Navigation öffnen

Wer hat – der kann… Studentenjobs für Jedermann!

Rund um's Studium

Studenten – sie sind laut, feiern ohne Ende und führen ein Leben voller Freiheiten. Was viele aber nicht bedenken, nur die Wenigsten haben die Chance dieses Leben in vollen Zügen zu genießen, ohne etwas dafür zu tun.

Denn mindestens so verbreitet wie das Image des Studenten als Partytier ist, ist auch sein Ruf als Pleitegeier. Was könnt ihr tun, wenn ihr studieren wollt aber keinen blassen Schimmer habt, wie ihr das ganze finanzieren sollt ohne euren Eltern dabei auf der Tasche zu liegen?

Für Studenten gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich neben der Uni noch ein paar Scheine dazu zu verdienen, denn aufgrund ihrer flexiblen Arbeitszeiten sind sie vielseitig einsetzbar und somit sehr beliebt bei Arbeitgebern. Von A wie Aushilfe im Logistikbereich bis Z wie Zusteller dürfte für jeden von euch etwas dabei sein. Lasst uns mit den Klassikern beginnen:

Für kontaktfreudige Nachtschwärmer: Kellnern.

In nahezu jeder Bar, jedem Café und in vielen Clubs  wird ständig nach Kellnern und Barpersonal gesucht. Wenn ihr also offen seid, gern mit Menschen zusammen arbeitet und kein Problem mit Nachtschichten habt, könnte das genau das richtige für euch sein. In der Regel sind keine besonderen Voraussetzungen nötig. Bei der Arbeit als Barkeeper ist es von Vorteil, wenn ihr bereits einen entsprechenden Lehrgang absolviert habt.

Anni, angehende Publizistik Studentin

Kellnern ist für mich: „Eine abwechslungsreiche Möglichkeit Geld zu verdienen und nebenbei noch neue Leute kennen zu lernen.“

Theresa, Studentin Kommunikationsdesign

Kellnern bedeutet für mich: „vor allem Menschenkontakt.  Zudem kann ich meine Grenzen austesten in Bezug auf Belastbarkeit und Stressauswirkungen. Unter den Kollegen herrscht ein lockerer Umgang, das ist toll. Spaß, Geld und Musik auf einmal, was will man mehr?“

Für dauerfreundliche Typen mit Konzentration: Kassieren.

Wo auch immer ihr euer Geld loswerden wollt, bezahlt wird bei der netten Frau oder dem höflichen Mann an der Kasse! Auch ihr könnt eine bzw. einer von ihnen werden! Als Kassierer arbeiten bedeutet aber mehr als einfach nur Waren abscannen. Unablässige Freundlichkeit ist ein absolutes Muss, egal welche Laune der Kunde gerade an den Tag legt. Zudem solltet ihr für diese doch teilweise sehr monotone Arbeit einen gewissen Grad an Ausdauer mitbringen, denn auch nach einem dreistündigen Ansturm auf eure Kasse müsst ihr in der Lage sein noch hochkonzentriert zu arbeiten. Wird etwas geklaut oder stimmt am Ende die Kasse nicht, seid ihr ganz allein dafür verantwortlich. Besonders beliebte Arbeitgeber sind große Bau- und Supermarktketten aber auch in Drogerien oder dem kleinen Laden bei euch um die Ecke könnt ihr euer Glück versuchen.

Carolina, BWL Studentin

Kassieren ist für mich: „Sehr lukrativ, etwas monoton und anstrengend aber durch den Kundenkontakt manchmal auch sehr amüsant!“

Für alle, die Essen lieben:

Fastfood essen kann jeder, selber machen nicht! Ob Burger King, Mc Donalds oder Subway –jeder braucht tatkräftige Unterstützung bei der Herstellung und dem Verkauf von Pommes, Hamburgern und Co. Wie beim Kellnern sind auch hier oftmals Nachtschichten angesagt – oder Frühschichten, je nachdem wie ihr es nennen wollt, denn einige Fastfoodketten haben fast 24 Stunden am Tag geöffnet.

Wenn euch der Geruch von Essen und Fett am frühen Morgen nicht auf den Magen schlägt und ihr gern einer Tätigkeit nachgehen wollt, bei der ihr etwas herstellen könnt, ist ein Job als Burgerflipper oder Sandwichartist eine gute Wahl. Alles was ihr mitbringen müsst, ist ein Gesundheitszeugnis. Vorkenntnisse sind – wie bei jedem Job – von Vorteil, aber nicht erforderlich.

Bonnie, Studentin Erziehungswissenschaft

Bei Subway arbeiten bedeutet für mich: „Flexibel arbeiten zu können, um das Studentenleben genießen zu können und Spaß beim Umgang mit Kunden zu haben.“

Für kluge Köpfe mit Ausdauer: Nachhilfe geben

Ihr wisst in Mathe, Englisch, Bio & Co. wo’s langgeht? Dann nutzt euer Wissen doch, um euren Kontostand aufzubessern. Nachhilfelehrer werden immer gesucht ob für Schüler,  Auszubildende oder Studenten. Natürlich müsst ihr hierfür einige Voraussetzungen erfüllen: zum einen  benötigt ihr sehr gute Kenntnisse auf dem Gebiet, in dem ihr unterrichten wollt, damit ihr Fragen korrekt und sicher beantworten könnt. Zum anderen die Fähigkeit und vor allem die Ausdauer Sachverhalte so lange und so oft zu erklären, bis euer Schützling alles verstanden hat. Zu guter Letzt solltet ihr Offenheit und Freundlichkeit ausstrahlen um ein vertrauensvolles Verhältnis zu eurem Schüler aufzubauen.

Janine, BWL Studentin

Nachhilfe geben bedeutet für mich: „Leuten Problemthemen näher zu bringen und so zu erklären, dass sie diese nicht nur verstehen sondern eventuell sogar Spaß daran haben.“

War nicht das Richtige für euch dabei oder mögt ihr’s etwas ausgefallener? Der Fantasie sind bei Nebenjobs keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Beschäftigung als Spielekonsolentester oder Testeinkäufer? Auch in der Videothek gibt es oftmals Einsatzmöglichkeiten für Studenten. Die kontaktfreudigen, redegewandten unter euch können sich auch als Promoter, beim Flyer verteilen, oder als Call-Center Agent versuchen.

Mit Vorsicht zu genießen sind Jobs, durch die eure Gesundheit beeinträchtigt werden könnte, wie der Einsatz als Proband für wissenschaftliche Studien von Pharmaunternehmen, oder Tätigkeiten die einen negativen Einfluss auf euren Lebenslauf haben könnten.

Kleiner Tipp zum Schluss: die meisten Aushilfs- und Minijobs werden nicht ausgeschrieben, also schickt doch einfach mal eine Initiativbewerbung an den Betrieb eurer Wahl.