Navigation öffnen

Spiele dich in deine Zukunft!

Leben

Du interessierst Dich für Spiele? Und zwar nicht nur, welche Du als nächsten ausprobieren kannst, sondern wie so ein Game für PlayStation, Nintendo oder PC eigentlich entsteht?

Dann bist Du bei der Games Academy in genau richtig! Wir waren für Dich in Berlin und konnten uns vor Ort selbst mit der Entwicklung von Games beschäftigen. Mehr oder weniger erfolgreich – aber sagen wir so – wir sind mit interessanten Infos für Dich zurückgekehrt!

Was zeichnet die Games Academy genau aus?

Wir sind seit 14 Jahren als erste europäische Schule für den Bereich Computerspielentwicklung auf dem Markt - also ein Vorreiter.  Dadurch haben wir natürlich viel pädagogische Erfahrung. Die Games Academy hat einen großen Praxisbezug, denn wir arbeiten ausschließlich mit Dozenten aus der Branche zusammen.

Zusätzlich sind wir in Europa die einzige Schule, die mit dem Nintendo Developer Kit ausgestattet ist. Das heißt man hat die Möglichkeit Spiele für Nintento-Konsolen zu programmieren bzw. in der Entwicklerumgebung zu arbeiten. Da gibt es neben uns in Europa noch eine Schule in Japan und Nordamerika, mit denen wir eine Kooperation haben.

logo games academy

Eine wichtige Frage für alle zukünftigen Studenten:
Benötigt man für das Studium an der Games Academy Vorkenntnisse oder kann man bei „null“ starten?

Ja, Vorkenntnisse sind eindeutig für alle zukünftigen Studenten wichtig.  Je nachdem für welchen Studiengang man sich bewirbt, muss jeder Bewerbung eine Arbeitsprobe beigelegt werden. Zum Beispiel im Gamedesign, in dem bereits erste selbst ausgedachte Spielideen oder -konzepte gebastelt und beigelegt werden. Natürlich setzen wir hierfür noch keine professionelle Software voraus! Wir möchten lediglich feststellen, ob sich der Bewerber schon im Vorhinein mit den Ausbildungsinhalten auseinander gesetzt hat.

Wie kann man sich die Atmosphäre auf dem Campus vorstellen?

Die Games Academy in Berlin hat insgesamt 200 Studierende. Die Vorlesungen sind auf maximal 20 Schüler begrenzt. Zwischen den Dozenten und den Schülern herrscht allgemein ein familiäres Klima. Man trifft sich auch auf Konferenzen oder Messen, auf denen man als „Familie“ auftritt. Viele Schüler sind mit ihren Professoren auch auf „Du“.

 

Auf eurer Webseite steht, dass Ihr Inhalte „spielerisch“  an die Schüler vermitteln wollt. Was kann man sich darunter vorstellen?

Ja, das stimmt – unsere Dozenten sind alle aus der Praxis und selbst aktive Entwickler. Das heißt, sie geben Ihr Wissen aus der Praxis natürlich auch bei der Entwicklung von Games weiter. Dadurch bekommt jedes Projekt natürlich auch etwas „spielerisches“ – jede Menge Praxisbezug ist da garantiert.

 

Werde Spieleentwickler

 

 

 

Was genau sind das für Projekte, bei denen sich die Studenten einbringen können?

Das sind interne Projekte der Hochschule und sind nicht für den kommerziellen Gebrauch ausgelegt. Wir bieten den Studierenden und Auszubildenden hier eine Plattform, um ihre Projekte vorzustellen. Diese können online gestellt werden und von jedem, auch extern „angespielt“ und ausprobiert werden.

Außerdem werden viele Projekte auch bei diversen Preisverleihungen eingereicht und nominiert. Das ist natürlich toll für die Studenten, da sie jede Menge Branchen-Kontakte knüpfen und Punkte für ihren Lebenslauf sammeln können. Auch dieses Jahr sind wir wieder nominiert, z.B. für den Deutschen Computerspielpreis unter der Rubrik „Bestes Nachwuchskonzept“ – insgesamt sind gerade einmal drei Spiele aus Deutschland nominiert. Daher sind wir natürlich besonders stolz drauf. Wir sind eigentlich jedes Jahr nominiert das heißt, wir haben schon eine hohe Qualität.

 

Wie sind die Zukunftschancen nach der Ausbildung? Was machen viele Ihrer Abgänger?
Aus dem letzten Jahr ist zum Beispiel ein Mädchen zu YAGER in Berlin gegangen. Viele Schüler gehen danach auch zu Crytek in Frankfurt am Main oder zu Triple A. Das sind alles große hochprozentige Spielehersteller. Bei solchen Arbeitgebern kann man natürlich sagen, dass es erfolgreich ist, weil sie es einfach geschafft haben.  Es kommt auch oft dazu, dass sich Schüler nach dem Abschluss der Ausbildung mit ihren Projekte erfolgreich selbstständig gemacht haben. Weiblich sowie männliche Absolventen sind 50:50 erfolgreich.

 

Was für Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für das Studium an der Games Academy?

Zum einen gibt es natürlich staatliche Förderungen wie z.B. BAföG oder den KfW-Bildungskredit. Wir selbst bieten aber auch Teilstipendien für bestimmte Bereiche an.
Die Teilstipendien reduzieren die Kosten auf 50 % der Gesamtsumme. Das sind monatlich 395 €uro.  Es gibt also einige Unterstützungsmöglichkeiten. Trotzdem ist eine Finanzierung des Studiums an der Games Academy ohne finanzielle Eigenleistung nicht möglich. Etwas an Grundkapital mitzubringen ist von Vorteil. Wir möchten auch allen Studenten davon abraten, neben dem Studium zu arbeiten, denn insgesamt ist es sehr zeit- und arbeitsaufwendig. Neben dem eigentlichen Studium gibt es auch viele Projekte, die ebenfalls Zeit beanspruchen. Es wäre schade, wenn die schulischen Leistungen unter der Nebenbeschäftigung leiden würden.