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Sandro Hansche – ein Koch-Azubi in Frankreich

News rund um die Ausbildung

Das Planbar Team hat mit Sandro Hansche über seine Erfahrungen in Frankreich gesprochen.

Die Handwerkskammern bieten Auszubildenden die Möglichkeit, an einem länderübergreifenden Betriebsaustausch teilzunehmen. Um euch einen kleinen Einblick geben zu können, haben wir mit einem teilnehmenden Azubi gesprochen.

Sandro Hansche ist angehender Koch im 3.Lehrjahr und absolviert seine Ausbildung im  Hotel Stadt Spremberg. Er nutzte diese Chance und durfte im Rahmen dieses Austausches nach Frankreich reisen.

Hallo Sandro! Wie haben dir die drei Wochen Frankreich  gefallen?

Es hat mir sehr gefallen. Ich würde es jedem, der eine Ausbildung absolviert, empfehlen an so einem Austausch teilzunehmen. Es ist schon vieles anders in Frankreich und man lernt viel Neues. Ich durfte im Restaurant  „La Chaumiere“ in Dole arbeiten. Es ist ein 3 Sterne Hotel mit einem 1 Sterne Restaurant.

Wie wurdest du dort aufgenommen?

Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Viele, vor allem ältere Menschen, haben sich sehr für das Leben in Deutschland und die deutsche Küche interessiert.  Es war sehr unkompliziert.

Konntest du dort etwas Außergewöhnliches kochen, was du in Deutschland noch nie zubereitet hast?

Ja, gleich in der ersten Woche haben wir was gemacht, was in Deutschland verboten ist: und zwar lebendige Tiere verarbeitet. Wir haben Krebse zubereitet, also lebendig in den Topf geworfen, was halt in Deutschland nicht möglich ist. In Deutschland müssen die Tiere tot sein, bevor ein Koch diese verarbeiten kann.

Bist du auch mit den typisch französischen Froschschenkeln in Berührung gekommen?

Diese konnte ich leider nicht probieren, da wir nicht in den typischen Touristengegenden waren, sondern eher in den typisch französischen Dörfern im Inneren des Landes. Da musste man auch französisch sprechen, um sich einigermaßen verständigen zu können.

Hast du vorher schon mal Französisch gehabt?

Nur in der Berufsschule. Wir mussten in Frankreich sehr viel lernen, aber nach anderthalb Wochen hat das schon sehr gut geklappt mit der Verständigung.

Können französische Köche eigentlich besser kochen als deutsche?

Es kommt darauf an was sie kochen, da ja jedes Land seine eigenen Spezialitäten hat.
Bei vielen Dingen ist es halt eine persönliche Geschmacks fragen welche Küche er besser findet.

Eine Frage noch: Hast du auch ein Leibgericht?

Ja, am allerliebsten esse ich Rumpsteak, schön angebraten und innen blutig.

 

Wenn ihr euch auch für einen Betriebsaustausch interessiert, dann schaut doch einfach mal auf der Internetseite eurer Handwerkskammer nach.