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Karrierekiller Facebook?!

Allgemein

Jeder kennt es, und jeder liebt es, und fast jeder hat es. Über 24 Millionen Nutzer in Deutschland sind in diesem sozialen Netzwerk unterwegs. Das nicht nur einmal im Monat, sondern mehrmals täglich, sogar stündlich. Immer up to date, ob von zu Hause oder unterwegs. Man ist jederzeit im Netzwerk aktiv, liest, was Freunde machen und teilt seine Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse, alles was einem in den Sinn kommt. Ob es das gute Wetter ist oder das peinliche Partybild vom Wochenende. Auch wenn man diese Kommentare schnell vergisst, bleiben sie im Internet bestehen, denn das Netz vergisst nie!

Es werden Bilder geteilt, auf Pinnwände geschrieben, Beiträge kommentiert und Freunde geaddet. Dabei wird oft nicht daran gedacht, dass jeder auf dieses Netzwerk zugreifen kann. Egal, ob der „Sucher“ dort angemeldet ist oder nicht. Man wird via Google in den verschiedensten sozialen Netzwerken gefunden. Viele Unternehmen nutzen Facebook, aber auch andere Netzwerke, um sich ein Bild über den Bewerber zu machen.

Viele Nutzer denken allerdings nicht daran, dass das Internet ein sehr gutes Gedächtnis hat.

Da kommt es dann schon mal vor, dass die peinlichen Bilder von Partys, Urlaubsbilder und Ähnliches auch für Personaler zu sehen sind.

Damit du dich im Vorstellungsgespräch nicht fragst, warum der Personaler weiß, auf welcher Party du am Wochenende warst, solltest du die Einstellungen in deinem Profil überprüfen.
Es ist wichtig, dass du deine Privatsphäre-Einstellung mal genauer anschaust. Also, was ist in deinem Profil für alle sichtbar. Was ist nur für deine Freunde sichtbar und welche Dinge sollten denn überhaupt nicht in deinem Profil auftauchen? Diese Einstellungen kannst du ganz einfach selbst bei Facebook vornehmen.  Ganz einfach in deinen Privatsphäre-Einstellungen einstellen, wer deine Inhalte sehen kann und wer nach dir suchen kann.

Aber nicht nur dein Facebook-Profil sollte kontrolliert werden. Auch Video-Plattformen wie YouTube zeigen ein bestimmtes Bild über dich. Welche Videos du kommentierst, hochlädst und bewertest, zeigen dich als Person. Außerdem ist es nicht sehr nützlich, betrunken und tanzend auf Videos im Internet zu sehen zu sein. Du solltest also unbedingt vermeiden, selbst gedrehte oder peinliche Videos und unangemessene Kommentare im Netz zu verbreiten.

Auch die beliebten Seiten Flickr und Picasa könnten Karrierekiller werden. Du solltest dir also bewusst sein, dass man keinen zu privaten Einblick in dein Leben für Fremde ermöglicht. Jedem ist selbst überlassen, was er im Internet veröffentlicht, allerdings sind intime Fotos oder das Familienalbum nicht unbedingt angemessen.

Aber neben dem Aufpassen, was im Internet steht, ist es auch wichtig, was nicht drin steht. Natürlich darfst du weiterhin ein Profil in verschiedenen Netzwerken haben. Aber achte darauf, was du über dich veröffentlichst! Gar kein Auftritt ist auch nicht gut, denn dann denken einige Personaler, du hast etwas zu verheimlichen.