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Hochschulsport – Couch-Potato Mord

Studenten ABC

„Sport steigert das allgemeine Wohlbefinden“. Die meisten lernen das bereits im frühesten Kindesalter – die Anderen spätestens während des fernsehens. Ironisch aber wahr, Lifestyle-Magazine erreichen ihre Einschaltquoten durch Reportagen wie „Die Finesse des Fitness“ , „Ach wie schön ist die Natur“ und „Unsere Welt für Abenteurer“.

Natürlich ist das sehr bequem, frei nach dem Motto: „Gehste rein, kannste besser raus schaun“. Der moderne Mensch erlebt die Welt vorzugsweise eingepackt in warme Decken, Chips essend bei einem gemütlichen Feierabend-Bier. Ein sehr kritischer Blick auf die Gesellschaft, aber keine Angst! Eine kleine Minderheit leistet nach wie vor Widerstand. Die Helden in Jogginganzügen.

Der erste Blick in einen Hochschulsport-Katalog, der erste Motivationsschub durch die Vielzahl der Angebote, die ersten Schuldgefühle beim Gedanken an die vergangenen, ziemlich faulen Monate.
Die wahren Helden des Alltages sind jene Studenten, die freiwillig dafür sorgen, dass selbst die größte Couch-Potato Spaß an Sport findet.

Das Angebot, welches jedes Semester für eine unermessliche Fülle an Möglichkeiten sorgt, macht Lust auf Experimente. Ob klassische Teamsportarten wie Fußball oder Handball, in denen es oft sogar  eine eigene Uni-Liga gibt, oder eine der unendlich vielen Kampfsportarten deren Namen sogar Material für Hirnsport gibt – für Jeden ist etwas geboten.

Auch die Exoten unter den Angeboten, wie beispielsweise Flamenco, Aquajogging oder Segeln, kommen nicht zu kurz. „Lust auf Neues“ lautet die Devise. Gerade in der Phase der Selbstfindung kann so jedem Student die Chance gegeben werden, seine Fitness ganz individuell zu gestalten.

Das Beste daran? Gemeinsam mit Gleichgesinnten! Neben den positiven Effekten auf den Körper, kommt nämlich auch eine Menge Spaß und viele neue Freundschaften auf jeden zu, der für kleines Geld dem tristen Fernseh-Alltag entflieht. Man muss kein Profi sein, um Anschluss zu finden. Gerade deshalb fällt einfaches Ausprobieren hier so leicht. Sollte man feststellen, dass das persönliche Talent doch nicht im Bauchtanz verborgen liegt – startet man im nächsten Semester eben im Ruderboot voll durch!

Hochschulsport bedeutet Spaß am Probieren und sobald man sein Talent gefunden hat, geht’s im Fortgeschrittenen Kurs gleich weiter. Wer weiß, vielleicht gehört man selber irgendwann zu der Riege der Hochschulhelden und kann einen Kurs anbieten, um anderen die Freude am Sport näher zu bringen.

Abschließend sei allen notorischen Nein-Sagern geraten: Seid stolz auf die mutigen Widerständler die den inneren Schweinehund besiegt haben und den Fernseher zumindest manchmal verstauben lassen. Traut euch! - Probieren geht neben Studieren!!!