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Soft Skills – Allrounder-Fertigkeiten im Check!

News rund um die Ausbildung

Den perfekten Azubi gibt es nicht. Kein Mensch ist so gut, dass er alles beim ersten Mal richtig macht. Ansonsten bräuchte es ja auch keine Ausbildungen mehr geben. Allerdings gibt es gewisse Eigenschaften, die einem das Lehrlingsleben und auch den späteren Berufseinstieg deutlich einfacher machen können. Welche Fertigkeiten das sind, verrät euch PLANBAR im „Soft Skills“-Check!

Was sind Soft Skills?

„Soft Skills“ kann man wortwörtlich mit „weiche Fertigkeiten“ übersetzen. Das bedeutet, dass diese Eigenschaften nicht nachweisbar (wie zum Beispiel das bestandene Abitur) sind, sondern die Persönlichkeit beschreiben und das nachweisbare Fachwissen erweitern. Man kann sie also auch als soziale Kompetenzen bezeichnen. Mit dem Fachwissen, den sogenannten „Hard Skills“, bilden sie die Schlüsselqualifikationen für deine spätere Ausbildung und deinen Beruf.

Warum sind Soft Skills so wichtig?

Du bist fit am PC? Grandios mit Sprachen? Ein Mathe-Wunderkind? Damit kannst du auf der einen Seite durchaus deine fachliche Kompetenz unter Beweis stellen. Allerdings ist heutzutage der Kontakt mit Menschen Gang und Gebe und nahezu unausweichlich. Der richtige Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Konfliktsituationen ist also auch von entscheidender Bedeutung! Und genau da setzen die Soft Skills ein. Schließlich bringt es niemandem etwas, wenn du zum Beispiel vor Angst beim Kundengespräch kein Wort raus bekommst. Stattdessen ist es wichtig, gekonnt mit solchen Situationen umzugehen, beispielsweise durch selbstbewusstes Auftreten, einen kühlen Kopf und Verständnis. Sich flexibel auf Veränderungen und neue Menschen einlassen zu können, ist eine wichtige Schlüsselqualifikation und kann einem Bewerber durchaus die eine oder andere schlechte Mathe-Note ausgleichen.

Was sind die wichtigsten Soft Skills für die Ausbildung?

Soft Skills zeigen, wie du als Mensch tickst. Das bedeutet nicht, dass jeder unbedingt die gleichen Fertigkeiten besitzen muss. Auch kommt es auf die Berufswahl an. So müssen Designer beispielsweise kreativ und flexibel sein, Architekten wiederum sorgfältig und verantwortungsbewusst. Hier findest du die wichtigsten Soft Skills, die dir fast immer weiterhelfen:

Teamfähigkeit

Das A und O in der Ausbildung! Du bist Azubi, bist also noch nicht mit den Arbeitsabläufen im Unternehmen vertraut. Deshalb ist es wichtig, dass du mit deinen Kollegen arbeitest und dich nicht versteckst oder versuchst, ohne Hilfe klarzukommen. Schließlich sind sie dafür da, dir zu helfen und dich in die Arbeitswelt einzuführen. 

Kritikfähigkeit

Als Auszubildender stehst du immer unter Beobachtung und wirst von deinen Vorgesetzten bewertet. Das ist auch gut so, schließlich hilft dir jedes Feedback, dich weiterzuentwickeln. Dass da nicht nur Lob auf dich wartet, sollte dir bewusst sein. Aber auch das ist nicht schlimm: Kein Mensch ist perfekt, du lernst schließlich als Azubi und keine Kritik ist böse gemeint – nimm sie dir also zu Herzen und wachse daran! 

Kommunikationsfähigkeit

Die Art, wie du mit Konflikten, Diskussionen und verschiedenen Gesprächspartnern umgehst, ist von entscheidender Bedeutung! Du musst deine Situation und die Problematik des Gesprächs korrekt aufnehmen, verarbeiten und vernünftig wiedergeben können. Dabei spielen auch Grammatik und Rechtschreibung eine wichtige Rolle.

Disziplin

Selbsterklärend: Wenn dir dein Chef eine langweilige Aufgabe übergibt, so gilt es: bleib hart! Hände weg vom Handy und trotz aller Ablenkung oder Monotonie bei der Sache bleiben und deine Arbeit gut machen. Auch das gehört nun mal zur Ausbildung. Wie sagt man so schön: Lehrjahre sind keine Herrenjahre!

Flexibilität

Die Arbeitswelt befindet sich ständig im Wandel. Umso wichtiger ist es, dass du flexibel mit neuen Situationen umgehen kannst. Neue Techniken, Arbeitsmethoden und Aufgaben sollten nach einer kurzen Einarbeitung für dich kein Problem sein. Wenn du Veränderungen gegenüber aufgeschlossen bist und dich schnell darauf einlassen kannst, ist das eine gute Voraussetzung!

Natürlich kann es sein, dass die eine oder andere Fertigkeit dieser Liste eher ein Schwachpunkt statt eine Stärke von dir sind. Aber auch das ist kein Problem. Die Ausbildung ist dazu da, um dir bei deiner charakterlichen Entwicklung zu helfen. Du kannst im Laufe der Lehre Eigenschaften wie deine Kommunikationsfähigkeit verbessern, da du praxisnahe Erfahrungen sammeln kannst.

Denke immer dran: Kein Mensch ist perfekt. Wichtig ist, dass du bemüht bist, dein Bestes zu geben und an deinen Aufgaben und Erfahrungen zu wachsen. Denn mit Ehrgeiz überzeugst du immer!