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Studenten-Apps im Test

Rund um's Studium

Ein Blick in den Google Play- oder App Store verrät: Mittlerweile gibt es für jede Lebenslage sinnvolle und weniger sinnvolle Apps. Auch für das Studentenleben haben findige Programmierer geeignete Apps entwickelt. Wir stellen dir einige von ihnen vor. Wenn nicht anders angegeben sind alle Apps sowohl für Android als auch iOS verfügbar.

Apps im Straßenverkehr

Bei vielen Unis kannst du mit deinem Studentenausweis die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Die Öffi-App verrät dir die schnellste Bus- oder Straßenbahnverbindung zum Campus. Geht es am Wochenende oder in den Semesterferien nach Hause, hast du viele Möglichkeiten, um nach Hause zu kommen. Du kannst dir mit der BlaBlaCar-App eine Mitfahrgelegenheit suchen oder dir via DB Navigator eine Zugverbindung samt Ticket organisieren. Darüber hinaus bietet die Webseite www.busliniensuche.de eine gleichnamige App an. Die Suchmaschine für Fernbusse gibt dir nicht nur Auskunft über verfügbare Fahrten. Du gelangst über die App auch direkt in den Buchungsprozess der einzelnen Fernbusunternehmen.

Apps in der Bibliothek

Du bist in der Bibo und dein gesuchter Titel ist vergriffen? Den Gang hättest du dir mit Web Opac App vielleicht sparen können. Sie ermöglicht Android-Nutzern einen kostenlosen mobilen Zugang auf die Kataloge und Mitgliedskonten von über 1000 öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. Leider gibt es eine Android-Variante nur in der kostenpflichtigen Plus-Edition. Eine Alternative ist die App Onleihe, die es für beide Betriebssysteme gibt. Darüber hinaus bieten einige Bibliotheken, wie zum Beispiel die Hochschulbibliothek Augsburg, mittlerweile eigene Apps an.

Organisationstalente

Die ersten Tage auf dem Campus sind schwer. Dein Stundenplan ist unübersichtlich, du weißt nicht, wo welches Gebäude steht und wer ist überhaupt dein Dekan? Viele Universitäten und Hochschulen bieten daher inzwischen ebenfalls eigene Apps an, die den Einstieg in das Studentenleben erleichtern sollen. Ist dem nicht so, kannst du auf andere Apps zurückgreifen, die dir die Organisation deines Alltags erleichtern. Oftmals sind auf deinem Smartphone schon genügend geeignete Apps vorinstalliert. Mit einer Kalender- oder Notiz-App lässt sich bereits viel machen.

Ein übersichtlicher Stundenplan ist das A und O. Empfehlenswert ist TimeTable++. Neben dem Stundenplan bietet die App Funktionen für Hausaufgaben, Prüfungen und Noten an.

Im Studium ist es inzwischen nicht selten, dass Dozenten ihre Skripte an einen Studenten weitergeben, der die Aufzeichnungen dann für alle in eine Cloud hochladen soll. Empfehlenswert dafür ist zum Beispiel der Anbieter Dropbox, für den es auch eine App gibt.

Vorträge oder wissenschaftliche Arbeiten in größeren Gruppen gehören zum Studienalltag. Treffen zu vereinbaren ist aber manchmal nicht leicht. Bevor ihr euch in Messenger-Gruppen stundenlang hin und her schreibt, schlage deinen Kommilitonen doch mit der Doodle-App verschiedene Termine vor, über die ihr anschließend abstimmt. 

Nützliche Haushaltshelfer

Auf leeren Magen lernt es sich schlecht. Mit der Mensa App kannst du den Speiseplan der Woche checken und weißt, ob sich ein Besuch lohnt oder nicht. Bequemst du dich hinter den eigenen Herd, liefert dir die App der Webseite Chefkoch.de genügend Rezeptideen.

Zum Studentenklischee gehört ein chaotisches Haushaltsleben. Dem kannst du mit einigen Apps aus dem Weg gehen. Frag-Mutti liefert dir unzählige Tipps zum Wäschewaschen und Putzen sowie Rezepte. Mit Apps wie Flatastic behältst du den Überblick über die WG-Kasse und du kannst darüber hinaus Einkaufslisten und Putzpläne erstellen und koordinieren.

Stephan Meyer