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Lernen leicht gemacht

Lifestyle

Ob als Quasselstrippe, Lunscher, Zappelphilipp oder Lauscher alle müssen sich durch die Berge von Schulbüchern kämpfen und lernen. Aus Erfahrung wissen wir, dass da jeder seine eigenen Methoden hat, sich den Schulstoff zu merken.

Fakt ist, dass der Lernstoff über die Sinnesorgane in unser Gedächtnis gelangt. Dazu zählen nicht nur Augen und Ohren, auch über den Geruchs-, Muskel-, und Geschmackssinn nehmen wir Informationen auf. Bei jedem Menschen sind diese unterschiedlich stark ausgeprägt, was heißt, dass es verschiedene Lerntypen gibt.

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass wir am besten Lernen, wenn wir mehrere Sinneskanäle zeitgleich dafür benutzen. Beispielsweise den Schulstoff beim auf und ab gehen, laut vorlesen. Je mehr Sinnesorgane das Gehirn beim Lernen berührt, desto höher ist der Lernerfolg. Denn dadurch steigern sich Lernmotivation und Aufmerksamkeit.

1. Der Lauscher - Lernen durch Hören
Was der Lauscher einmal hört, vergisst er nicht. Diese Art des Lernens nennt man auditiv. Mündliche Prüfungen sind genau sein Ding und beim auswendig lernen macht ihm keiner so schnell was vor.

Wie: Der typische Lauscher führt Selbstgespräche und braucht absolute Ruhe in seiner Umgebung. Er lernt am besten durch lautes Vorlesen oder wenn er anderen dabei zuhört.
Lernhilfen: Lern-CD‘s, Gespräche, Vorträge, ruhige Umgebung

 

2. Der Lunscher - Lernen durch Sehen
Ob durchs Schlüsselloch, oder um die Ecke, der Lunscher sieht alles. Wer mehr sieht als hört ist ein visueller Lerntyp. Fetzige Lernposter und schmierige Tafelbilder helfen dem Lunscher auf die Sprünge.

Wie:
Eine schöne Lernumgebung und ein ordentlicher Hefter machen den Lunscher aus. Visueller Kauderwelsch lenkt ihn nur ab. Fälschlich als Streber bezeichnet, pinselt der Lunscher jedes kleinste Detail von der Tafel ab.
Lernhilfen
: Bücher, Skizzen, Bilder, Lernposter, Videos, Lernkarteien, Mindmaps

 

3. Die Quasselstrippe - Lernen durch Gespräche
Schweigen ist Silber, Reden ist Gold. Quasselstrippen, kommunikative Lerntypen, lernen indem sie fragen und erklären. Diskussionen und Unterhaltungen zum Lernstoff führt die Quasselstrippe am liebsten in Lerngruppen.

Wie: Ruhige Lernumgebung, allein vorm Hefter schmollen? Das ist nichts für eine Quasselstrippe. Ähnlich wie beim Lauscher hilft es ihnen aus Lerninhalten ein Frage-Antwort-Spiel zu machen.
Lernhilfen: Dialoge, Diskussionen, Lerngruppen, Frage-Antwort-Spiele

 

4. Der Zappelphilipp - Lernen durch Bewegung
"Learning by doing" ist das Motto eines jeden Zappelphilipp´s. Dem motorischen Schüler fällt es schwer sich lange zu konzentrieren und vom still sitzen wollen wir gar nicht erst anfangen.

Wie: Experimente oder Rollenspiele helfen jedem Zappelphilipp, selbst den schwersten Schulstoff in die Birne zu bekommen. Durch Bewegung, Handeln und Fühlen fällt es ihm leichter sich später daran zu erinnern. Kaugummi-Kauen und Herumlaufen machen das Lernen für Motoriker leichter.
Lernhilfen: Bewegungen, Nachmachen, Gruppenaktivitäten, Rollenspiele