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Konzertbericht Gothic meets Klassik

Leben

Mit einem gerammelt vollen Haus Auensee und ausverkauftem Gewandhaus fand in diesem Jahr in Leipzig das erste "Gothic meets Klassik" Festival statt. Wie es war und wer sich bereits für 2013 angekündigt hat, könnt ihr samt Hörbeispiel bei uns erfahren.

Schon die Hinfahrt zum Haus Auensee gestaltete sich schwierig. Anscheinend wollten an diesem Abend alle Autofaher zu diesem bisher einzigartigen Event. Lange Warteschlangen an den Parkplätzen - da half auch nicht das Ausweichen auf den Bus, denn der musste genauso wie alle anderen erstmal warten. Endlich am Ort des Geschehens angekommen konnte ich auch schon die erste Band "Chrom" hören. Einige Leute standen gemütlich draußen, haben frische Luft geschnappt, etwas getrunken, während die anderen im warmen Haus bei Synthie- und Elektroklängen ordentlich einzeizten.

Nach einer schnellen Umbaupause wechselte auch anscheinend das Publikum. Es fühlte sich ein bisschen an wie WGT, jeder geht zu seiner Lieblingsband oder schaut von weitem mal zu, was die anderen so machen. So kämpften sich in der Umbaupause auch die Rabia Sorda Fans in die vorderen Reihen. Eine Mischung aus Rock verbunden mit Elektroelementen ließ die Menge des Haus Auensee beben.

picture by www.staubkind.deDie dritte Band des Abends war die deutsche Band "Staubkind". "Eine Mixtur aus energiegeladenem Rock und deutschen, emotionalen Texten" so beschreibt sich die Band um Louis Manke selbst. Er sei überwältigt davon vor so vielen Leuten zu spielen und besonders bei "Gothic meets Klassik" -auch im Gewandhaus- dabei sein zu dürfen.  Zu ihrem Auensee-Debüt spielten sie Lieder der aktuellen EP wie "Dein Engel schweigt" oder auch "Zu weit", welches die fünf Jungs auch am nächsten Tag im Gewandhaus mit Orchesterbesetzung zum Besten gaben. Auch die hintersten Reihen sang das Publikum noch lautstart mit und verabschiedete die Band schließlich mit tosendem Applaus. Nun wart die Bühne frei für das Duo "Blutengel".

Die Dark-Pop Band ließ sich schon beim Betreten der Bühne nicht lumpen und bit der Hörerschaft mit japanischen Masken bekleidete Damen auf der Bühne, die große Fahnen schwangen. Zwei mit Kerzen beleuchtete Notenpulte standen auch schon bereit, als sich endlich Chris Pohl und Ulrike Goldmann zeigten. Bei jedem ihrer Lieder trumpften sie mit anderen mal leicht mal weniger leicht bekleideten Damen auf oder führten sie mit Lederhalsband und -leine auf der Bühne gassi. Da werden dich besonders die männlichen Besucher gefreut haben, bei so viel nackter Haut und heißen Feuerspeiereien. Da konnte man Chris auch einen kleinern "Versinger" nicht übel nehmen, denn schließlich "darf man bei so vielen Leuten auch mal aufgeregt sein", so der Sänger. Mit drei Zugaben (u.a. "Reich mir die Hand") und einer fulminanten Flex-Sägen-Show verschwand das Duo wieder in der schwarzen Nacht.

Picture by www.vnvnation.comZeit also, um dem Höhepunkt des Abends "VNV Nation" entgegenzufiebern. Ich habe bereits im Vorfeld überall Zuschauer durch die Gegend laufen sehen, die anscheinend alle VNV Nation Shirts an hatten. Augenscheinlich die über die Hälfte der "Schwarzen Anhänger" waren nu wegen ihnen gekommen. Überzeugt euch doch selbst, wie sie sich auch im Gewandhaus vor ausverkauftem Haus geschlagen haben. >>Zur Bildergalerie<< gehts unter dem angegebenen Link.

 

Für nächstes Jahr ist bereits jetzt die 2. Ausgabe des Gothis meets Klassik Festivals geplant und schon im Vorfeld konnten zwei Bands für dieses Ereignis gewonnen werden. Haltet euch also schon mal den Termin 26.10. - 27.10.2013 warm. Denn für die zweite Ausgabe dieses Festivals haben sich Subway to Sally sowie Combichrist angekündigt.