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Mobbing – Tipps im Umgang damit

Leben

Mobbing kann jeden treffen. Gerade heute im Zeitalter von Smartphones, Internet und dauerhafter Erreichbarkeit. Mobbing gibt es in vielen verschiedenen Formen. Deshalb überrascht es nicht, dass fast jeder in seinem Leben irgendwann mal Erfahrungen damit machen musste. Eigentlich ein trauriger Gedanke, doch leider wahr. Wenn du selbst oder ein Freund betroffen sind, gibt dir PLANBAR 6 Tipps, wie du damit umgehen kannst!

Was ist Mobbing?

Das Wort Mobbing lässt sich vom englischen „to mob“ ableiten, was so viel heißt wie „anpöbeln“ oder „belästigen“. Und genau das ist der Fall: die Täter versuchen, andere Menschen durch permanentes Schikanieren, psychischer sowie körperlicher Gewalt oder anderen Psychoterror wegzuekeln. Dies kann überall passieren, sei es der eigene Freundeskreis, der Arbeitsplatz oder die Schule. Meist trifft es Schwächere, die aus Sicht der Täter von der Norm abweichen oder anderweitig nicht ins Schema passen.

Mobbing kann ganz klassisch stattfinden: Von Angesicht zu Angesicht. Der Mobber steht seinem Opfer gegenüber und schikaniert verbal und/oder körperlich. Dabei kann es von einfachen Witzen bis hin zur Körperverletzung reichen. Auch gibt es das soziale Mobbing, bei dem das Opfer von seinen Freunden, Mitschülern oder Kollegen bewusst ausgeschlossen wird. Da Zurückweisung eine der größten Ängste des Menschen ist, kann diese Form des Mobbings besonders schwerwiegend und nur schwer überwindbar sein.

Eine andere Variante ist das Cybermobbing – Das Mobbing im Netz. Dabei findet die Schikane digital, mit einer gewissen Distanz zwischen Opfer und Täter statt. Es bietet den Tätern dazu die Möglichkeit, anonym zu bleiben bei Angriffen auf andere. Dennoch ist Cybermobbing genauso gefährlich wie die klassische Variante.

Was kannst du tun?

Rede darüber!

Egal ob Opfer oder Außenstehender – Wenn du Zeuge von Mobbing bist, kannst du so viel erreichen allein durch Kommunikation! Dem Opfer die Hand reichen, Freundschaft anbieten, dem Lehrer oder Chef Bescheid geben –diese Unterstützung kann reichen, um den Mobbingkreislauf zu durchbrechen.

Vertrau auf deine Nächsten

Sei es Familie, die engsten Freunde oder ein Lehrer, bei dem du dich wohl fühlst – Diese Personen geben dir Sicherheit und Halt in dieser stressigen Zeit und können dir helfen, eine Lösung zu finden.

Lass dich nicht auf ihr Niveau herab

Wird man angepöbelt oder Ähnliches, tendiert man schnell aus Selbstschutz dazu, den Gegner ebenfalls zu beleidigen oder handgreiflich zu werden. Das sollte allerdings nur im Ernstfall aus absoluter Notwehr geschehen. Denn wird man selbst tätlich, ist man nicht besser als der Angreifer selbst. Deshalb: Ruhe bewahren, tief durchatmen und direkt danach Hilfe suchen!

Setz dich zur Wehr

Wie Punkt 3 schon sagt: Fang nicht selbst an, zu beleidigen, sondern geh das Problem vernünftig an! Natürlich musst du einen kühlen Kopf bewahren, aber das heißt nicht, dass du das Mobbing einfach aussitzen sollst. Sobald du wieder Opfer einer Schikane oder Ähnlichem  wirst, wehre dich! Steh zu dir, sag, was du darüber denkst! Und wenn du vor Schreck kein Wort raus bekommst, dann merke dir, wer alles beteiligt war, was dir an den Kopf geworfen wurde und gehe zu deinem Lehrer, Klassensprecher oder Kollegen – die Person, die dir am besten helfen kann – um das Problem mit dem Mobber aus der Welt zu schaffen.

Steh zu dir!

Du wirst wegen deinem Hobby, Stil oder etwas anderem verurteilt, womit du dich ausdrückst? Dann nimm‘ das Mobbing als Zeichen – Zeig’s ihnen! Keiner hat das Recht, dich in irgendeiner Weise einzuschränken, nur weil er nicht tolerant genug ist, andere nach ihren eigenen Ansichten leben zu lassen. Verstell dich nicht, lebe dein Leben, so wie du es willst – jetzt erst recht!

Letzter Ausweg – ein Wechsel

Wenn gar nichts mehr hilft und der Angreifer dich trotz aller Hilfe nicht in Ruhe lässt, dann kann ein Schul- oder Arbeitswechsel der letzte Ausweg sein. Damit kannst du Abstand vom Mobbing gewinnen und einen Neustart wagen. Und das kann Wunder bewirken!

Gib dir niemals die Schuld dafür, dass du zum Ziel von Mobbing geworden bist. Wer anfängt, zu mobben, hat große Probleme mit sich selbst und lässt dies an anderen aus, anstatt sich selbst damit zu konfrontieren. Bleib stets wie du bist, steh zu dir und deiner Art und lass dir durch das Mobbing nicht deine Lebensfreude nehmen! Dafür ist das Leben viel zu schön!