zu verbessern. Die meisten Unis haben in bestimmten Ländern Partnerunis. Dadurch wird es leichter den Austausch zu finanzieren und man kann sich das Studium besser anrechnen lassen.

Bei einem Auslandsemester lernt man viele neue Leute und interessante Hintergründe zu dem jeweiligen Land kennen. Außerdem bringt es viel Spaß und macht sich gut im Lebenslauf.

Wer ein Auslandsemester ins Studium einbauen möchte, informiert sich am besten an der jeweiligen Uni über die Möglichkeiten und Richtlinien.

B wie Bachelor

'Ich habe heute leider keine Rose für dich' - nein, um Rosen oder andere Blümchen geht es beim Bachelor nicht. Der Bachelor, den wir meinen, ist der erste akademische Grad eines gestuften Studiums. Um diesen zu erreichen müsst ihr nach dem Abi noch drei Jahre an einer Uni oder Hochschule studieren und eine Abschlussarbeit schreiben. Wer danach noch nicht genug hat, kann gleich eine Stufe höher gehen und ein Master-Studium absolvieren oder direkt ins Arbeitsleben einsteigen.

C wie Credit Points

Credit Point – oder auch Leistungspunkte genannt sind Punkte die den Arbeits- und Leistungsaufwand angeben sollen, den ein Studienfach hat. Die Menge und Art von Credit Points, die für ein Fach vergeben werden, kann dabei sehr unterschiedlich sein. Manchmal muss man für Credit Points Hausarbeiten schreiben und manchmal reicht auch die bloße Anwesenheit in einem Kurs um Credit Points zu bekommen. Neben den Credit Points bekommt man noch Noten in Klausuren. Beides wird am Ende des Studiums zu einer Gesamtnote verrechnet. Für einen Bachelor muss man mindestens 180 Credit Points erreichen.

D wie Durchhalten

Schon etliche Klausuren geschrieben und trotzdem noch kein Land in Sicht? - Ja, das ist hart, aber haltet durch! Irgendwann sind auch die schlimmsten Wochen vorbei und die Semesterferien stehen vor der Tür. Jetzt ist noch keine Zeit zum Abschalten und Entspannen - das soll nicht heißen, dass ihr nicht auch mal eine Pause vom Lernen machen solltet, aber nach dem Ausruhen unbedingt weitermachen. Wenn ihr dann endlich alles geschafft habt, werdet ihr stolz auf euch sein.

E wie Einführungswoche

Die Einführungswoche wird von verschiedenen Universitäten angeboten. Sie beginnt meist in der Woche vor dem eigentlichen Studienbeginn. Es werden verschiedene Veranstaltungen angeboten, zum Beispiel um das Mathe-Wissen aus dem Abitur aufzufrischen oder man bekommt eine Einführung an den Computern. Es werden auch Veranstaltungen angeboten, bei denen man seine neuen Kommilitonen besser kennen lernen kann, zum Beispiel während einer Kneipen – Tour oder Erstie Rallye.

F wie Freunde

Das Abi ist geschafft, du bist an der Uni deiner Wahl eingeschrieben und nun geht es endlich los. Neue Stadt, erste eigene Studentenbude und deine Freunde studieren in der anderen Ecke Deutschlands – puh. Keine Angst, den meisten geht es genauso wie dir! Neue Bekanntschaften und Freunde wirst du sicherlich schon am ersten Tag in der Uni finden, es ist immer noch genauso leicht wie im Kindergarten. Außerdem gibt es doch sicherlich auch an deiner Uni eine Semester Opening Party – auch für die ganz Schüchternen unter euch die beste Möglichkeit neue Leute kennenzulernen! Und das deine Schulfreunde ganz woanders studieren als du ist gar nicht so tragisch – so hast du in allen großen Städten eine Übernachtungsmöglichkeit.

G wie Geld

Die Finanzierung eines Studiums will geplant werden. Schließlich kommen auf einen Kosten zu, von denen man im beschützten Elternhaus nicht einmal geträumt hat. Das Essen, Miete, Strom und Wasser müssen bezahlt werden und ab und zu möchte man sich auch mal was gönnen.

Bevor das Studium losgeht, sollte man sich über die Möglichkeiten an Geld zu kommen informieren. Eine Möglichkeit, die viele Studenten, nutzen ist Bafög. Bei der Agentur für Arbeit oder auch im Internet könnt ihr euch darüber informieren, ob ihr berechtigt seid Bafög zu bekommen und wenn ja wie viel. Auch Nebenjobs oder Werksstudententätigkeiten sind Alternativen, um die Studienfinanzierung abzusichern und Praxiserfahrungen zu sammeln.

H wie Hörsaal

So groß, dass man den Dozenten dort unten kaum sieht, manchmal hunderte von Studenten. Manchmal ist es dabei nicht immer ganz einfach der Vorlesung zu folgen! Lass dich von deinen Kommilitonen, die momentan vielleicht etwas viel spannenderes machen, nicht ablenken!

I wie Immatrikulation

Wenn man erst einmal seine Immatrikulation in der Hand hält, hat man es geschafft. Man ist an der Uni seiner Wahl aufgenommen worden und das Studium kann beginnen.

Der Weg dahin ist meistens lang. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, dass man sein Abitur bestanden hat. Damit ist die Allgemeine Hochschulreife erlangt und man kann sowohl an einer Fachhochschule als auch an einer Universität studieren. Jedes Bundesland hat verschiedene Ausnahmeregelungen, die auch ein Studium ohne Abitur möglich machen. Was die Wunsch-Uni für weitere Daten braucht, recherchiert man am besten im Voraus.

An vielen Universitäten und Fachhochschulen kann man sich heute über ein Online-Portal bewerben. Dort steht genau drin, welche Voraussetzungen man haben muss und ob gegebenenfalls noch Zeugnisse oder ähnliches nachgereicht werden müssen.

J wie Job

Viele glauben mit einem Job neben der Uni hat man keinen Spaß mehr – falsch gedacht. Verzichten musst du zum Beispiel als Barkeeper oder Kellner im nächsten Nachtclub eigentlich auf gar nichts, außer auf den Alkohol natürlich – du kannst mit deinen Freunden feiern und Spaß haben, darfst aber dabei deine Arbeit nicht vernachlässigen! Wem ein Studentenjob in einem Club zu viel Trubel ist, der kann auch einfach im Restaurant oder Supermarkt um die Ecke anfragen, viele Geschäfte suchen das ganze Jahr über Aushilfskräfte. Ein Nebenjob eignet sich nicht nur zum Aufbessern der Haushaltskasse, sondern bringt auch einen praktischen Nebeneffekt mit: du kannst schon mal austesten was dir Spaß macht und sammelst nützliche Erfahrungen für das Arbeitsleben.

K wie Klausur

Eine Klausur im Studium ist ähnlich wie eine Prüfung in der Schule. Man schreibt über mehrere Stunden und erbringt somit einen Leistungsnachweis in dem jeweiligen Fach. Für die Klausur bekommt man Noten, wie in der Schule. Diese tragen dann mit den Credit Points zur Endnote im Studienfach bei.

L wie Lerngruppe

Die Klausurphase steht an, der Kopf raucht und du weißt immer noch nicht, wie diese verdammte Aufgabe zu lösen ist? Genau für solche Uni-Alltagsprobleme eignet sich eine Lerngruppe perfekt! Dabei ist es natürlich auch sinnvoll diese Gruppe nicht erst zwei Tage vor der nächsten Prüfung zu gründen, sondern rechtzeitig anzufangen. Macht euch am besten immer einen oder zwei Tage in der Woche aus, an denen ihr euch an einem ruhigen Ort zum Lernen trefft. Jeder kann mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen ein Stück weiterhelfen und schon lösen sich die Aufgaben fast von ganz allein.

M wie Mensa

Eines der vielen Studien–Klischees: das Essen in der Mensa schmeckt nicht. Bevor man das sagt, sollte man das Mensa-Essen zumindest getestet haben, denn meist ist es nicht so schlimm wie alle sagen.

Die Mensa wird meistens von dem Studentenwerk der Gegend betrieben. Man hat die Auswahl zwischen verschiedenen Gerichten, Salaten, Dessert und Getränken. Studenten bezahlen in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Euro.

Auch wenn der Geschmack nicht immer der Beste ist, ist die Mensa eine gute und vor allem gesündere Alternative zum nächsten Schnellrestaurant in der Stadt.

N wie Numerus Clausus

'Der Abischnitt interessiert doch sowieso niemanden' – wer hat das nicht schon einmal gehört? Leider nicht ganz richtig, denn er dient zur Einschränkung der Zulassung an Unis und Hochschulen. Wer also einen bestimmten Studiengang anstrebt, der sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig informieren um seine Chancen an sein Wunschstudium zu kommen zu steigern. Die meisten Unis haben unterschiedliche Zulassungskriterien, also versteift euch nicht auf eine bestimmte Uni, sondern schaut euch in ganz Deutschland um.

O wie Orientierung

Wer kennt das nicht. Der Abschluss rückt immer näher und man hat keine Ahnung was man nach der Schule machen soll. Lieber eine Ausbildung oder ein Studium? Oder soll man beides in einem Dualen Studium kombinieren? Alles hat seine Vor- und Nachteile, die jeder selbst abwägen muss. Hilfreich ist sich auf verschiedenen Messen über Universitäten, Hochschulen oder den potentiellen Arbeitgeber zu informieren. Eine Übersicht von Messen in unsere Region findet ihr auch auf www.planbar-magazin.de.

P wie Prüfungsangst

Mit dem Abi ist es nicht vorbei, auch während des Studiums musst du dich durch diverse Klausuren quälen. Prüfungsangst ist dabei etwas ganz normales, lass dich am besten nicht aus der Ruhe bringen, sondern nutze deine Zeit effektiv zum Lernen – vergiss dabei aber nicht auch mal eine Pause zu machen und das Gehirn zu „lüften“. Falls es dann doch mal schief geht und du eine Klausur wiederholen musst: mach dir keinen Stress, überdenke noch einmal deine Lernmethode und überlege dir vorher eine gute Strategie, mit welchen Aufgaben du am besten anfängst. Viele Unis bieten auch psychologische Beratungsstellen, die dir dabei helfen können, deine Prüfungsangst in den Griff zu bekommen.

Q wie Quereinsteiger

Als Quereinsteiger werden Studenten bezeichnet, die ihr Studienfach wechseln. Bei diesem Wechsel werden die bereits erbrachten Leistungen anerkannt und der Wechsel in ein höheres Semester wird ermöglicht. So ist der Studiengangwechsel in ein höheres Semester möglich und man muss nicht wieder im Ersten anfangen.

R wie Rabatt

Wer kennt das nicht: 15. des Monats, das Bafög ist alle und dein Sparschwein sieht auch schon wieder ganz schön mager aus – aber mit ein paar Tipps lässt sich das vielleicht ändern. Nicht jedes Geschäft und Restaurant schreibt seinen Studentenrabatt sichtbar aus. Frage an der Kasse einfach ob es einen Studentenrabatt gibt. Achja deinen Studentenausweis darfst du natürlich nicht zu Hause vergessen.

S wie Studium

Das Wort „Studium“ kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt „nach etwas streben“, „sich um etwas bemühen“. Im Duden ist es definiert als eingehend (wissenschaftliche) Beschäftigung mit etwas oder das kritische Prüfen (eines Textes), das kritische Durchlesen. Aber das Studium ist viel mehr als in Bibliotheken für die Bachelorarbeit zu recherchieren und in Vorlesungen zu sitzen. Man vergrößert sein Wissen in einem Bereich, der einen persönlich anspricht. Man hat keine Fächer mehr wie Deutsch, Chemie oder Physik, die für einige interessant und für andere sterbenslangweilig waren.

Das erste Mal in seinem Leben hat man die Möglichkeit sich zu bilden, weil man es eben will. Und nicht weil es vom Gesetz vorgeschrieben wird.

Und auch das ist nicht alles vom Studium. Man lernt neue Leute kennen, zieht von zu Hause aus und in eine WG ein. Muss sich mit neuen Situationen vertraut machen und kann nicht mehr ständig auf die Hilfe der Eltern hoffen. Man wird selbstständig und erwachsen.

Schließlich sind da noch die legendären Studentenpartys in Wohnheimen, WG uns Clubs. Von Studenten – für Studenten. Erst wenn man mit einem Kater in der Uni sitzt und sich zu erinnern versucht, welcher Drink zu viel gewesen ist, ist man wirklich Student.

T wie Tutorium

Tutorien sind ähnlich wie Lerngruppen zur Vorbereitung auf Klausuren vorgesehen. Dabei helft ihr euch jedoch nicht Kurs intern, sondern ein Kommilitone aus einem älteren Jahrgang wird mit euch den nicht verstandenen Stoff und alle eure sonstigen Fragen erklären und beantworten.

U wie Universität

Eine Universität ist eine in mehrere Fakultäten gegliederte Anstalt für wissenschaftliche Arbeit und Forschung, so steht es im Duden. Eine Universität besteht aus mehreren Fakultäten, die in die unterschiedlichen Fächer eingeteilt sind.

Viele benutzen den Begriff Universität als Synonym für Hochschulen, aber es gibt einige Unterschiede zwischen diesen beiden Formen des Studiums. Hochschulen unterrichten oft praxisnaher und das erworbene Wissen lässt sich besser anwenden. Außerdem hat man einen strukturierteren Studienablauf, es wird zum Beispiel mehr darauf geachtet, dass es keine Überschneidungen bei den Fächern gibt. Außerdem gibt es an Hochschulen Seminargruppen, in denen den Stoff in Gruppen erarbeitet wird. An Universitäten stehen die theoretische Bildung und die Grundlagenforschung im Mittelpunkt. Man stellt sich seinen Stundenplan allein zusammen. Dadurch ist man freier in der Gestaltung seines Studiums, kann sich Schwerpunkte setzen, aber auch in verschiedene Fächer „rein schnuppern“. Bei beliebten Studiengängen hat man aber oft mit überfüllten Hörsälen zu kämpfen.

Die Entscheidung zwischen der Universität und der Hochschule ist nicht für immer, denn man kann auch nach mehreren Semestern noch zwischen den Studienarten wechseln. Zum Teil werden dann die Studienleistungen anerkannt.

V wie Vorlesung

Nein, euch werden leider keine Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen und schlafen solltet ihr während einer Vorlesung auch nicht. Während einer Vorlesung hört ihr einen wissenschaftlichen Vortrag von einem Professor zu studiengangbezogenen Themen wie BWL, Mathe oder Englisch. Ihr habt die Möglichkeit Fragen direkt an den Professor zu stellen. Eine solche Vorlesung sollte gut vor- und nachbereitet werden, dann habt ihr in der Prüfungszeit nicht mehr so viel zu tun.

W wie Wohnen

Hat man erst einmal seinen Studienplatz sicher kommt die nächste schwierige Frage: Wo wohne ich?

Man hat dabei verschiedene Möglichkeiten: das Studentenwohnheim, die WG, alleine Wohnen oder „Hotel Mama“.

Alles hat seine Vor- und Nachteile. Im Studentenwohnheim und in der WG hat man immer Leute um sich, mit denen man reden kann. Braucht man mal Zeit für sich oder zum Lernen, schließt man einfach seine Zimmertür ab. Mit diesen beiden Wohnformen lernt man schnell neue Leute kennen.

Lebt man allein, hat man keine Mitbewohner, die einem auf die Nerven gehen und man selbst braucht auch auf niemanden Rücksicht nehmen. Doch man sollte sich fragen, ob man in einer fremden Stadt, in der man niemanden kennt, auch noch alleine wohnen möchte.

Am einfachsten hat man es im „Hotel Mama“. Man braucht sich weder um den Einkauf noch um die Wäsche zu kümmern und hat immer ein warmes Essen auf dem Tisch. Jedoch ist das Studium die beste Möglichkeit sich von seinen Eltern „abzunabeln“ und sein eigenes Leben auf zubauen.

X wie X-Mal

f(x)=3x²-x+6 – Puh, wie war das noch gleich? Kurvendiskussion, Extrema, Nullstellen...?! Wenn es um Mathematik geht, rümpfen viele die Nase. Doch leider ist es nach dem Abi nicht vorbei, selbst Studiengänge, bei denen du es nicht gleich erahnen wirst, legen großen Wert auf die Mathematik. Auch im Psychologie- oder Soziologie-Studium warten Prüfungen in Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung auf dich. Wenn es mit den fiesen Zahlen und Variablen doch mal nicht so klappt → D wie Durchhalten!

Z wie Zusatzprüfungen

Um für eine bestimmte Studienrichtung zugelassen zu werden kann es passieren, dass du eine Zusatzprüfung absolvieren musst. Eines der gängigsten Beispiele ist das große Latinum, wer dieses also bereits während des Abiturs erworben hat, hat auf jeden Fall einen kleinen Vorsprung.