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So waren die Olympischen Winterspiele in Sotschi

Reportagen

Die 22. Olympischen Winterspiele 2014 in der russischen Stadt Sotschi sind vorüber. 17 Tage Spannung pur bei den Wintersport-Fans. Vor 40.000 Zuschauer im Fischt-Stadion in Sotschi beendete IOC-Präsident Thomas Bach um 22.08 Uhr Ortszeit die Spiele mit einer großen Show, die selbst Russlands Präsident Putin vom Stuhl riss.

Mit dieser großen Show ehrte man die Athleten aus 88 Ländern, die in 15 Disziplinen gegeneinander antraten. IOC-Präsident Bach beschrieb die Olympischen Winterspiele 2014 passend als "Spiele der Athleten".

Der klare Sieger der Olympischen Winterspiele ist Russland. Mit 13 Gold-, 11 Silber- und 9 Bronzemedaillen setzte sich Russland nach 20 Jahren vor Norwegen (11x Gold, 5x Silber, 10x Bronze) und Kanada (10x Gold, 10x Silber, 5x Bronze) wieder an die Spitze. Deutschland muss sich leider mit einem mageren 6. Platz (8x Gold, 6x Silber, 5x Bronze) hinter den Niederlanden zufrieden geben. Leider leer ging Albanien aus und landet somit auf Platz 27.

Neben den super Leistungen der Athleten bei den Spielen gab es auch eher weniger erfreuliche Nachrichten. Es kam zu Dopingskandalen. Insgesamt 5 Sportler wurden des Dopings überführt. Darunter der österreichische Skilangläufer Johannes Dürr und die deutsche Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle.

Was passiert jetzt mit der für 51 Milliarden Dollar erneuerte Stadt? Kritiker befürchten einen Verfall der prachtvollen Sportstätten. Doch es wird noch mehr Veranstaltungen in Sotschi geben: die Paralympischen Winterspiele finden vom 7. bis 16. März statt, die Formel 1 und die Fußball-WM 2018 werden in Sotschi zu Gast sein.

2018 finden die Olympischen Winterspiele dann in Asien statt. Die südkoreanische Stadt Pyeongchang setzte sich mit dem Motto "Neue Horizonte" gegen München und die französche Stadt Annecy als Austragungsort durch.

Die nächsten Olympischen Spiele sind die Sommerspiele 2016 vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro.