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PLANBAR im Interview mit „DO I SMELL CUPCAKES“

Leben

Benannt nach einem Ausruf der Kultfigur Homer Simpson macht die Indie-Rock-Band „DO I SMELL CUPCAKES“ in den kommenden Monaten Deutschland auf zahlreichen Konzerten unsicher. Ebenfalls auf dem Programm steht ihre „Geburtsstadt“ Cottbus. Am 19. März ab 21 Uhr könnt ihr die vier Jungs im Bebel live erleben. Mit im Gepäck haben sie selbstverständlich Songs wie „RUNSTOPRUN“ oder auch die Klavier-Ballade KINGDOM OF GOD ihrer neuesten EP „CHRONICLES“. Wir haben die (mittlerweile) Wahlberliner für euch ein bisschen näher unter die Lupe genommen. Bandmitglied Dennis hat uns im Interview Rede und Antwort gestanden. Lest selbst!

Zunächst würden wir euch gern ein bisschen näher kennenlernen. Stellt euch doch mal kurz vor!

Wir sind die Band DO I SMELL CUPCAKES – bestehend aus Can Monarc (26 / Vocals), Dennis Depta (28 / Gitarre), Maximilian Tischler (36 / Bass und Vocals) und Jon-Jakob Gendner (19 / Drums).

Das sind Dennis, Jon-Jakob, Can und Maximilian der Band DO I SMELL CUPCAKES (v.l.n.r.)
Das sind Dennis, Jon-Jakob, Can und Maximilian der Band DO I SMELL CUPCAKES (v.l.n.r.) Foto: Viviane Wild

Seit wann gibt es euch als Band "DO I SMELL CUPCAKES" und wie habt ihr zusammen gefunden?

Die Band DO I SMELL CUPCAKES habe ich im Herbst 2005 mit Robert „Slady“ Marinow in Cottbus gegründet. Damals waren wir ein Quartett, heute sind wir es wieder. Nun mit ganz neuen Gesichtern und dem Lebens- und Schaffensmittelpunkt in Berlin.

Könnt ihr von der Musik leben oder ist es nur eine Art „professionales Hobby“?

Wir können weder davon leben, noch ist es ein professionelles Hobby. Der weltweite Musikmarkt, aber im Speziellen der deutsche, ist kaputt. Den sinkenden CD-Verkäufen der letzten Jahre wurden kaum neue Verwertungsmöglichkeiten für die Künstler entgegengestellt. Unsere neue EP „CHRONICLES“ wurde 5000 Mal in den letzten Wochen auf Spotify gestreamt. Glückwunsch! 5 € bleiben davon bei uns. Davon können wir uns gemeinsam einen Döner und eine Cola teilen. Absurd. Dass der Musikmarkt sich nun über Merch- und Ticketverkäufe regeneriert, kann ich nicht glauben, wenn ich aus internen Quellen höre, wie die großen bekannten deutschen Bands nebenbei noch Fliesen legen gehen. Professionell betreiben wir das. Ein Hobby kann es nicht sein. Es ist für uns viel mehr als das. Wenn ich ein Hobby brauche, gehe ich Federball spielen.

Wie entstehen eure Lieder? Sind es persönliche Erlebnisse/Erfahrungen, die ihr in euren Liedern verarbeitet?

Wir haben ein wunderbares kleines Fachwerkhäuschen in Berlin. Das ist unser Ort, an dem wir gemeinsam an den Songs, Ideen, Riffs, Strukturen der einzelnen Bandmitglieder schrauben. Alle 4 nehmen Einfluss auf die Komposition, aber auch auf das Arrangement einer jeden einzelnen Nummer. Oft frickeln wir so lange daran rum, dass mehrere Monate für einen Track vergehen. Die Lyrics stammen vor allem von unserem Sänger Can (aber zum Teil auch vom Bassisten Maximilian Tischler). Can hat immer 4-5 Lyrikideen im Hinterkopf und schaut dann, was auf welche Nummer passt und funktionieren könnte. Dann nimmt er im Proberaum die Feinjustierung vor. Bei den Konzerten sehen wir dann schnell, was funktioniert und was nicht. Beim Aufnahmeprozess für die Platten geht es nochmal in die schönen Details und Spielereien: Backinggesänge, diverse Klavier- und Gitarrenspuren. Da werden die Songs dann rund!

Vom 18. März bis 13. Oktober gebt ihr insgesamt 14 Konzerte in ganz Deutschland und auch Tschechien (Prag). Wie ist das Leben auf „Tour“ denn für euch?

Es gibt nichts Schöneres, als mit seiner eigenen Musik die Welt zu entdecken. Unsere Musik hat uns bereits nach Japan, Israel, Ungarn und in die Slowakei gebracht. Aber auch in Städte wie Aachen, Jena und Riesa, die wir mit ihrem ganz eigenen Charme aufgesogen haben; auch in unser Musikmachen. Musik ist die einfachste Sprache. Sie öffnet Türen. Die Konzerte selbst, aber auch die menschlichen Eindrücke davor und danach und hinter den Kulissen. Das ist unglaublich! Vielleicht ja die „Bezahlung“, wenn man so will.

Was würdet ihr unseren Lesern empfehlen, die als Traumberuf „Musiker“ oder „Sänger“ haben?

Hört auf, zu covern! Habt keine Angst vor dem Publikum. Sucht euch 2-3 Freaks und macht euer eigenes Zeug, euren eigenen Sound. Lasst euch nicht korrumpieren und haut das Zeug in die Welt. Sie braucht es.

Weitere Infos zur Band gibt´s hier.

 

Und nicht vergessen: Die CUPCAKES sind ganz bestimmt auch live und hautnah in deiner Nähe zu erleben.

Alle Konzerttermine auf einen Blick:

18.03.2016 - basement bar, prague

19.03.2016 - bebel, cottbus

24.03.2016 - minchens, hannover

31.03.2016 - privatclub, berlin

22.04.2016 - h2o turmpark, magdeburg

23.04.2016 - hofspielhaus, münchen

06.05.2016 - löwen, tübingen

07.05.2016 - d'amato, wolfratshausen

17.06.2016 - halunkenburg, hof

08.07.2016 - rocktreff, berlin

30.07.2016 - christopher street day, kiel

29.09.2016 - hamburger hof, minden

07.10.2016 - ms stubnitz, hamburg