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Mein Weg zum Führerschein – Erfahrungsbericht

Afterwork

Der Führerschein steht an: Das erste Mal als Fahrer in ein Auto einsteigen – ein komisches Gefühl. Plötzlich sitzt du hinterm Lenkrad und bestimmst die Fahrt. Viele sind vielleicht auf einem Feldweg bereits mit den Eltern schon einmal ein kleines Stück gefahren. Aber wer noch nie allein gefahren ist, für den ist das Gefühl sehr ungewohnt.

Ich soll das Ding jetzt fahren?

Auch für mich war es anfangs ein komisches Gefühl. Dein Fahrschullehrer steht dir zur Seite – und auch, wenn das erste Mal Anfahren eher in Abwürgen endet, ist er dir nicht böse. 😉 Wichtig ist, immer ruhig zu bleiben, denn Übung macht den Meister. Solange du ruhig bleibst und dir nicht zu viel Druck machst, klappt das auch mit dem Konzentrieren.

Neben den normalen Fahrten ist eine bestimmte Anzahl an Sonderfahrten vorgeschrieben, wie z.B. Überland-, Autobahn- und Nachtfahrten. Der genaue Ablauf ist jedoch von Fahrschule zu Fahrschule unterschiedlich. Es gibt keine feste Anzahl von Fahrstunden, die für jeden gelten. Jeder lernt anders schnell– also lass dich auch nicht von Freunden oder Bekannten unter Druck setzen, wenn diese weniger Stunden brauchten (Leichter gesagt, als getan, ich weiß.).

Und dann geht’s zur Prüfung...

Wenn du sicher genug bist, steht die praktische Prüfung an. Das große Zittern beginnt – Bin ich wirklich sicher genug? Was, wenn ich einen Fehler mache? Wo wird der Prüfer mich langschicken? Viele Fragen quälen einen vor der Prüfung – auch bei mir war das nicht anders. In der Nacht vor der Prüfung liegst du mehr wach, als zu schlafen. Wenn du leichte Beruhigungsmittel zu Hause hast, wie z.B. Bachblütenmischungen, wäre es vielleicht hilfreich, wenn du etwas davon abends und früh vor der Prüfung nimmst. Aber ACHTUNG!: nicht zu viel oder zu starke Beruhigungsmittel. Am besten du fragst deine Eltern oder deinen Fahrschullehrer davor noch einmal.

Und dann ist es soweit: Du triffst deinen Prüfer – wenn du von Freunden schon ein paar Erfahrungen zu den einzelnen Prüfern bekommen hast, kann das hilfreich sein. Wenn es dann jedoch wie bei mir der Prüfer ist, von dem alle sagen „Der ist total scheiße!“ oder „Der lässt eh jeden durchfallen“ – dann ist das eher unmotivierend… ABER ich bin der lebende Beweis: Auch mit so einem Prüfer kann man es durch die Prüfung schaffen 😉 Also lass dir die Hoffnung nicht nehmen. Sag dir davor einfach immer wieder, dass du es kannst und bestehen wirst. Auch ich musste mir doofe Sprüche vom Prüfer anhören, wie „Jetzt bleiben Sie doch mal locker und atmen in den Bauch“ – dass das in so einem Moment eher schwierig ist, ist ihm wohl auch klar.

Alles in allem schafft jeder die Prüfung – ob beim ersten Versuch oder erst nach ein paar Anläufen. Später fragt niemand mehr danach, ob du die Prüfung beim ersten Versuch bestanden hast. Und immer dran denken: Autofahren macht Spaß, also freu dich auf diese Veränderung in deinem Leben.  🙂