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PLANBAR stellt vor: Das OSZ Lausitz!

Allgemein

Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, geht zuerst auf die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsbetrieb für sich. Doch wer A wie Ausbildungsbetrieb sagt, muss auch B wie Berufsschule sagen. Denn während einer dualen Berufsausbildung werden Praxis im Unternehmen und Theorie in der Schule kombiniert. Doch wie sieht der Alltag in der Berufsschule aus? Was erwartet dich? Wir haben die Schule in Sedlitz, Abteilung 2 des Oberstufenzentrums Lausitz, genauer unter die Lupe genommen, denn hier findet unter anderem der Berufsschulunterricht für Auszubildende im regionalen Tourismus- und Gastrobereich statt.

Seit 2002 werden in Sedlitz Azubis verschiedenster Ausbildungsunternehmen unterrichtet. Die Schule hat neben Wirtschaft und Verwaltung das Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft als Ausbildungsschwerpunkt. Frau Birnbaum, seit 2003 die Leiterin der Abteilung 2 in Sedlitz, verrät uns, dass es für manche Schüler eine ganz schöne Umgewöhnung von der normalen Schule zum Berufsschulunterricht ist. „Das liegt vor allem daran, dass unser Unterricht völlig anders aufgebaut ist: Wir beschulen im Block, das bedeutet, dass die Auszubildenden innerhalb eines Ausbildungsjahres jeweils für 13 Wochen zu uns ans OSZ kommen. Hier werden sie dann neben berufsübergreifenden Fächern wie Deutsch oder Sozialkunde vor allem im Lernfeldunterricht unterrichtet, speziell auf ihren zukünftigen Beruf zugeschnitten. Dabei setzen wir hauptsächlich auf projekt- und teamorientierten Unterricht sowie auf Gruppen- und Partnerarbeiten. Aber meist gewöhnen sich die Schüler sehr schnell an die neue Art des Lernens.“ Um den Berufsschulunterricht dabei so praxisbezogen und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, stehen den Azubis in Sedlitz ganz besondere Lernorte zur Verfügung: Die angehenden Köche sind einmal pro Woche in der hervorragend ausgestatteten Lernküche zu finden, in welcher sie Gerichte zubereiten und die richtigen Handgriffe erlernen. Die Restaurantfachfrauen/-männern lernen im Lernrestaurant, wie sie eine Tafel richtig eindecken oder die Gäste bedienen.

Besonderes Augenmerk legt die Schule in Sedlitz auf seine touristischen Ausbildungsangebote, wie zum Beispiel die Kaufleute für Tourismus und Freizeit oder auch Ausbildungsberufe in der Gastronomie, denn: „Der Tourismus ist das Zukunftsfeld unserer Region, ein weiteres, derart zukunftsträchtiges haben wir derzeit nicht“, bemerkt Frau Rucho, zuständig für die Ausbildung der Tourismuskaufleute. „Der Bergbau ist weg, die nachfolgende Industrie tut sich schwer bei der Ansiedlung und der Tourismus fasst vor allem im Seenland oder auch im Spreewald so richtig Fuß. Dabei sprechen wir hier wirklich von einer Branche, welche noch in den Startlöchern in unserer Region steht – in den nächsten Jahren wird sie zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wer sich heute für eine Ausbildung im Bereich Tourismus in unserer Region entscheidet, hat später einen gesicherten, tollen Arbeitsplatz.“ Vorurteile der Branche, wie zum Beispiel die schwierigen Arbeitszeiten, fegt sie dabei vom Tisch: „Ich sage immer zu meinen Auszubildenden – denken Sie daran, Sie haben den großen Vorteil, dass Sie dort arbeiten, wo andere nur Urlaub machen können!“
Vor allem bekämen Azubis jetzt die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Seenlandes teilzuhaben. „Wir führen in der Schule regelmäßig Projekte durch, bei denen die Azubis ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. So gestalteten wir zum Beispiel das offizielle Gastgeschenk des Landrates OSL: Ein sonnenförmiger USB-Stick, welcher Informationen über den Landkreis Oberspreewald-Lausitz enthält. Das besondere daran ist seine lange Haltbarkeit, der USB-Stick ist genauso lang haltbar wie die wirkliche Sonne, da er mit einer extrem widerstandsfähigen Beschichtung versehen ist. Jeder noch so kleine Schritt, beginnend bei der Materialauswahl über die Gestaltung der Sonne bis hin zum verfassen von Artikeln für den USB-Stick – alles haben die Azubis komplett allein gemacht.“, berichtet Frau Rucho stolz. Wer als gern kreativ wird und gern Projekte organisiert und daran teilnimmt, ist hier am OSZ in Sedlitz genau richtig.

Neben dem praxisbezogenen Unterricht bietet das OSZ Lausitz seinen Azubis noch eine Abwechslung der besonderen Art: einen 4-wöchigen Austausch mit einem niederländischen College, der nach Rücksprache mit dem Ausbildungsbetrieb möglich ist. Finanziert und unterstützt wird der Austausch durch das Erasmus-Programm der Europäischen Union. „Besonders für die Touristiker ist es eine tolle Chance, ihr Englisch zu verbessern. Aber nicht nur Touristiker dürfen teilnehmen, auch Azubis aus anderen Bereichen, wie zum Beispiel angehende Gastronomen und KFZ-Mechaniker beteiligen sich am Programm“, erklärt uns Frau Rucho.

Wir haben die Abteilung 2 des OSZ Lausitz in Sedlitz als tollen Lernort mit einer familiären Atmosphäre kennengelernt. Solltest du dich für eine Ausbildung im Bereich Tourismus entscheiden, findest du hier einen starken Partner für deine Ausbildung, der immer ein offenes Ohr für dich hat. Auch bei Problemen unterstützen die Lehrkräfte hier – egal, ob bei Problemen mit der Ausbildung, deinem Ausbildungsbetrieb oder bei der Prüfungsvorbereitung. Zwei Tipps wollen dir Frau Birnbaum und Frau Rucho noch mit auf den Weg geben bei deiner Berufsorientierung:

Frau Rucho: „Ein Praktikum in deinem Wunschberuf ist wirklich sehr hilfreich! So kannst du schon einmal in den Arbeitsumfang  reinschnuppern und deine zukünftigen Kollegen kennenlernen – nur wenn du dich wirklich wohlfühlst, wird dir die Ausbildung später jede Menge Freude bereiten. Sei einfach bereit, neues kennenzulernen und aufzunehmen, geh aufgeschlossen in die Zukunft und sei vor allem eins: selbstbewusst!“

Frau Birnbaum: „Wir brauchen unbedingt neue Azubis! Jedes Jahr bleiben so viele Ausbildungsplätze frei, das ist wirklich schade. Meiner Meinung nach findet jeder Schüler hier in der Region eine Ausbildung, welche zu ihm passt. Und die Übernahmechancen sind gut, vor allem im Tourismus und der Gastronomie: Wer dafür sein Herz entdeckt, hat hier in der Region sehr gute Chancen. Mein Tipp: Durchhaltevermögen. Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, jetzt geht es in die richtige Berufswelt. Doch wenn man sich für einen Ausbildungsberuf entscheidet, der einem wirklich Spaß macht, lohnt es sich allemal!“

Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, geht zuerst auf die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsbetrieb für sich. Doch wer A wie Ausbildungsbetrieb sagt, muss auch B wie Berufsschule sagen. Denn während einer dualen Berufsausbildung werden Praxis im Unternehmen und Theorie in der Schule kombiniert. Doch wie sieht der Alltag in der Berufsschule aus? Was erwartet dich? Wir haben die Schule in Sedlitz, Abteilung 2 des Oberstufenzentrums Lausitz, genauer unter die Lupe genommen, denn hier findet unter anderem der Berufsschulunterricht für Auszubildende im regionalen Tourismus- und Gastrobereich statt.

Seit 2002 werden in Sedlitz Azubis verschiedenster Ausbildungsunternehmen unterrichtet. Die Schule hat neben Wirtschaft und Verwaltung das Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft als Ausbildungsschwerpunkt. Frau Birnbaum, seit 2003 die Leiterin der Abteilung 2 in Sedlitz, verrät uns, dass es für manche Schüler eine ganz schöne Umgewöhnung von der normalen Schule zum Berufsschulunterricht ist. „Das liegt vor allem daran, dass unser Unterricht völlig anders aufgebaut ist: Wir beschulen im Block, das bedeutet, dass die Auszubildenden innerhalb eines Ausbildungsjahres jeweils für 13 Wochen zu uns ans OSZ kommen. Hier werden sie dann neben berufsübergreifenden Fächern wie Deutsch oder Sozialkunde vor allem im Lernfeldunterricht unterrichtet, speziell auf ihren zukünftigen Beruf zugeschnitten. Dabei setzen wir hauptsächlich auf projekt- und teamorientierten Unterricht sowie auf Gruppen- und Partnerarbeiten. Aber meist gewöhnen sich die Schüler sehr schnell an die neue Art des Lernens.“ Um den Berufsschulunterricht dabei so praxisbezogen und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, stehen den Azubis in Sedlitz ganz besondere Lernorte zur Verfügung: Die angehenden Köche sind einmal pro Woche in der hervorragend ausgestatteten Lernküche zu finden, in welcher sie Gerichte zubereiten und die richtigen Handgriffe erlernen. Die Restaurantfachfrauen/-männern lernen im Lernrestaurant, wie sie eine Tafel richtig eindecken oder die Gäste bedienen.

Besonderes Augenmerk legt die Schule in Sedlitz auf seine touristischen Ausbildungsangebote, wie zum Beispiel die Kaufleute für Tourismus und Freizeit oder auch Ausbildungsberufe in der Gastronomie, denn: „Der Tourismus ist das Zukunftsfeld unserer Region, ein weiteres, derart zukunftsträchtiges haben wir derzeit nicht“, bemerkt Frau Rucho, zuständig für die Ausbildung der Tourismuskaufleute. „Der Bergbau ist weg, die nachfolgende Industrie tut sich schwer bei der Ansiedlung und der Tourismus fasst vor allem im Seenland oder auch im Spreewald so richtig Fuß. Dabei sprechen wir hier wirklich von einer Branche, welche noch in den Startlöchern in unserer Region steht – in den nächsten Jahren wird sie zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wer sich heute für eine Ausbildung im Bereich Tourismus in unserer Region entscheidet, hat später einen gesicherten, tollen Arbeitsplatz.“ Vorurteile der Branche, wie zum Beispiel die schwierigen Arbeitszeiten, fegt sie dabei vom Tisch: „Ich sage immer zu meinen Auszubildenden – denken Sie daran, Sie haben den großen Vorteil, dass Sie dort arbeiten, wo andere nur Urlaub machen können!“
Vor allem bekämen Azubis jetzt die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Seenlandes teilzuhaben. „Wir führen in der Schule regelmäßig Projekte durch, bei denen die Azubis ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. So gestalteten wir zum Beispiel das offizielle Gastgeschenk des Landrates OSL: Ein sonnenförmiger USB-Stick, welcher Informationen über den Landkreis Oberspreewald-Lausitz enthält. Das besondere daran ist seine lange Haltbarkeit, der USB-Stick ist genauso lang haltbar wie die wirkliche Sonne, da er mit einer extrem widerstandsfähigen Beschichtung versehen ist. Jeder noch so kleine Schritt, beginnend bei der Materialauswahl über die Gestaltung der Sonne bis hin zum verfassen von Artikeln für den USB-Stick – alles haben die Azubis komplett allein gemacht.“, berichtet Frau Rucho stolz. Wer als gern kreativ wird und gern Projekte organisiert und daran teilnimmt, ist hier am OSZ in Sedlitz genau richtig.

Neben dem praxisbezogenen Unterricht bietet das OSZ Lausitz seinen Azubis noch eine Abwechslung der besonderen Art: einen 4-wöchigen Austausch mit einem niederländischen College, der nach Rücksprache mit dem Ausbildungsbetrieb möglich ist. Finanziert und unterstützt wird der Austausch durch das Erasmus-Programm der Europäischen Union. „Besonders für die Touristiker ist es eine tolle Chance, ihr Englisch zu verbessern. Aber nicht nur Touristiker dürfen teilnehmen, auch Azubis aus anderen Bereichen, wie zum Beispiel angehende Gastronomen und KFZ-Mechaniker beteiligen sich am Programm“, erklärt uns Frau Rucho.

Wir haben die Abteilung 2 des OSZ Lausitz in Sedlitz als tollen Lernort mit einer familiären Atmosphäre kennengelernt. Solltest du dich für eine Ausbildung im Bereich Tourismus entscheiden, findest du hier einen starken Partner für deine Ausbildung, der immer ein offenes Ohr für dich hat. Auch bei Problemen unterstützen die Lehrkräfte hier – egal, ob bei Problemen mit der Ausbildung, deinem Ausbildungsbetrieb oder bei der Prüfungsvorbereitung. Zwei Tipps wollen dir Frau Birnbaum und Frau Rucho noch mit auf den Weg geben bei deiner Berufsorientierung:

Frau Rucho: „Ein Praktikum in deinem Wunschberuf ist wirklich sehr hilfreich! So kannst du schon einmal in den Arbeitsumfang  reinschnuppern und deine zukünftigen Kollegen kennenlernen – nur wenn du dich wirklich wohlfühlst, wird dir die Ausbildung später jede Menge Freude bereiten. Sei einfach bereit, neues kennenzulernen und aufzunehmen, geh aufgeschlossen in die Zukunft und sei vor allem eins: selbstbewusst!“

Frau Birnbaum: „Wir brauchen unbedingt neue Azubis! Jedes Jahr bleiben so viele Ausbildungsplätze frei, das ist wirklich schade. Meiner Meinung nach findet jeder Schüler hier in der Region eine Ausbildung, welche zu ihm passt. Und die Übernahmechancen sind gut, vor allem im Tourismus und der Gastronomie: Wer dafür sein Herz entdeckt, hat hier in der Region sehr gute Chancen. Mein Tipp: Durchhaltevermögen. Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, jetzt geht es in die richtige Berufswelt. Doch wenn man sich für einen Ausbildungsberuf entscheidet, der einem wirklich Spaß macht, lohnt es sich allemal!“