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Ronny Kuhlmann – PLANBAR im Gespräch mit einem, der es geschafft hat

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Schule – Wehrdienst – Ausbildung – Erfahrung sammeln – Selbstständigkeit! Klingt das für dich auch nach einer steilen Karriere? Wir haben Ronny Kuhlmann, einen Eventkoch aus der Lausitz, für euch interviewt und dabei herausgefunden was wichtig ist, um ein erfolgreicher Koch zu werden.

Hey Ronny, wolltest du schon immer Koch werden?

Ja ich wollte schon immer in der Küche arbeiten. Früher durfte ich mit meiner Tante in der Küche vom City Hotel kochen. Davon abgesehen habe ich auch schon immer gern gebacken. Das Arbeiten in der Küche hat mir damals schon so viel Spaß gemacht. Den konnte ich mir über die ganzen Jahre als Koch auch bewahren.

Was was bietet dir dieser Beruf, was dich so reizt?

Besonders schön ist es, dass man so flexibel ist. Mal koche ich bei einem Turnier und mal koche ich auf einer Messe oder einer Betriebsfeier. Man lernt so viele Leute kennen und ist viel unterwegs. Gerade die viele Abwechslung macht mir Spaß. Mir persönlich bietet der Job viel mehr, als in den Töpfen zu sehen ist.

 Was denkst du, Ronny, was man mitbringen muss und wo die Interessen liegen sollten, damit man erfolgreich wird?

Eigentlich ist nur wichtig, dass man Spaß beim Kochen hat und auch gerne mit Leuten in Kontakt kommt. Natürlich sollte man Fächer wie Mathe, Bio, Chemie und Deutsch beherrschen. Das kann man sich erst einmal nicht vorstellen. Zum Beispiel Mathe und kochen?! Ja doch! Durch Rechnungen wie den Dreisatz kann man Portionen an die Gästemenge angleichen und das ist besonders wichtig, um keine Lebensmittel zu verschwenden oder zu verhindern, dass Gäste hungrig nach Hause gehen müssen.

 Gibt es für dich auch einen Haken an dem Beruf des Kochs?

Man muss natürlich wissen, dass Köche grundsätzlich arbeiten, wenn andere Leute frei haben – also feiertags, wochenends und nachts. Auch die Bezahlung ist für diese Arbeitszeiten nicht zu groß. Aber wie gesagt – MAN MUSS DIESEN JOB LIEBEN. Wenn man sich fürs Kochen entscheidet, ist es mehr eine Berufung als ein Beruf. Zumindest für mich.

 Würdest du auch Schülern die Möglichkeit geben, bei dir ein Praktikum oder gar eine  Ausbildung zu machen?

Klar!! Ich bin immer auf der Suche nach interessierten Schülern. Was mir jedoch wichtig ist – sowohl bei Praktikanten als auch bei Auszubildenden – dass die Schüler aus sich rausgehen können. Schulnoten spielen dann erst mal eine untergeordnete Rolle.