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Oh ein Fettnäpfchen. Ist das noch frei?

Leben

"Kind, nimm den Ellbogen vom Tisch! Weißt du nicht wie man sich benimmt?!" oder "Höre auf zu Schmatzen!" Wie oft durftet ihr euch diese Sätze im Laufe eurer Kindheit anhören? Sicherlich reichlich oft. Ob ihr es glaubt oder nicht, eure Eltern haben nur auf gute Benimm-Regeln geachtet. Viel zu häufig treten wir ungewollt von einem Fettnäpfchen ins nächste Fettnäpfchen. Um jedoch bei den zukünftigen Kollegen und Kolleginnen Sympathiepunkte zu sammeln, solltet ihr einige Spielregeln beachten. Dabei kann es so einfach sein, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. PLANBAR hat für euch die wichtigsten Do´s und Dont´s für das Business Leben herausgesucht.

Hey, Hallöchen, Boss oder guten Tag, gnädige Frau - die optimale Begrüßung

 

Der Herr grüßt immer zuerst die Dame, der Jüngere den Ältereren, der Unverheiratet den Verheirateten? Hääää, wie war das noch gleich?? Der Tritt ins Fettnäpfchen ist vorprogrammiert.  Bevor du jetzt anfängst darüber nachzudenken, halte dich einfach an die Faustregel: Derjenige, der den anderen zuerst sieht, grüßt. Da ist es egal, ob du in den Fahrstuhl einsteigst oder die Begegnung zufällig auf dem Flur stattfindet. Die Begrüßung kann dabei ganz simpel sein. Ob du eher einen flapsigen oder einen laueren Ton wählst, hängt vom dem Verhältnis zu der jeweiligen Person ab. Wenn dich dein Gegenüber mit einem "Guten Tag..." grüßt, solltest du nicht mit einem saloppen "Hallo..." antworten. Erwidere den Gruß möglichst im gleichen formalen Wortlaut. Nur eins ist ein absolutes No-Go: NICHT zu grüßen!

Duzen oder Siezen am Arbeitsplatz? Die passende Anrede

 

Du oder Sie? Das ist hier die Frage. Noch vor 50 Jahren war es undenkbar: Duzen am Arbeitsplatz. Mittlerweile gehört das "Du" in vielen Unternehmen fast schon zum guten Umgangston.  Duzen sich alle deine Kollegen, mänovrierst du dich mit einem beharrlichen Sie leicht in eine Außenseiterrolle. Arbeitest du jedoch in einer Firma wo es kein einheitliches Duz- Gebot gibt, orientiere dich an den 3 goldenen Regeln:

  • Das "Du" wird immer zuerst von dem oder der Ranghöhere(n) angeboten
  • Bei Gleichrangigen Kollegen geht die Initiative vom älteren Part aus
  • Der Dienstälteste schlägt dem Neuling das "Du" vor

 

Aber sei auf der Hut, einmal "Du" immer "Du"- wurde einmal ein Angebot ausgesprochen, ist es nur schwer zurückzunehmen ohne negative Auswirkungen. Deshalb lass dir mit dem Duzen Zeit!

 

Achtung, Smalltalk!

 

Unter Smalltalk versteht man die Kunst, durch scheinbar belanglose Themen Kontakte zu knüpfen und dem Gegenüber von sich zu überzeugen. Die Körpersprache ist ein Türöffner im Smalltalk. Allerdings kannst du durch eine unvorteilhafte Mimik oder Gestik auch viel Kaputt machen, bevor das erste Wort überhaupt gesprochen wurde. Achte darauf, dass du keinem der Gesprächsteilnehmer den Rücken zuwendest. Integriere dich in die Gruppe und halte mit möglichst vielen Gesprächsteilnehmern Blickkontakt.

Auch bei der Themenwahl kann viiiel schief gehen. Generell gilt: keine politischen Themen. Tabu sind auch Themen wie Krankheit und Tod, Religion und das liebe Geld. Vielmehr bieten aktuelle Ereignisse, wie der neue Kinoknüller oder der vergangene Bundesliga-Spieltag einen idealen Einstieg.

Privat ist privat- auch beim Small Talk, der richtige Anteil persönlicher Informationen im Small Talk ist immer eine heikle Fragen. Bei Personen mit denen man sich siezt, sollte man eher auf einer allgemeinen Ebene bleiben. Demgegenüber, kann man mehr Privates einfließen lassen bei "Duz-Kollegen". No-Go´s  sind schwerwiegende persönliche Probleme, diese gehören nicht in das Büro!

 

Mit diesen Tipps und Tricks, kannst du in Zukunft viele Fettnäpfchen vermeiden.