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And the Oscar goes to…

Video & Film

Das Großereignis für Filmfans liegt hinter uns. Am vergangenen Wochenende wurden erneut die Academy Awards verliehen, besser bekannt unter dem Namen Oscar. Dafür versammelte sich wieder die Crème de la Crème von Hollywood im Dolby Theater in Los Angeles.

 

Durch die diesjährige Oscar-Preisverleihung führte die Schauspielerin und Komikerin Ellen DeGeneres, die bereits 2007 die Ehre hatte die Preisverleihung zu moderieren.
Mit Filmen wie „American Hustle“ und „Gravity“, die jeweils mit 10 Oscars nominiert waren aber auch durch Publikumslieblinge wie „The Wolf of Wallstreet“  und „12 Years a Slave“, versprach der Abend ein Kampf der Giganten und zugleich spannend wie ein Hollywood-Thriller zu werden.
Zudem stand die Frage im Raum, ob der langjährige Oscar-Anwärter Leonardo DiCaprio („The Wolf of Wallstreet“) es nun endlich einmal schaffte den heiß begehrten Preis zu gewinnen - leider nein.

Stattdessen bekam Matthew McConaughey für seine Darstellung des homophoben AIDS-Patienten Ron Woodroof den wohlverdienten Oscar. Ebenso sein Filmkollege Jared Leto, der als bester Nebendarsteller geehrt wurde. Für Spike Jonzes bewegende Geschichte „Her“ gab es die Auszeichnung für das beste Originaldrehbuch. Der für das beste adaptierte Drehbuch ging an „12 Years a Slave“. Der vermutlich größte Verlierer des Abends war der vielversprechende Streifen „American Hustle“, der zwar in 10 Kategorien nominiert wurde, jedoch komplett leer ausging.

Alfonso Cuaróns technisch brilliantes Meisterwerk „Gravity“ wurde mit 7 von 10 Oscars ausgezeichnet,  unter anderem für den besten Ton,  Schnitt, Visual Effects und Regie.
Unter Tränen nahm Cate Blanchett („Blue Jasmin“) den Oscar für die beste Hauptdarstellerin entgegen.  Zur besten Nebendarstellerin wurde die Newcomerin Lupita Nyong’o geehrt. Zu sehen ist sie in dem Film"12 Years a Slave".  Die goldenen Statue für den besten Film ging an niemand anderen als an Brad Pitt und Steve McQueen für den Film „12 Years a Slave“. Mit dem Satz „Everyone deserves not just to survive, but to live!“ verlieh McQueen dem Ende der Oscar-Preisverleihung 2014 Besinnung und Tiefgang.

Wenn ihr euch auch alle anderen Gewinner des Abends sehen wollt, dann schaut doch mal hier nach: http://admin.lr-online.de/nachrichten/vermischtes/Boulevard-12-Years-a-Slave-triumphiert-bei-den-Oscars;art747,4504594

P.S.: Oben finden ihr den Kurzfilm "Mr. Hublot" von Laurent Witz und Alexandre Espigares. Dieser gewann in der Kategorie bester animierter Kurzfilm.